Förderungen für Innovation & Forschung
Forschungszulage, ZIM, EXIST-Forschungstransfer, Patent-Förderung — staatliche Unterstützung für Forschung und Entwicklung in KMU und Hochschulen.
50 Förderungen im Überblick — immer auf dem neusten Stand.
173 Förderungen im Bereich Innovation & Forschung
SAB Innovationsunterstützende Maßnahmen Sachsen
Sachsen bezuschusst innovationsunterstützende Maßnahmen: Wettbewerbe, Innovationsberatung, Kommunikationsplattformen, Prozess- und Organisationsinnovationen sowie vorbereitende Studien. KMU erhalten bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, die übrigen Antragsteller — Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern, Verbände und sonstige Technologiemittler — bis zu 100 Prozent.
Galileo und NewSpace – nationales Programm für raumfahrtbasierte Anwendungen
Das BMFTR fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die neue Anwendungen auf Basis der Daten und Dienste des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo erschließen oder bestehende weiterentwickeln. Die Richtlinie richtet sich ausdrücklich an die NewSpace-Szene: Unternehmen einschließlich Startups und KMU, im Verbund auch mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gefördert wird mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss.
Erforschung von Universum und Materie – ErUM (Rahmenprogramm)
Das Rahmenprogramm ErUM (Erforschung von Universum und Materie) fördert FuE-Vorhaben von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und, je nach Bekanntmachung, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Bereich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Themenschwerpunkte sind Teilchen, Materie und Universum.
KfW Umweltinnovationsprogramm
Mit dem KfW-Umweltinnovationsprogramm (Programm 230) fördert die KfW im Auftrag des BMUKN innovative großtechnische Pilotvorhaben für Umwelt- und Klimaschutz — wahlweise als Investitionszuschuss bis 30 % oder als zinsverbilligten Kredit bis 70 % der förderfähigen Kosten.
Investitionsgesetz Kohleregionen Rheinisches Revier
Mit dem Investitionsgesetz Kohleregionen fördert der Bund Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rheinischen Revier — gemeinsam von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen entwickelt, um den Strukturwandel innovationsbasiert zu gestalten.
Nachhaltige Landwirtschaft Forschung und Entwicklung
Mit dem Programm Nachhaltige Landwirtschaft fördert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Technologie- und Wissenstransfer für nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Förderhöhe abhängig von Vorhabensart, bei Grundlagenforschung bis zu 100 Prozent der beihilfefähigen Kosten.
European Innovation Council (EIC)
Der European Innovation Council (EIC) fördert bahnbrechende Deep-Tech-Innovationen von der Forschung bis zur Markteinführung. Über Programme wie Pathfinder, Transition, Accelerator und STEP unterstützt er Forschungsteams, Startups und KMU mit Zuschüssen und Investitionen.
win NRW.BANK Business Angels Initiative
Die win NRW.BANK Business Angels Initiative bringt privates Eigenkapital und kapitalsuchende, innovative Wachstumsunternehmen in Nordrhein-Westfalen zusammen. Business Angels investieren ihr Kapital und Know-how in Start-ups in Entwicklungs- oder früher Startphase.
SAB HORIZON-Prämie Sachsen
Die SAB HORIZON-Prämie unterstützt sächsische KMU bei der Beteiligung an EU-Forschungsprogrammen: 50 % Zuschuss in der Initialphase bis 5.000 Euro, als Koordinator bis 10.000 Euro; in der Startphase zusätzlich bis 15.000 Euro für Koordinatoren. Maximal drei Förderungen je Unternehmen.
SAB Akzeleratoren EFRE 2021–2027 Sachsen
SAB-Förderung für Startup-Akzeleratoren und deren Teilnehmer in Sachsen: KMU, die Akzeleratoren betreiben, erhalten bis zu 600.000 Euro (50 % Förderquote); Startups im Programm bis zu 30.000 Euro (90 %). Modul 2 und 3 sind laufend beantragbar; der Förderaufruf für Modul 1 ist ausgelaufen.
Nationale Bioökonomiestrategie (Rahmenprogramm)
Die Nationale Bioökonomiestrategie ist ein Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung zur nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen. Gefördert werden Unternehmen, insbesondere Start-ups und KMU, sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Zuschüssen für Vorhaben rund um biologisches Wissen, fortschrittliche Technologien und biogene Rohstoffe.
Innovationsförderung des BMLEH — Rahmenprogramm
Bundeszuschuss des BMLEH für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Wie hoch der Zuschuss ausfällt, hängt von Unternehmensgröße und Forschungskategorie ab: kleine Unternehmen erhalten bis zu 70 Prozent, Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)
Bundes-Zuschuss für nichttechnische Innovationen wie digitale, kreativwirtschaftliche, soziale und ökologische Projekte. Gefördert werden KMU, Selbständige, gemeinnützige Unternehmen, Neugründer und Forschungseinrichtungen für Machbarkeits- und Marktpilotierungsprojekte.
Ökologischer Landbau — FuE-Vorhaben sowie Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer
Bundeszuschuss der BLE für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer im Bereich des ökologischen Landbaus. Gefördert werden grundlagen- und anwendungsorientierte Projekte mit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten, Geltungsdauer bis 30.06.2030.
EUREKA – Europäische Initiative für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung
EUREKA ist eine zwischenstaatliche Initiative für grenzüberschreitende und marktorientierte Kooperationen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Ministerien und Förderagenturen aus 47 Ländern und die Europäische Kommission arbeiten an Netzwerkprojekten, Clustern, Eurostars-Projekten und Globalstars-Projekten zusammen. Beratung und Antragsbegleitung in Deutschland erfolgt durch das Eureka-Büro Deutschland im DLR Projektträger.
Hightech Spaces
Mit den Hightech Spaces fördert das BMFTR leistungsfähige regionale Innovationsökosysteme, die sich zu international sichtbaren Innovationsräumen weiterentwickeln wollen. Gefördert werden profilbildende Leuchtturm-Vorhaben und begleitende Katalysator-Vorhaben zum Abbau von Innovationshemmnissen; Voraussetzung ist eine Gesamtstrategie mit verbindlicher Beteiligung von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand.
KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren; High Performance Computing
Zuschuss des BMFTR für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen in den Themenfeldern Elektronik, autonomes und vernetztes Fahren sowie High Performance Computing. Förderquote grundsätzlich bis 50 Prozent für Unternehmen, für KMU mit Bonus bis 60 Prozent, bis 100 Prozent für Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
Bundes-Zuschuss für risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Werkstoffinnovationen. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden; Bewertungsstichtage sind der 15. April und der 15. Oktober.
KMU-innovativ: Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung
Bundeszuschuss für risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Technologiefeld Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Förderquote für Unternehmen richtet sich nach den AGVO-Höchstsätzen (bei industrieller Forschung bis 50 Prozent, für KMU mit Aufschlägen höher); Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden individuell bis zu 100 Prozent gefördert.
KMU-innovativ: Medizintechnik
Bundes-Zuschuss für risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Verbund von KMU und Forschungseinrichtungen im Bereich der Medizintechnik. Bei Förderung als De-minimis-Beihilfe können Kleinst- und kleine Unternehmen bis zu 80 % und mittlere Unternehmen bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben beantragen (Zuwendung höchstens 300.000 €); alternativ ist eine Förderung nach AGVO möglich. Hochschulen können individuell bis zu 100 % erhalten, bei nichtwirtschaftlichen Vorhaben zuzüglich 20 % Projektpauschale.
Zukunft Bau — Forschungsförderung Bauwesen und Architektur
Bundeszuschuss des BBSR für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur zukunftsweisenden und nachhaltigen Entwicklung von Bauwesen, Architektur sowie Bau- und Wohnungswirtschaft. Förderfähig sind insbesondere Projekte mit Schwerpunkt im Hochbau mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben über bis zu 36 Monate.
KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
Bundes-Zuschuss zu Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von KMU im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Förderfähig sind Software-intensive Systeme für Anwendungen in Mobilität, Maschinenbau, Gesundheit, Logistik, Energie und Daten-Wirtschaft.
Förderung im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich (FEI-Richtlinie) NRW
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit der FEI-Richtlinie Einzel-, Gemeinschafts- und Verbundvorhaben im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich. Ziel ist es, den Transfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu stärken und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhöhen.
Distr@l – Förderung digitaler Technologien und Innovationen (Hessen)
Mit dem Programm Distr@l fördert das Land Hessen digitale Technologien und Innovationen. Über sieben Förderlinien werden Machbarkeitsstudien, digitale Produkt- und Prozessinnovationen sowie Wissens- und Technologietransfer bezuschusst. Antragsberechtigt sind vor allem KMU der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz oder Betriebsstätte in Hessen.
FTI-Thüringen TECHNOLOGIE – Förderung von Forschung, Technologie und Innovation
Der Freistaat Thüringen fördert mit der Richtlinie FTI-Thüringen TECHNOLOGIE Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Innovationsgutscheine. Ziel ist es, Innovationen in der Wirtschaft, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, zu steigern und den Transfer von Forschungsergebnissen zu forcieren.
Landesprogramm Wirtschaft – FIT-Richtlinie Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein fördert mit der FIT-Richtlinie im Landesprogramm Wirtschaft 2021–2027 anwendungsorientierte Forschung, Innovationen, zukunftsfähige Technologien sowie den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, die Innovationstätigkeit von Unternehmen, insbesondere KMU, zu stärken.
KMU-innovativ: Biomedizin
KMU-innovativ: Biomedizin fördert risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der medizinischen Biotechnologie und Arzneimittelentwicklung. Antragsberechtigt sind KMU sowie im Rahmen von Verbundprojekten auch mittelständische Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Invest BW – Innovation III
Invest BW – Innovation III ist das Innovationsförderprogramm des Landes Baden-Württemberg für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe. Die Förderquote ist nach Unternehmensgröße gestaffelt: 45 Prozent für kleine Unternehmen, 35 Prozent für mittlere Unternehmen, 25 Prozent für Unternehmen mit weniger als 3.000 Beschäftigten und 15 Prozent für Unternehmen ab 3.000 Beschäftigten.
Mikroelektronik (Rahmenprogramm)
Bundes-Rahmenprogramm zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich Mikroelektronik. Die Mikroelektronik-Strategie der Bundesregierung nennt als Handlungsfelder Chipdesign, Transfer von Forschung in die Fertigung, Fachkräftebasis, Investitionsanreize sowie europäische und internationale Kooperation. Die Förderquote legt die jeweilige Bekanntmachung fest; nichtwirtschaftliche Vorhaben von Hochschulen und Forschungseinrichtungen können individuell bis zu 100 % gefördert werden.
Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität — Miteinander durch Innovation (Rahmenprogramm)
Bundeszuschuss des BMFTR für Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege sowie für soziale und technologische Innovationen. Förderquoten und Fristen ergeben sich aus der jeweiligen Bekanntmachung.
Einstiegsförderung für Innovationsvorhaben von KMU (EIK) – Seed- und SeedInvest-Bonus
Der Seed-Bonus und der SeedInvest-Bonus im Landesprogramm Wirtschaft 2021 bis 2027 fördern junge, innovative Start-ups in Schleswig-Holstein. Gefördert werden der Aufbau und die Skalierung wachstumsorientierter Geschäftsmodelle durch eigenes Personal (Seed-Bonus) oder durch Investitionen in Instrumente und Ausrüstung (SeedInvest-Bonus).
Pro FIT Frühphasenfinanzierung Berlin
Das Land Berlin fördert über die Investitionsbank Berlin (IBB) mit dem Programm Pro FIT die Frühphasenfinanzierung neu gegründeter Technologieunternehmen. Antragsberechtigt sind kleine Kapitalgesellschaften mit Sitz in Berlin, deren Geschäftsidee einen technologisch innovativen Kern hat. Die Zuwendung wird in der Frühphase 1 je zur Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss und als Darlehen, in der Frühphase 2 als Darlehen gewährt; die Gesamtzuwendung beträgt bis zu 500.000 Euro je Unternehmen, davon höchstens 200.000 Euro in der Frühphase 1.
Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB)
Das BMFTR fördert mit den Vertikalen Applikationsallianzen Batterie (VAAB) anwendungsgetriebene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entlang der Batteriewertschöpfungskette. Gefördert werden Verbundprojekte, die spezifische, produzierbare Batteriezellen oder Batteriesysteme für klar definierte Anwendungen entwickeln und die spätere Überführung in die Serienproduktion von Beginn an berücksichtigen.
Innovationsförderung Hessen – Forschung, Entwicklung und Innovation
Das Land Hessen fördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte in Hessen. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, höchstens 500.000 Euro je Vorhaben.
Innovationsgutscheine Bayern
Der Innovationsgutschein Bayern ist ein Zuschuss des Freistaats Bayern für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe mit Sitz in Bayern. Gefördert werden externe Entwicklungsleistungen für technisch innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen — mit 40 bis 60 Prozent (Standard) oder 50 Prozent (Spezial). Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen beim Standard mindestens 4.000 und höchstens 38.000 Euro, beim Spezial mindestens 30.000 und höchstens 99.500 Euro.
Bayerisches Technologieförderungs-Programm plus (BayTP+)
Das Bayerische Technologieförderungs-Programm plus (BayTP+) ist ein Zuschussprogramm des Freistaats Bayern für mittelständische Unternehmen, die technologisch neue Produkte, Produktionsverfahren oder wissensbasierte Dienstleistungen entwickeln. Entwicklungsvorhaben werden mit bis zu 25 Prozent, standortrelevante Technologievorhaben mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert. Anwendungsvorhaben werden dagegen als Darlehen über bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben finanziert.
Sonderprogramm Transformation@Bayern (T@B)
Das Sonderprogramm Transformation@Bayern (T@B) ist ein Investitionszuschuss der Bayerischen Regionalförderung für gewerbliche Unternehmen, besonders KMU und Kfz-Zulieferer. Gefördert werden Digitalisierungs- und Transformationsvorhaben. Kleine Unternehmen erhalten bis zu 20 Prozent (C-Gebiete 45 Prozent), mittlere bis zu 10 Prozent (C-Gebiete 35 Prozent), ab 200.000 Euro Investition.
Förderung Brandenburger Innovationsfachkräfte (BIF)
Die Förderung Brandenburger Innovationsfachkräfte (BIF) ist ein Zuschuss der Investitionsbank des Landes Brandenburg für kleine und mittlere Unternehmen, die Werkstudierende oder Innovationsassistenten für innovative Aufgaben beschäftigen. Gefördert werden bis zu 60 Prozent der zuschussfähigen Personalausgaben.
Sicher in die digitale Zukunft: Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
Die Richtlinie fördert Forschungsprojekte, die IT-Systeme leicht bedienbar, benutzerfreundlich und zielgruppengerecht gestalten und so menschliche Fehler bei der Nutzung verringern. Gefördert werden interdisziplinäre Verbünde, in denen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten sollen, als nicht rückzahlbarer Zuschuss, in der Regel über drei Jahre. Die Frist für Projektskizzen endete am 15. Oktober 2026; sie gilt laut Bekanntmachung nicht als Ausschlussfrist.
EFRE/JTF-Technologieförderung – Technologietransferförderung (Sachsen)
Die Technologietransferförderung der Sächsischen AufbauBank (SAB) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen beim Erwerb technologischen Wissens. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für Patente, Lizenzen, Anpassungsentwicklungen, Auftragsforschung und Beratungsleistungen.
Förderung einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft (KuR-RL) – Schleswig-Holstein
Die KuR-RL des Landesprogramms Wirtschaft Schleswig-Holstein ist ein EU-kofinanzierter Zuschuss für kleine und mittlere Unternehmen, die den Übergang zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft umsetzen. Gefördert werden Forschung, Entwicklung und Investitionen — kleine Unternehmen erhalten bei industrieller Forschung bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
EFRE/JTF-Technologieförderung – FuE-Projektförderung (Sachsen)
Sachsen fördert mit EFRE- und JTF-Mitteln Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen (FuE-Projektförderung). Bei der Einzelprojektförderung sind KMU mit Betriebsstätte in Sachsen antragsberechtigt; in Verbundprojekten wirken auch Großunternehmen und Forschungseinrichtungen mit. Die Förderquote beträgt im Regelfall bis zu 60 Prozent in der Übergangsregion.
BMFTR-Förderung Hubs für die Fusion
Mit Hubs für die Fusion fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) themenspezifische Forschungszentren rund um Fusionskraftwerke. Drei Schwerpunkte sind möglich: Laserfusion, Magnetfusion mit Stellarator-Fokus sowie Brennstoffkreislauf samt Materialentwicklung. Hochschulen können individuell bis zu 100 Prozent ihrer Ausgaben gefördert bekommen; in Verbundprojekten gilt in der Regel eine Eigenbeteiligung der Partner von zusammen mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten als angemessen.
Transferhubs der Transferinitiative F.A.S.T.
Die Transferinitiative F.A.S.T. fördert den Aufbau und die Weiterentwicklung themenspezifischer Transferhubs in den Schlüsseltechnologien der Hightech-Agenda Deutschland. Die Hubs bringen Forschungsergebnisse mit konkreten Anwendungsbedarfen zusammen und wählen anschließend forschungsbasierte Transferprojekte für die Umsetzung aus. Die Frist für Konzeptskizzen endete am 31. August 2026; eine weitere Einreichungsrunde ist in der Richtlinie nicht angekündigt.
Materialinnovationen Mat2Twin (Rahmenprogramm)
Mat2Twin ist das Rahmenprogramm des BMFTR zur Förderung neuer Werkstoffe und Materialien. Gefördert werden überwiegend Verbundprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Förderquoten legt die jeweilige Bekanntmachung fest.
KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien
Zuschuss für kleine und mittlere Unternehmen für risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Photonik und Quantentechnologien. Förderquote in der Regel bis zu 50 % für Unternehmen, bis zu 100 % für Hochschulen. Förderdauer in der Regel 3 Jahre.
6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung
Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, wenn sie Technologien für den kommenden 6G-Mobilfunkstandard bis zum Funktionsprototypen weiterentwickeln und in großangelegten Feldtests unter realen Bedingungen erproben. Gefördert werden ausschließlich industriegeführte Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Frist für Projektskizzen endete am 15. Oktober 2026; sie gilt laut Bekanntmachung nicht als Ausschlussfrist.
Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
Die Richtlinie fördert kompakte Verbundprojekte, die eine im Labor bereits erfolgreich gezeigte Technologie aus der Cybersicherheit oder den Kommunikationstechnologien in die Anwendung und zur Marktreife bringen. Das Konsortium besteht aus mindestens einem Unternehmen und einer Wissenschaftseinrichtung und wird in der Regel von einem Unternehmen koordiniert. Die Frist für Projektskizzen endete am 15. Oktober 2026; sie gilt laut Bekanntmachung nicht als Ausschlussfrist.
IPCEI INT: Förderung innovativer Projekte zur Fusionstechnologie
Das BMFTR plant eine Zuwendung für hochinnovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zur Fusionstechnologie und ihren Wertschöpfungsketten. Die Richtlinie startet dafür ein nationales Interessenbekundungsverfahren für das geplante europäische Vorhaben IPCEI INT; ein Anspruch auf Förderung entsteht mit der Skizze nicht. Stichtag für die Vorhabenskizzen war der 15. Oktober 2026.
KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung
KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung (bis 2023 „KMU-innovativ: Produktionsforschung") fördert risikoreiche Forschungs-, Entwicklungs- und Transformationsvorhaben von KMU und mittelständischen Unternehmen mit Zuschüssen. Unternehmen können grundsätzlich bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten erhalten, für KMU kann die Beihilfeintensität um 10 Prozent erhöht werden; nichtwirtschaftlich tätige Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten individuell bis zu 100 Prozent. Derzeit sind keine Skizzeneinreichungen möglich: Die Stichtage 15. Oktober 2026, 15. April 2027 und 15. Oktober 2027 entfallen.
Alle Förderungen im Bereich Innovation & Forschung
Die komplette Übersicht aller 173 Programme in diesem Bereich — inklusive spezialisierter Förderungen für einzelne Branchen und Bundesländer.
- SAB Innovationsunterstützende Maßnahmen Sachsen
- Galileo und NewSpace – nationales Programm für raumfahrtbasierte Anwendungen
- Erforschung von Universum und Materie – ErUM (Rahmenprogramm)
- KfW Umweltinnovationsprogramm
- Investitionsgesetz Kohleregionen Rheinisches Revier
- Nachhaltige Landwirtschaft Forschung und Entwicklung
- European Innovation Council (EIC)
- win NRW.BANK Business Angels Initiative
- SAB HORIZON-Prämie Sachsen
- SAB Akzeleratoren EFRE 2021–2027 Sachsen
- Nationale Bioökonomiestrategie (Rahmenprogramm)
- Innovationsförderung des BMLEH — Rahmenprogramm
- Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)
- Ökologischer Landbau — FuE-Vorhaben sowie Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer
- EUREKA – Europäische Initiative für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung
- Hightech Spaces
- KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren; High Performance Computing
- KMU-innovativ: Materialforschung (Mat2KMU)
- KMU-innovativ: Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung
- KMU-innovativ: Medizintechnik
- Zukunft Bau — Forschungsförderung Bauwesen und Architektur
- KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
- Förderung im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich (FEI-Richtlinie) NRW
- Distr@l – Förderung digitaler Technologien und Innovationen (Hessen)
- FTI-Thüringen TECHNOLOGIE – Förderung von Forschung, Technologie und Innovation
- Landesprogramm Wirtschaft – FIT-Richtlinie Schleswig-Holstein
- KMU-innovativ: Biomedizin
- Invest BW – Innovation III
- Mikroelektronik (Rahmenprogramm)
- Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität — Miteinander durch Innovation (Rahmenprogramm)
- Einstiegsförderung für Innovationsvorhaben von KMU (EIK) – Seed- und SeedInvest-Bonus
- Pro FIT Frühphasenfinanzierung Berlin
- Vertikale Applikationsallianzen Batterie (VAAB)
- Innovationsförderung Hessen – Forschung, Entwicklung und Innovation
- Innovationsgutscheine Bayern
- Bayerisches Technologieförderungs-Programm plus (BayTP+)
- Sonderprogramm Transformation@Bayern (T@B)
- Förderung Brandenburger Innovationsfachkräfte (BIF)
- Sicher in die digitale Zukunft: Cyberresiliente Gesellschaft durch sichere menschenzentrierte IT-Systeme
- EFRE/JTF-Technologieförderung – Technologietransferförderung (Sachsen)
- Förderung einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft (KuR-RL) – Schleswig-Holstein
- EFRE/JTF-Technologieförderung – FuE-Projektförderung (Sachsen)
- BMFTR-Förderung Hubs für die Fusion
- Transferhubs der Transferinitiative F.A.S.T.
- Materialinnovationen Mat2Twin (Rahmenprogramm)
- KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien
- 6G-Feldtests: Brücke zur Kommerzialisierung
- Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien
- IPCEI INT: Förderung innovativer Projekte zur Fusionstechnologie
- KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung
- Entwicklung regenerativer Kraftstoffe
- Internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung
- Forschungszulage (FZulG)
- Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (InnoTop) 358
- Bremer Luft- und Raumfahrtforschungsprogramm 2027 (LuRaFo)
- NBank Beratung KMU zu Wissens- und Technologietransfer
- Markteinführung innovativer Produkte Zuschuss EFRE 2021 bis 2027 (SAB)
- Clusterförderung Sachsen — Netzwerke und Innovationscluster
- EFRE-Förderrichtlinie SMS — Gesundheits- und Pflegewirtschaft Sachsen
- Bayerischer Transformationsfonds
- Projektförderung — Deutsche Bundesstiftung Umwelt
- Kickstart FUTUR
- BayBioökonomie-Scale-Up
- Ideenwettbewerb: Innovationen im Wärme-, Kälte- und Strombereich (BayEFP)
- Rahmenbekanntmachung Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie
- Exportinitiative Umweltschutz (EXI)
- Landesprogramm Wirtschaft Schleswig-Holstein – Förderung betrieblicher Innovationen (BIF)
- Förderung von Logistik- und Mobilitätsinnovationen (Hessen)
- FTI-Thüringen PERSONEN – Personal für Forschung und Innovation
- BayTOU – Technologieorientierte Unternehmensgründungen Bayern
- Deutsch-koreanische 2+2-Projekte zu Halbleitern und KI-basierter Assistenzrobotik
- BiodivFuture – Forschung für resiliente Ökosysteme und die Zukunft der biologischen Vielfalt
- PioDAK – Einbau und Erprobung der Digitalen Automatischen Kupplung in Pionierzügen des Schienengüterverkehrs
- IPCEI-CIC: Förderung von Cloud- und Edge-Datenverarbeitungsinfrastruktur
- KI4Energy — KI-Forschung für Energie, Wasserstoff und Materialien
- NRW Flugplatz-Modernisierung & Luftfahrttechnologien
- EXIST-Forschungstransfer
- EuroHPC Verbundprojekte (Hochleistungsrechnen)
- Digitale Testfelder Bundeswasserstraßen
- DBU Umweltschutzförderung
- Hessen: Innovative Energietechnologien (RE-Invest)
- Energieforschungsprogramm (8. EFP)
- Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) – Forschung, Entwicklung und Innovation
- Luftfahrt-Entwicklungs-Darlehen
- BMFTR-Förderung hybride Bedrohungen
- EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRW
- Digital-Tech-to-Product – Entwicklung souveräner und marktorientierter Innovationen in digitalen Technologien
- Innovative Herstellung von E-Fuels und CCU-basierten Vorprodukten
- Clusters Go Industry (CGoIn) - Batterieforschung
- Zukunftsfähige und nachhaltige Abwasserbeseitigung NRW (ZunA NRW)
- Förderinitiative Quantencomputing (IFB Hamburg)
- Prototype Fund
- Innovationsfinanzierung (L-Bank Baden-Württemberg)
- Gründungsstipendium Schleswig-Holstein
- Bundesprogramm Zukunft Schienengüterverkehr (Z-SGV)
- Horizon Europe
- ESF Plus MINT-Fachkräfteprogramm Sachsen
- KfW-Konsortialkredit Innovation und Digitalisierung
- DeepTech & Climate Fonds (DTCF)
- Smarte Konnektivitätslösungen für die Wirtschaft
- DNS der zukunftsfähigen Mobilität — Forschung und Entwicklung neuer Fahrzeug- und Systemtechnologien
- High-Tech Gründerfonds (HTGF)
- IPCEI-AI: Förderung innovativer Vorhaben für Künstliche Intelligenz
- HessenFonds Großdarlehen
- ERP-Förderkredit Innovation
- LfA Innovationskredit
- NRW.BANK.Invest Zukunft
- HessenFonds Innovationskredit
- L-Bank InvestEU-Bürgschaft 70
- Thüringen-Dynamik – innovativ
- VC Fonds Berlin (IBB Ventures)
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
- Berlin Innovativ PLUS
- ProFIT Brandenburg 2023
- Bayern Kapital Innovationsfonds II
- Hamburg-Kredit Innovation
- HamburgInnoGrowth (HIG)
- ISB Venture Capital Rheinland-Pfalz
- PROFI Transfer Plus – KMU-Forschungskooperation Hamburg
- BerlinInnoGrowth (BIG-Programm)
- InnovationFocus Green Aviation Technologies GATE III Hamburg
- InnovationFocus KI und Robotik Hamburg
- BiodivDetect – Technologien und Methoden zur Erfassung und Bewertung unerforschter Aspekte der Biodiversität
- FRL KliWob — Klimaneutraler Wohngebäudebestand Sachsen
- InnoGrowth SH
- PROFI Umwelt und PROFI Umwelt Transfer – Umweltinnovationen Hamburg
- DigiRess Circular: Digitale Anwendungen für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
- Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP)
- Holz Innovativ Programm (HIP)
- PROFI Standard und PROFI Transfer – Innovationsförderung Hamburg
- InnovationFocus Green Industry & Circular Economy Hamburg
- Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
- Pro FIT - Projektfinanzierung
- KMU-innovativ: Ressourcen und Kreislaufwirtschaft
- Eurostars
- EIP-Agrar NRW (Innovationspartnerschaft Landwirtschaft)
- Markteinführungsdarlehen MEP-D Sachsen
- Forschung und Entwicklung
- EFRE-Innovationsdarlehen
- RAMP – Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien
- Förderung von Extended Realities (XR)-Projekten
- HessenFonds Kleindarlehen
- Förderung von in Hightech Inkubatoren/Akzeleratoren betreuten Start-ups (HTI-Start-ups)
- BAB Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) Bremen
- Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU) Bremen
- Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen (WIPANO)
- Förderung von digitalen Spielen Schleswig-Holstein
- InnoFinTech Hamburg
- FTI-Thüringen TRANSFER – get started 2gether
- Gründung innovativ Brandenburg 2022
- InnoRampUp Hamburg – Technologiebasierte Startups
- Innovationsnetzwerke Niedersachsen
- Green Start-up — DBU Förderung
- startup innovativ
- Projekte im Wissenschaftsjahr 2027 – Raumfahrt
- Niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)
- BioValid — Validierung für Innovationen in der industriellen Biotechnologie
- OE_Sprints – Technische Lösungen für eine OER-förderliche Infrastruktur
- OE_Space – Stärkung der offenen Bildungsinfrastrukturen
- InnoFounder
- Sachsen: Zuschuss für innovations- und technologiepolitisch bedeutsame Veranstaltungen (InnoVAM)
- GründungsBONUS Plus (Berlin)
- Förderung von Computer- und Videospielen
- Transfer BONUS
- Förderung von Start-ups und Scale-ups
- EFRE/JTF-Technologieförderung – InnoPrämie (Sachsen)
- Innovationsgutschein Forschungsinfrastruktur
- Innovationsgutschein (FuE-Auftrag) — 255
- Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienstleistungen (IDL)
- L-Bank Innovationsgutscheine BW
- MID-Digitalisierung NRW
- Gründungsstipendium.NRW
- Förderung von Innovationsassistenten in kleinen und mittleren Unternehmen Rheinland-Pfalz
Welche Programme im Bereich Innovation & Forschung sind beendet oder pausiert?
Diese Programme nehmen derzeit keine Anträge an. Die Seiten bleiben erreichbar, damit du nachlesen kannst, was galt und wie der aktuelle Stand ist.
- Bioökonomie International 2027 – Kooperationen mit Japan oder Queensland/Australien (beendet)
- Deutsch-brasilianischer Innovation-Hub für klimaneutrale Energieerzeugung (beendet)
- Einstiegsförderung für Innovationsvorhaben von KMU (EIK) – Transfer- und HighTech-Bonus (beendet)
- Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie – Eureka Biotech-Call for Network Projects (beendet)
- Gesundheitsdateninfrastruktur im Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) (beendet)
- Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie (beendet)
- ProFIT Brandenburg — Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (beendet)
- Starter Stipendium Saar (pausiert)
- Systems Engineering mit In-silico-Methoden (beendet)
- Waldklimafonds (beendet)
Innovation & Forschung: So greifen die Programme ineinander
Steuerliche Förderung, technologieoffenes Programm oder Fachprogramm?
Die Programme auf dieser Seite sehen ähnlich aus, funktionieren aber nach drei verschiedenen Logiken. Die steuerliche Schiene knüpft an deine Aufwendungen an und wirkt über die Steuerschuld — sie fragt nicht, woran du forschst, sondern ob es sich um Forschung und Entwicklung handelt. Die technologieoffene Projektförderung fragt nach Neuheit und Risiko des Vorhabens, ebenfalls ohne Themenvorgabe. Beide sind deshalb für fast jede Branche offen.
Die dritte Logik ist die engste und für passende Vorhaben oft die ergiebigste: Fachprogramme binden die Förderung an ein Ressort-Thema. Das 8. Energieforschungsprogramm ist dafür das Musterbeispiel — es fördert ausschließlich Vorhaben aus der Energieforschung, richtet sich an Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen und KMU und wird vom Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie betreut. Wer thematisch hineinpasst, sollte es vor den technologieoffenen Programmen prüfen; wer nicht hineinpasst, bekommt dort auch mit gutem Vorhaben nichts.
Wo fängst du an, wenn du das passende Programm noch nicht kennst?
Für Fachprogramme beginnt der Weg selten mit einem fertigen Antrag, sondern mit einer Projektskizze: Erst wird die Idee eingereicht und fachlich eingeordnet, der förmliche Förderantrag folgt danach. Das ist kein Formfehler-Risiko, sondern eine Chance: Die Skizze ist deutlich schlanker als ein vollständiger Antrag und beantwortet früh, ob das Vorhaben überhaupt in den Themenzuschnitt passt.
Wenn du nicht weißt, welches Ressort für dein Thema zuständig ist, kannst du dich an die Förderberatung „Forschung und Innovation" des Bundes wenden: Sie gibt Tipps und Hinweise zu weiteren Förderangeboten für Forschungs- und Innovationsvorhaben und bespricht mit dir, ob und welche Förderangebote des Bundes für dein geplantes Projekt infrage kommen.
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IKK – Investitionskredit Kommunen
Der IKK – Investitionskredit Kommunen der KfW finanziert langfristige Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur. Bis zu 150 Mio. € pro Jahr und Antragsteller mit einem Finanzierungsanteil von bis zu 100 % bei Krediten bis 2 Mio. €.
KfW 270 — Erneuerbare Energien Standard
Der KfW-Kredit 270 finanziert Erneuerbare-Energien-Anlagen -- Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biogas und Batteriespeicher -- zu kapitalmarktnahen Zinsen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die einen Teil des Stroms einspeisen, Unternehmen, Freiberufler sowie kommunale Zweckverbände; Kommunen selbst sind ausgeschlossen. Der Kreditbetrag beträgt bis zu 150 Mio. Euro pro Vorhaben ohne Mindestbetrag, die Finanzierung deckt bis zu 100 Prozent der Investitionskosten ab.
IKK – Investitionskredit Nachhaltige Mobilität
Mit dem KfW-Investitionskredit Nachhaltige Mobilität (Programm 267) finanzieren Kommunen, Eigenbetriebe und Zweckverbände Investitionen in klimafreundliche Mobilität — bis zu 150 Millionen Euro Kredit pro Jahr und Antragsteller.
KfW 570 — Erneuerbare Energien Plus
Zinsgünstiger KfW-Förderkredit für Unternehmen jeder Größe und Freiberufler, die in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien oder in Energiespeicher investieren. Finanziert werden bis zu 100 Prozent der Investitionskosten, maximal 150 Millionen Euro pro Vorhaben.
Venture Tech Growth Financing (VTGF)
Finanzierung für junge, innovative und schnell wachsende Technologieunternehmen mit Wagniskapital-Beteiligung. Finanzierungsbeteiligungen pari passu zu privaten Kreditgebern zwischen 500.000 € und 125 Mio. €.
IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen
Mit dem KfW-Investitionskredit für Kommunale und Soziale Unternehmen (Programm 148) finanziert die KfW Investitionen kommunaler und sozialer Unternehmen in Deutschland mit einem zinsgünstigen Förderkredit von bis zu 50 Millionen Euro pro Vorhaben (im Modul Energieversorgung bis 100 Mio. €).
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