BundesBonus
Zuschuss · bis 500.000 € Bund

Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie – Eureka Biotech-Call for Network Projects

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in der industriellen Biotechnologie im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen. Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Bioprozessen, neuartigen bioökonomischen Produkten und disruptiven Ansätzen.

Max. Förderung
500.000 €
pro Antrag
Zuständig
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Förderhöhe bis zu 500.000 €
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die Fördermaßnahme unterstützt anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben der industriellen Biotechnologie mit signifikanter KMU-Beteiligung. Ziel ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte schneller in industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland im internationalen Kontext zu stärken.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

3 Pflicht-Kriterien

Signifikante KMU-Beteiligung erforderlich

Mindestens 2 Partner aus verschiedenen Eureka-Ländern

70/30-Regel: max. 70% der Projektkosten pro Land

Was bekommst du konkret?

Gefördert werden vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben zu nachhaltigen Bioprozessen, neuartigen bioökonomischen Produkten und disruptiven Ansätzen der industriellen Bioökonomie. Die Projektmittel aus Deutschland sollten 500.000 Euro pro Partner nicht überschreiten. Das Antragsverfahren ist zweistufig mit Projektskizze und förmlichem Förderantrag.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

6 Schritte

  1. 01

    Konsortium bilden

    Bildung eines transnationalen Konsortiums mit Partnern aus mindestens zwei Eureka-Mitgliedsländern. Auf deutscher Seite ist die Beteiligung eines KMU mit signifikantem Beitrag verpflichtend. Wissenschaftliche und industrielle Partner können ergänzend eingebunden werden.

  2. 02

    Projektskizze einreichen

    Einreichung einer englischsprachigen Projektskizze über das Eureka-Portal bis spätestens 30. September 2026. Die Skizze beschreibt Konsortium, Ziele, Arbeitsplan und erwartete Verwertung der Ergebnisse.

  3. 03

    Bewertung und Vorauswahl

    Die Eureka-Mitgliedsländer und die nationalen Förderstellen bewerten die Skizzen. Konsortien mit positiver Bewertung werden schriftlich benachrichtigt und zur Einreichung des förmlichen Antrags aufgefordert.

  4. 04

    Förmlichen Förderantrag einreichen

    Der förmliche Antrag wird in deutscher Sprache beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht. Er enthält detaillierte Arbeits-, Kosten- und Finanzierungsplaene sowie die ergänzenden Angaben, die in der Aufforderung genannt sind.

  5. 05

    Prüfung und Bewilligung

    PtJ prüft den Antrag fachlich und administrativ. Bei positivem Ergebnis erfolgt die Bewilligung durch das BMFTR. Die nationalen Förderbescheide werden parallel zu den Bewilligungen der Partnerländer ausgestellt.

  6. 06

    Projektstart und Durchführung

    Nach Bewilligung startet das Verbundvorhaben. PtJ begleitet das Projekt fachlich, prüft Zwischenberichte und Verwendungsnachweise und unterstützt bei der Abstimmung mit den ausländischen Partnerstellen.

Häufige Fragen

Wer kann am Eureka Biotech-Call for Network Projects teilnehmen?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in Deutschland sowie Verbundvorhaben gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen und industriellen Partnern. Ein signifikanter Beitrag der beteiligten KMU ist verpflichtend; rein akademische Konsortien ohne KMU-Beteiligung auf deutscher Seite sind nicht förderfähig. Das Konsortium muss aus Partnern aus mindestens zwei Eureka-Mitgliedsländern bestehen.
Was sind Eureka Network Projects in der industriellen Biotechnologie?
Network Projects sind transnationale Verbundvorhaben unter dem Eureka-Netzwerk. Sie fördern marktnahe Forschung und Entwicklung im Bereich der industriellen Biotechnologie und Bioökonomie. Themen sind nachhaltige Bioprozesse für die Industrie, neuartige bioökonomische Produkte sowie disruptive Ansätze der industriellen Bioökonomie, etwa biotechnologische Produktionsverfahren, Plattformchemikalien oder innovative Lebensmittelherstellung.
Wie hoch ist die Förderung pro deutschem Partner?
Die Zuwendung pro deutschem Partner sollte 500.000 Euro inklusive Projektpauschale für universitäre Partner nicht überschreiten. Die Förderung wird als Zuschuss gewährt. Die genaue Förderquote richtet sich nach der EU-Beihilferahmen-Regelung und der Organisationsform des Antragstellers.
Bis wann muss die Projektskizze eingereicht werden?
Projektskizzen sind bis spätestens 30. September 2026 über das Eureka-Portal einzureichen. Die Skizze wird in englischer Sprache verfasst. Nach erfolgreicher Vorauswahl werden die Konsortien schriftlich benachrichtigt und zur Einreichung des förmlichen Förderantrags aufgefordert.
Wie läuft das zweistufige Antragsverfahren ab?
Stufe 1: Das Konsortium reicht eine englische Projektskizze über das Eureka-Portal ein. Stufe 2: Bei positiver Bewertung erfolgt die schriftliche Aufforderung zur Einreichung des förmlichen Förderantrags in deutscher Sprache mit ergänzenden Informationen beim Projektträger Jülich. Erst nach Bewilligung kann das Vorhaben starten.
Wer ist Projektträger in Deutschland?
Der Projektträger Jülich (PtJ) ist im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für die Umsetzung des Eureka Biotech-Calls in Deutschland zuständig. PtJ berät Antragsteller, prüft Skizzen und Anträge und begleitet die Vorhaben fachlich bis zum Abschluss.
Welche thematischen Schwerpunkte werden gefördert?
Gefördert werden Vorhaben zu nachhaltigen Bioprozessen für die Industrie, neuartigen bioökonomischen Produkten und disruptiven Ansätzen der industriellen Bioökonomie. Beispiele sind biotechnologische Produktionsverfahren, Plattformchemikalien und innovative Lebensmittelherstellung. Der Fokus liegt auf marktnaher Forschung und Entwicklung mit Verwertungsperspektive.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
  2. [02]
    Eureka Network – offizielles Netzwerk für internationale FuE-Kooperationen
    eurekanetwork.orgPrimärquelleEureka Network Secretariat
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