BundesBonus
Zuschuss · bis 300.000 € Bund Aktuell bis 30.06.2027

RAMP – Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Forschungsprojekte zu resilienten und nachhaltigen Rohstoff-Wertschöpfungsketten. Die Projekte laufen in einem transnationalen Verbund innerhalb der europäischen Partnerschaft RAMP. Die Förderung beträgt mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR je Partner.

Max. Förderung
300.000 €
pro Antrag
Zuständig
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Förderhöhe 100.000 € – 300.000 €
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Ziel des Förderaufrufs ist eine sichere und nachhaltige Versorgung Deutschlands und Europas mit mineralischen und metallischen Rohstoffen. Damit werden die strategische Autonomie und die Resilienz der Wirtschaft gegenüber globalen Versorgungsrisiken gestärkt und technologische Abhängigkeiten bei Zukunftstechnologien wie der klimaneutralen Energieerzeugung oder der Digitalisierung verringert. Der Aufruf konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: Thema 1 umfasst die nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen, also technische Innovationen in Erkundung, Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen direkt aus der Natur. Thema 2 umfasst die nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen, also neue Wege für das Recycling von Rohstoffen aus Altprodukten oder anthropogenen Lagern und deren Rückführung in den Wertschöpfungskreislauf. Der transnationale Forschungsverbund besteht aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus mindestens 3 verschiedenen Teilnehmerländern, davon mindestens 2 aus unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern. Nicht gefördert werden kommerzielle Explorationsvorhaben sowie Arbeiten zur Gewinnung und Verarbeitung mariner Rohstoffvorkommen.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

6 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Mindestens drei Partner aus mindestens 3 verschiedenen Teilnehmerländern
Mindestens 2 Partner aus unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern
Zuordnung des Projektvorschlags zu Thema 1 (primäre Rohstoffe) oder Thema 2 (sekundäre Rohstoffe)
Schriftliche Kooperationsvereinbarung aller Projektpartner
Für den Forschungsverbund ist eine Koordination bestellt
Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland zum Auszahlungszeitpunkt

Was bekommst du konkret?

Die Projekte werden mit einer nicht rückzahlbaren Zuwendung von mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR je Partner bei einer Laufzeit von in der Regel bis zu 36 Monaten gefördert. Übernimmt ein Partner die Koordination des Verbunds, kann die Förderung für diesen Partner bis zu 350.000 EUR betragen. Beteiligen sich mehrere deutsche Partner an einem Verbund, ist die Gesamtförderung auf bis zu maximal 450.000 EUR begrenzt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden auf Ausgabenbasis mit bis zu 100 Prozent gefördert, Hochschulen erhalten zusätzlich eine Projektpauschale von 20 Prozent. Bei Unternehmen erfolgt die Förderung auf Kostenbasis mit angemessener Eigenbeteiligung: bis zu 100 Prozent in der Grundlagenforschung, bis zu 50 Prozent in der industriellen Forschung und bis zu 25 Prozent in der experimentellen Entwicklung; kleine und mittlere Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 80 Prozent erhalten.

Wie stellst du den Antrag?

Das Verfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe reicht die Verbundkoordination des europäischen Forschungsverbunds eine Ideenskizze in englischer Sprache elektronisch über das System ESES ein. Im RAMP Joint Call 2026 endete diese Frist am 22. September 2026 um 15.00 Uhr MESZ; sie galt als Ausschlussfrist, später eingegangene Ideenskizzen werden nicht berücksichtigt. Anweisungen zu Umfang und Inhalt der Ideenskizzen enthalten die Dokumente des RAMP Joint Calls 2026. Es wird empfohlen, vor der Einreichung Kontakt mit dem beauftragten Projektträger aufzunehmen. Der Aufruf 2026 ist der erste von insgesamt sieben geplanten Joint Calls; für jeden veröffentlicht das BMFTR einen jährlichen Förderaufruf. Die Rahmenbekanntmachung ist nach § 8 mindestens bis zum 30. Juni 2027 befristet (AGVO-Grundlage; De-minimis-Grundlage bis 30. Juni 2031) und verlängert sich bei Verlängerung der beihilferechtlichen Grundlagen, höchstens bis zum 31. Dezember 2037.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Förderung je Partner?
Die Förderung beträgt mindestens 100.000 EUR und höchstens 300.000 EUR je Partner. Übernimmt ein Partner die Koordination eines Verbundvorhabens, sind bis zu 350.000 EUR möglich. Beteiligen sich mehrere deutsche Partner an einem Verbund, ist die Gesamtförderung auf maximal 450.000 EUR begrenzt.
Welche Themen fördert der Aufruf?
Gefördert werden zwei Schwerpunkte: die nachhaltige Versorgung mit primären Rohstoffen, also Erkundung, Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen aus der Natur, sowie die nachhaltige Versorgung mit sekundären Rohstoffen, also Recycling aus Altprodukten und anthropogenen Lagern.
Wie muss der Forschungsverbund zusammengesetzt sein?
Der transnationale Verbund besteht aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus mindestens 3 verschiedenen Teilnehmerländern. Mindestens 2 dieser Partner kommen aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder assoziierten Ländern. Für den Verbund ist eine Koordination zu bestellen.
Bis wann muss die Ideenskizze eingereicht werden?
Im RAMP Joint Call 2026 endete die Frist für Ideenskizzen am 22. September 2026 um 15.00 Uhr MESZ; sie galt als Ausschlussfrist. Die Verbundkoordination reicht die Ideenskizze in englischer Sprache elektronisch über das System ESES ein. Für jeden weiteren Joint Call veröffentlicht das BMFTR einen eigenen Förderaufruf mit eigener Frist.
Welche Vorhaben sind ausgeschlossen?
Nicht gefördert werden kommerzielle Explorationsvorhaben sowie Arbeiten zur Gewinnung und Verarbeitung von marinen Rohstoffvorkommen.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    RAMP – Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien — Offizielle Programmseite
    bmftr.bund.dePrimärquelleBundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
  2. [02]
    Rahmenbekanntmachung Rohstoff-Wertschöpfungsketten (BMFTR)
    bmftr.bund.deRechtsgrundlageBundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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