BundesBonus
Zuschuss Bund Aktuell bis 30.06.2027

Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien

Die Richtlinie fördert kompakte Verbundprojekte, die eine im Labor bereits erfolgreich gezeigte Technologie aus der Cybersicherheit oder den Kommunikationstechnologien in die Anwendung und zur Marktreife bringen. Das Konsortium besteht aus mindestens einem Unternehmen und einer Wissenschaftseinrichtung und wird in der Regel von einem Unternehmen koordiniert. Die Frist für Projektskizzen endete am 15. Oktober 2026; sie gilt laut Bekanntmachung nicht als Ausschlussfrist.

Fördergeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Bundesprogramm
Fördergeber Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Mit dieser Richtlinie unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gemeinsame Forschungsprojekte in den Bereichen Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien. Das Vorhaben muss dazu beitragen, eine bereits im Labor erfolgreich gezeigte Technologie in die praktische Anwendung und zur Marktreife zu überführen.

Gefördert werden kompakte Forschungsarbeiten, die auf Innovationen einer beteiligten Wissenschaftseinrichtung basieren. Das Konsortium muss aus mindestens einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung bestehen; die Koordination übernimmt in der Regel ein Unternehmen, das ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Verwertung der Ergebnisse nachweist.

Ziel der Maßnahme ist es, Innovationsökosysteme und Forschungsinfrastrukturen auszubauen und die technologische Souveränität Deutschlands und Europas zu stärken. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

5 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Konsortium aus mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung
Der Verbund soll von einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft koordiniert werden
Erfolgreiche Demonstration der Innovation in einer Laborumgebung
Geistiges Eigentum an der Kerninnovation liegt im Konsortium
Abbruchmeilenstein für den Demonstrator innerhalb von 24 Monaten

Was bekommst du konkret?

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt; der Förderzeitraum beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Wie hoch der Fördersatz ausfällt, hängt vom Zuwendungsempfänger ab: Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft begrenzt die Richtlinie die maximale Förderquote auf 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, mittlere Unternehmen können maximal 50 Prozent und kleine Unternehmen maximal 60 Prozent erhalten. Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen können im nichtwirtschaftlichen Bereich individuell bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden; an Hochschulen und Universitätskliniken kommt bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben eine Projektpauschale von 20 Prozent hinzu.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Projektskizze beim Projektträger vorlegen (Frist 15. Oktober 2026 abgelaufen)

    Projektskizzen beziehungsweise Kurzskizzen waren dem Projektträger VDI/VDE Innovation und Technik GmbH bis spätestens 15. Oktober 2026 vorzugsweise in elektronischer Form vorzulegen, bei Verbundprojekten in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator; diese Frist ist abgelaufen. Wiedervorlagen von Skizzen sind nicht möglich. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist; später eingehende Skizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

  2. 02

    Skizze mit höchstens zwölf Seiten in easy-Online erstellen

    Zur Erstellung der Projektskizze ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen. Dem dort erstellten Projektformular soll eine elektronische Skizze mit höchstens zwölf DIN-A4-Seiten inklusive Deckblatt beigefügt werden, die unter anderem die existierenden Ergebnisse samt geeignetem Nachweis darstellt. Zusätzlich ist über easy-Online eine Bestätigung der Kenntnisnahme und der Richtigkeit der Angaben durch Vertreter aller Projektpartner einzureichen.

    Zu easy-Online
  3. 03

    Auswahlergebnis abwarten

    Die Skizzen werden bewertet; Ausschlusskriterien sind die Passfähigkeit zu den förderpolitischen Zielen und die formalen Kriterien, insbesondere die Absichtserklärung über die Nutzung der geistigen Eigentumsrechte. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt. Eine förmliche Kooperationsvereinbarung ist in dieser ersten Stufe noch nicht erforderlich.

  4. 04

    Auf Aufforderung den förmlichen Förderantrag in easy-Online stellen

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Skizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Er ist mit easy-Online zu erstellen und kann mit TAN-Verfahren oder qualifizierter elektronischer Signatur eingereicht werden; bei Verbundprojekten erfolgt die Vorlage in Abstimmung mit dem Verbundkoordinator. Vollständig ist der Antrag nur, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO erfüllt sind.

  5. 05

    Kooperationsvertrag schließen, Abbruchmeilenstein und Entscheidung beachten

    Die Partner eines Verbundvorhabens regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung; Details zur Nutzung des geistigen Eigentums sind in einem verbindlichen Kooperationsvertrag festzuhalten, der Voraussetzung für die Förderung ist. Über die Förderung wird nach abschließender Antragsprüfung entschieden. Innerhalb von 24 Monaten nach Projektstart ist ein Abbruchmeilenstein zum Demonstrator festzulegen; bei Nichterfüllung endet das Projekt zum Zeitpunkt des Meilensteins.

Häufige Fragen

Wer kann sich um die Förderung bewerben?
Gefördert werden nur Verbundprojekte mit mindestens einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Die Koordination übernimmt in der Regel ein Unternehmen, das ein eigenes zentrales Interesse an der wirtschaftlichen Verwertung nachweist.
Welchen Reifegrad muss die Technologie haben?
Die Innovation muss in einer Laborumgebung bereits erfolgreich demonstriert worden sein, und die zugrundeliegende Forschungsarbeit liegt typischerweise nicht länger als zwölf Monate zurück. Ziel des Vorhabens ist die Überführung in die praktische Anwendung und zur Marktreife.
Bis wann musste die Projektskizze eingereicht werden?
Projektskizzen beziehungsweise Kurzskizzen waren dem Projektträger bis spätestens zum 15. Oktober 2026 vorzulegen, vorzugsweise in elektronischer Form über easy-Online; diese Frist ist abgelaufen. Laut Bekanntmachung gilt sie nicht als Ausschlussfrist, später eingehende Skizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Wiedervorlagen von Skizzen sind in diesem Verfahren nicht möglich.
Was ist der Abbruchmeilenstein nach 24 Monaten?
Die Konsortien vereinbaren einen Abbruchmeilenstein zur Entwicklung des Demonstrators innerhalb von 24 Monaten nach Projektstart. Wird dieser Meilenstein nicht erfolgreich erfüllt und positiv bewertet, endet die Förderung des Vorhabens an dieser Stelle.
Wie hoch ist der Fördersatz?
Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ist die maximale Förderquote auf 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten begrenzt, mittlere Unternehmen können maximal 50 Prozent und kleine Unternehmen maximal 60 Prozent erhalten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können im nichtwirtschaftlichen Bereich individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Souveräne Innovationsökosysteme für Cybersicherheit und Kommunikationstechnologien — Offizielle Programmseite
    forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.dePrimärquelleBundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
  2. [02]
    BMFTR: Förderrichtlinie im Wortlaut (BAnz AT 24.08.2026 B2)
    bmftr.bund.deRechtsgrundlageBundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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