Auf einen Blick
| Förderart | Zuschuss |
|---|---|
| Förderebene | Landesprogramm |
| Fördergeber | Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie |
| Zielgruppe | Unternehmen |
Worum geht es?
Mit dem Bayerischen Technologieförderungs-Programm plus unterstützt die Bayerische Staatsregierung mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft dabei, technologisch neue Produkte, Produktionsverfahren und wissensbasierte Dienstleistungen zu entwickeln. Gefördert wird der Weg von der konzeptionellen Idee bis zum funktionsfähigen ersten Prototyp.
Das Programm gliedert sich in drei Varianten: Entwicklungsvorhaben und standortrelevante Technologievorhaben werden als Zuschuss gefördert, Anwendungsvorhaben als Darlehen der LfA Förderbank Bayern. Antragsberechtigt für Entwicklungsvorhaben sind mittelständische Unternehmen mit weniger als 400 Mitarbeitern, für Anwendungsvorhaben ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen nach EU-Definition.
Voraussetzung ist ein Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Bayern. Projektträger für die Zuschussvarianten ist Bayern Innovativ.
Passt Bayerisches Technologieförderungs-Programm plus zu dir?
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Welche Bedingungen gelten?
4 Pflicht-Kriterien
| Kriterium |
|---|
| Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Bayern |
| Entwicklung technologisch neuer Produkte, Verfahren oder wissensbasierter Dienstleistungen |
| Vorhaben wurde nicht vor Eingang eines prüffähigen Antrags beim Projektträger bzw. bei der Hausbank begonnen |
| Für Anwendungsvorhaben (Darlehen): kleines oder mittleres Unternehmen nach EU-Definition |
Was bekommst du konkret?
Entwicklungsvorhaben werden mit einem Zuschuss von bis zu 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert; kleine Unternehmen erhalten einen Aufschlag von 20 Prozentpunkten, mittlere Unternehmen von 10 Prozentpunkten. Standortrelevante Technologievorhaben werden mit bis zu 50 Prozent gefördert (ebenfalls plus 10 bzw. 20 Prozentpunkte); hier müssen die zuwendungsfähigen Ausgaben mindestens 1 Mio. Euro betragen. Anwendungsvorhaben werden als Darlehen über bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben mit einer Beihilfeintensität von bis zu 10 bzw. 20 Prozent finanziert.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
6 Schritte
- 01
Frühzeitig Kontakt mit dem Projektträger Bayern aufnehmen
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Projektträger wird empfohlen. Der Projektträger Bayern bei Bayern Innovativ ist kostenfrei unter 0800 0268724 erreichbar und berät vor und während der Antragstellung.
- 02
Projektskizze mit Projektbeschreibung und Verwertungsplan einreichen
Für Entwicklungsvorhaben und standortrelevante Technologievorhaben sind Projektskizzen und Anträge an den Projektträger Bayern zu richten. Die Antragstellung ist formgebunden und erfolgt elektronisch über die Plattform ELAN; die Zugangsdaten stellt der Projektträger zur Verfügung. Erforderlich ist unter anderem eine ausführliche Projektbeschreibung einschließlich Verwertungsplan.
Antrag im BayernPortal - 03
Skizzenbewertung abwarten und zur Antragstellung auffordern lassen
Der Projektträger wertet die vorliegenden Projektskizzen in der Regel zum Quartalsende relativ zueinander aus; die bestbewerteten Vorhaben werden zur Antragstellung aufgefordert. Nicht aufgeforderte Skizzen gelten als erledigt, für eine neuerliche Berücksichtigung muss eine vollständige, überarbeitete Skizze erneut vorgelegt werden.
- 04
Prüffähigen Antrag einreichen und Bewilligung abwarten
Der Antrag wird elektronisch erfasst, anschließend ausgedruckt, unterschrieben und an den genannten Empfänger gesendet; der Projektträger gibt eine Empfehlung für die Förderentscheidung ab, das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erlässt als Bewilligungsbehörde den Zuwendungsbescheid. Nicht gefördert werden Vorhaben, die vor Eingang eines prüffähigen Antrags beim Projektträger bereits begonnen wurden; mit Einreichung eines ersten prüffähigen Antrags kann auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben begonnen werden. Die Bearbeitungsdauer beträgt laut BayernPortal etwa 6 Monate von der ersten Antragstellung bis zum Förderbescheid.
- 05
Zuschussvarianten: Mittelabrufe und Verwendungsnachweis vorlegen
Bei den Zuschussvarianten sind Mittelabrufe und Verwendungsnachweis dem Projektträger vorzulegen, der sie nach Prüfung an die Bewilligungsbehörde weiterleitet. Das Staatsministerium zahlt die Fördermittel aus.
- 06
Anwendungsvorhaben: Darlehen über die Hausbank bei der LfA beantragen
Anwendungsvorhaben, die ausschließlich kleinen und mittleren Unternehmen offenstehen, werden als Darlehen gefördert. Die Anträge sind mit den Vordrucken der LfA Förderbank Bayern bei der Hausbank einzureichen. Zur Beurteilung der Förderfähigkeit holt die LfA eine technische Stellungnahme beim Projektträger Bayern ein; der Verwendungsnachweis ist bei der LfA einzureichen.
Häufige Fragen
Wer kann das BayTP+ beantragen?
Wie hoch ist die Förderung bei Entwicklungsvorhaben?
Was wird bei standortrelevanten Technologievorhaben gefördert?
Was ist der Unterschied zwischen Zuschuss und Darlehen im BayTP+?
Wo stellt man den Antrag für das BayTP+?
Was wird durch das BayTP+ konkret gefördert?
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Wo findest du die Originalquellen?
Unsere Quellen
- [01]Bayerisches Technologieförderungs-Programm plus (BayTP+) — Offizielle Programmseitestmwi.bayern.dePrimärquelleBayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
- [02]BayTP+ Publikation und Merkblatt des StMWistmwi.bayern.dePrimärquelleBayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.