Auf einen Blick
| Förderart | Darlehen |
|---|---|
| Geltungsbereich | Bundesweit |
| Fördergeber | KfW Bankengruppe |
| Förderhöhe | bis zu 150 Mio. € |
| Zielgruppe | Unternehmen |
Worum geht es?
Der IKK – Investitionskredit Nachhaltige Mobilität ist ein zinsgünstiger KfW-Förderkredit für kommunale Investitionen in nachhaltige Mobilität. Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände. Gefördert werden Anschaffung und Bau von Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugen mit klimafreundlichem Antrieb.
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Welche Bedingungen gelten?
3 Pflicht-Kriterien
Rechtsform des Antragstellers
Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, ihre rechtlich unselbstständigen Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände. Kommunale Unternehmen in privater Rechtsform nutzen das Schwesterprogramm IKU 268.
Art des Mobilitätsvorhabens
Investitionen müssen einer der Kategorien für nachhaltige Mobilität zugeordnet sein. Massnahmen können innerhalb eines Antrags kombiniert werden.
Investitionsvolumen pro Antragsteller (Euro)
Der Kredit liegt bei bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr und Antragsteller. Die Pro-Kopf-Obergrenze beträgt 1.000 Euro je Einwohner (Städte/Gemeinden) beziehungsweise 300 Euro je Einwohner (Landkreise/Gemeindeverbände), mindestens 10 Millionen Euro.
Was bekommst du konkret?
Wir finanzieren bis zu 150 Millionen Euro Kredit pro Jahr. Bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten können gefördert werden. 100 % Auszahlung. Wahlweise als eine Summe oder in zwei Teilbeträgen abrufbar. Obligohöchstbetrag bei Städten und Gemeinden bis 1.000 Euro pro Einwohner, bei Gemeindeverbänden und Landkreisen bis 300 Euro pro Einwohner, in jedem Fall mindestens 10 Mio. Euro.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
6 Schritte
- 01
Vorhaben strukturieren und KfW-Beratung
Vor Antragstellung das Mobilitätsvorhaben strukturieren: Massnahmen-Kategorien, Investitionsvolumen, Zeitplan. Die KfW-Infoline (0800 539 9008, Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr) bietet kostenlose telefonische Beratung zur Programmwahl und zu Konditionen.
- 02
Antrag über KfW-Webportal KODA erstellen
Der Antrag wird über die KfW-Web-Anwendung KODA (public.kfw.de/KODA/) erstellt — anders als bei Privatkrediten läuft der IKK 267 direkt bei der KfW, nicht über die Hausbank. Antrag ausdrucken, vom zeichnungsberechtigten Organ unterschreiben und siegeln lassen.
- 03
Kommunalaufsichtliche Genehmigung einholen
Vor Einreichung müssen kommunale Antragsteller die nach Landeskommunalrecht erforderliche Genehmigung der Kommunalaufsicht für die Kreditaufnahme einholen. Zweckverbände legen die satzungsgemäßen Beschlüsse ihrer Organe bei.
- 04
Antrag einreichen und Zusage abwarten
Antragsunterlagen per Upload-Formular, E-Mail oder Post an die KfW-Niederlassung Berlin senden. Nach Prüfung erteilt die KfW ein Kreditangebot. Annahmeerklärung durch den Antragsteller schliesst den Vertrag ab — der Zinssatz wird wahlweise bei Zusage oder erst beim Abruf fixiert.
- 05
Kreditabruf und Auszahlung
Nach Vertragsschluss wird der Kreditbetrag mittels Abrufformular abgerufen. Auszahlung erfolgt zu 100 Prozent des Kreditbetrags. Investitionen müssen entsprechend der vorgesehenen Massnahmen und Zeitplaene durchgeführt werden.
- 06
Rückzahlung und Verwendungsnachweis
Nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre (maximal 3 Jahre) beginnt die vierteljährliche Tilgung. Eine vorzeitige Rückzahlung ist gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Der Verwendungsnachweis dokumentiert die zweckgemäße Umsetzung der geförderten Mobilitätsmassnahmen.
Häufige Fragen
Wer ist antragsberechtigt für den KfW-Kredit 267?
Welche Massnahmen sind förderfähig?
Wie hoch ist der maximale Kreditbetrag?
Welche Laufzeit- und Zinsoptionen stehen zur Verfügung?
Wie läuft der Antrag — über die Hausbank oder direkt bei der KfW?
Ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich?
Welche Sicherheiten und Bonitätsanforderungen gelten?
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Wo findest du die Originalquellen?
Unsere Quellen
- [01]KfW 267 — IKK Nachhaltige Mobilität (Programmseite)kfw.dePrimärquelleKfW Bankengruppe
- [02]KfW Merkblatt 267 — Nachhaltige Mobilität (PDF)kfw.deRechtsgrundlageKfW Bankengruppe
- [03]Förderdatenbank des Bundes — IKK Nachhaltige Mobilitätfoerderdatenbank.deRechtsgrundlageBundesministerium für Wirtschaft und Energie
- [04]Technische Mindestanforderungen IKK/IKU 267/268/269 (PDF)kfw.deRechtsgrundlageKfW Bankengruppe
- [05]KfW-Förderportal Öffentliche Einrichtungen — Verkehr und Fahrzeugekfw.dePrimärquelleKfW Bankengruppe