Förderungen in Hamburg, Freie und Hansestadt
Alle staatlichen Zuschüsse und Hilfen, die für Bürger in Hamburg, Freie und Hansestadt verfügbar sind — vom Bund und vom Bundesland bzw. der Kommune.
97 Förderungen · Gemeinde Hamburg, Freie und Hansestadt
97 Förderungen in Hamburg, Freie und Hansestadt
KfW 458 — Heizungsförderung für Privatpersonen (Wohngebäude)
Bis zu 70 % Zuschuss für den Tausch alter Öl- oder Gasheizungen gegen Wärmepumpen, Biomasse- oder Hybridanlagen. Förderhöchstgrenze: 30.000 € förderfähige Kosten — also bis zu 21.000 € Zuschuss pro Wohneinheit. Seit 01.01.2026 müssen Luft-Wasser-Wärmepumpen mindestens 10 dB unter den EU-Ökodesign-Grenzwerten liegen, um förderfähig zu sein.
bis zu 21.000 €
Bürgergeld
Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II — Regelsatz 563 €/Monat für Alleinstehende plus Kosten der Unterkunft und Heizung in tatsächlicher angemessener Höhe.
bis zu 563 €
Energetische Modernisierung von Nichtwohngebäuden Hamburg
IFB Hamburg fördert energetische Modernisierung der Gebäudehülle von Nichtwohngebäuden mit Zuschüssen bis 300.000 € je Förderfall. Beratungsleistungen (45 % Förderquote), Qualitätssicherung und serielle Sanierung werden mitgefördert.
bis zu 300.000 €
Hamburger Gründachförderung
Die Hamburger Gründachförderung bezuschusst freiwillige Dach- und Fassadenbegrünungen in Hamburg mit bis zu 60 % (Privatpersonen) bzw. 40 % (Unternehmen) der förderfähigen Kosten. Maximaler Zuschuss je Gebäude: 100.000 € (Dach/Fassade) bzw. 200.000 € für Gebäudebegrünung PLUS.
bis zu 200.000 €
Nachhaltiges Bauen Hamburg – Klimaschonende Baustoffe
Die IFB Hamburg fördert den Einsatz klimaschonender Baustoffe beim freifinanzierten Neubau und bei Aufstockungen von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg. Drei Module: Klimaschonender Neubau (max. 200.000 € je Förderfall), Ökobilanzierung (max. 10.000 €) und Qualitätssicherung Holzbau (max. 10.000 €).
bis zu 200.000 €
IFB-Eigenheimdarlehen Gebrauchtimmobilie Hamburg
Das IFB-Eigenheimdarlehen Gebrauchtimmobilie fördert Familien mit mindestens einem Kind in Hamburg beim Erwerb sanierungsbedürftiger Wohnimmobilien (Energieklassen D–H) mit einem zinsgünstigen Darlehen zu 2 % Zinsen. Pflicht: energetische Sanierung auf mindestens Klasse C.
bis zu 180.000 €
IFB-Eigenheimdarlehen Neubau
Das IFB-Eigenheimdarlehen Neubau bietet Privatpersonen in Hamburg ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 150.000 € zu 2 % Zinssatz für 15 Jahre für den erstmaligen Bau oder Ersterwerb selbstgenutzter Wohnimmobilien. Einkommensgrenzen gelten.
bis zu 150.000 €
IFB-Ergänzungsdarlehen Hamburg
Das IFB-Ergänzungsdarlehen Hamburg bietet Privatpersonen bis zu 100.000 € für Bau oder Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums in Hamburg. Das Darlehen ergänzt nachrangig das Bankdarlehen mit marktnahem Zinssatz und wahlweise 10 oder 15 Jahren Zinsbindung.
bis zu 100.000 €
IFB-Konstantdarlehen Hamburg
Das IFB-Konstantdarlehen bietet Privatpersonen in Hamburg bis zu 100.000 € für Bau und Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums mit einer ungewöhnlich langen Zinsbindung von 25 Jahren. Das Darlehen ergänzt nachrangig das Bankdarlehen und bietet maximale Planungssicherheit.
bis zu 100.000 €
IFB-Energiedarlehen Einzelmaßnahmen (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert die energetische Modernisierung von selbstgenutzten Wohnimmobilien mit einem zinsvergünstigten Darlehen oder Zuschuss. Gefördert werden Gebäudehülle, Wärmepumpen und Solarthermie. Das Darlehen beträgt 10.000 bis 75.000 Euro bei 2 % Zinssatz, 15 Jahren Zinsbindung und bis zu 20 Jahren Laufzeit. Baugenehmigung muss älter als 20 Jahre sein.
bis zu 75.000 €
IFB-WEGfinanz Hamburg
IFB-WEGfinanz bietet Wohnungseigentümergemeinschaften in Hamburg ein vereinfachtes Verfahren für zinsgünstige Modernisierungsdarlehen von 5.000 bis 35.000 € je Eigentümer – ohne Grundschuldeintrag und ohne Offenlegung privater Einkommensverhältnisse.
bis zu 35.000 €
IFB-Modernisierungsdarlehen Hamburg
Das IFB-Modernisierungsdarlehen Hamburg unterstützt Eigentümer selbstgenutzter und vermieteter Wohnimmobilien in Hamburg mit langfristigen Darlehen bis zu 25.000 € für allgemeine Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen wie Sanitär, Fußböden, Dämmung oder Heizung.
bis zu 25.000 €
RISA-Förderung Entsiegelung Hamburg
Die IFB Hamburg fördert die Entsiegelung versiegelter Flächen auf Hamburger Privatgrundstücken mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 30–50 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 25.000 €. Ziel: Klimaschutz, Starkregenvorsorge und Erhalt der Biodiversität in Hamburg.
bis zu 25.000 €
RISA-Förderung Versickerung Hamburg
Die IFB Hamburg fördert die Errichtung von Versickerungsanlagen (Flächenversickerungen, Versickerungsmulden, Mulden-Rigolen-Systeme) auf Hamburger Grundstücken mit 30–50 % Zuschuss, maximal 25.000 €. Stärkt die Grundwasserneubildung und macht Hamburg zur Schwammstadt.
bis zu 25.000 €
Barrierefreier Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert den barrierefreien Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen mit Zuschüssen zwischen 3.000 und 20.000 Euro. Antragsberechtigt sind Eigentümer mit einem Haushaltseinkommen, das die Hamburger Einkommensgrenzen um nicht mehr als 100 % übersteigt. Maßnahmen wie Treppenlift, barrierefreies Bad und stufenfreie Zuwege werden bezuschusst.
bis zu 20.000 €
Ankauf Belegungsbindungen für Haushalte mit besonderen Marktzugangsschwierigkeiten
Die IFB Hamburg kauft bei Vermietern Belegungsrechte für Wohnungen an, damit Haushalte mit besonderen Zugangsschwierigkeiten zum Wohnungsmarkt besser versorgt werden können. Vermieter erhalten einen einmaligen Zuschuss von 15.000 Euro pro Belegungsrecht.
bis zu 15.000 €
Stipendienprogramm Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse Hamburg
Die IFB Hamburg fördert die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse mit einem Einmalzuschuss von bis zu 4.000 €, einem zinslosen Darlehen von bis zu 10.000 € für Mehrkosten sowie einem monatlichen Stipendium (50 % Zuschuss, 50 % zinsloses Darlehen, max. 36 Monate). Antragstellung nur gemeinsam mit der Zentralen Anlaufstelle Anerkennung des Diakonischen Werks Hamburg.
bis zu 10.000 €
Geringinvestive Maßnahmen – Heizungsoptimierung (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert hydraulischen Abgleich und weitere Heizungsoptimierungsmaßnahmen in Hamburger Wohngebäuden mit einem Zuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten. Maximal 3.000 Euro je Wohneinheit. Voraussetzung: Wärmeerzeuger ist 5 bis 15 Jahre alt und wird mindestens 2 weitere Jahre betrieben.
bis zu 3.000 €
RISA-Förderung Regenwasserzisternen Hamburg
Die IFB Hamburg bezuschusst die Installation von Regenwasserzisternen ab 2.000 Liter in Hamburg: 40 % für Privatpersonen (max. 1.500 €) und 30 % für Unternehmen und WEG (max. 3.000 €). Ziel ist die Schonung der Trinkwasservorräte durch Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung.
bis zu 3.000 €
Meisterprämie Hamburg
Die Hamburger Meisterprämie belohnt die erfolgreich bestandene Meister- bzw. höhere Fortbildungsprüfung mit einer einmaligen Prämie von 1.300 € — einkommensunabhängig, für Absolventen mit Bezug zu Hamburg.
bis zu 1.300 €
Hamburger Blindengeld
Das Hamburger Blindengeld gleicht blindheitsbedingte Mehrkosten aus und beträgt 695,50 € monatlich — einkommens- und vermögensunabhängig, für Menschen mit Merkzeichen Bl und Wohnsitz in Hamburg.
bis zu 696 €
Balkonkraftwerk-Förderung
Steckersolargeräte sind seit 2024 deutlich einfacher: 0 % Mehrwertsteuer, vereinfachte Anmeldung im Marktstammdatenregister, bis 800 W Wechselrichterleistung. Viele Städte und Bundesländer zahlen zusätzliche Zuschüsse von 200–500 €.
bis zu 500 €
Förderung Fahrradabstellanlagen im Bestand (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg bezuschusst die Modernisierung und Errichtung hochwertiger Fahrradabstellanlagen mit und ohne Ladeanschluss außerhalb öffentlicher Räume. Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit mehr als 4 Wohneinheiten oder gewerblichen Immobilien mit mehr als 10 Arbeitsplätzen erhalten 40 % Zuschuss, maximal 300 Euro je Abstellplatz.
bis zu 400 €
Balkonkraftwerk-Förderung für Haushalte mit geringem Einkommen (Hamburg)
Hamburg fördert für Haushalte mit geringem Einkommen die Anschaffung von Balkonkraftwerken (steckerfertige Solaranlagen) mit bis zu 90 Prozent der Anschaffungskosten. Das Programm der BUKEA in Kooperation mit dem Caritasverband richtet sich an Empfänger von Bürgergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag oder BAföG sowie an Haushalte mit Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag.
Eigenheimförderung für große Familien (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert den Erstbezug oder Neubau von selbstgenutztem Wohneigentum in Hamburg mit einem zinsvergünstigten Darlehen für große Familien mit mindestens 3 Kindern und Haushalte mit Schwerbehinderung (mind. 80 %). Die Einkommensgrenzen dürfen um bis zu 100 % überschritten werden.
Mietwohnungsneubau 1. Förderweg plus Hamburg
Der 1. Förderweg plus Hamburg fördert Mietwohnungsneubau auf städtischen Erbpachtgrundstücken mit Darlehen zu 1,25 %, Baukostenzuschüssen und laufenden Zuschüssen über 50 Jahre. Anfangsmiete 7,85 €/m² – dauerhaft günstig durch Erbpacht-Bindung.
Modernisierung von Mietwohnungen MOD C 2. Förderweg Hamburg
IFB Hamburg fördert energetische und ausstattungsverbessernde Modernisierung von Mietwohngebäuden (≥ 3 WE, mind. 51 % der Wohnungen) mit Darlehen zu 1,40 % plus optionalen Baukostenzuschüssen. Laufende Zuschüsse im Fördersegment III möglich.
Barrierefreier Umbau von Mietwohnungen (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg bezuschusst den erstmaligen barrierefreien Umbau von Mietwohnungen für ältere Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Der Zuschuss richtet sich nach den gewählten Maßnahmen und ist bei Mietpreis- und Belegungsbindung (10 Jahre) höher als bei reiner Mietpreisbindung.
Wärmeschutz im Gebäudebestand Hamburg – IFB-Förderung
Die IFB Hamburg fördert die energetische Modernisierung der Gebäudehülle von Wohngebäuden (Baugenehmigung älter als 20 Jahre) mit Zuschüssen: z. B. 42,10 €/m² für Außendämmung, 43,50 €/m² für Steildächer, 163 €/m² für neue Wärmeschutzfenster. Modernisierungsbonus: +20 % bei drei Maßnahmen, +30 % bei vier oder mehr.
Mietwohnungsneubau 3. Förderweg Hamburg
Hamburg fördert Mietwohnungsneubau (3. Förderweg) für mittleres Einkommen mit Darlehen zu 1,5 % und laufenden Zuschüssen über 30 Jahre. Anfangsmiete 12,95 €/m². Einkommensgrenze: max. 140 % des HmbWoFG-Schwellenwerts – das umfasst rund 65 % aller Hamburger Haushalte.
Mietwohnungsneubau 2. Förderweg Hamburg
Hamburg fördert Mietwohnungsneubau im 2. Förderweg für mittleres Einkommen mit Darlehen zu 1,4 %, Baukostenzuschüssen und laufenden Zuschüssen über 30 Jahre. Anfangsmiete 9,99 €/m² Nettokaltmiete bei Einkommensgrenzen nach HmbWoFG.
Modernisierung von Mietwohnungen B – 1. Förderweg IFB Hamburg
Die IFB Hamburg fördert umfassende energetische Modernisierungen und Ausstattungsverbesserungen bei Hamburger Mietwohngebäuden ab 3 Wohneinheiten (mind. 51 % der Wohnungen) mit zinsvergünstigtem Darlehen (1,25 % Zinssatz) plus laufenden und einmaligen Baukostenzuschüssen. Mietpreis- und Belegungsbindung für die Förderdauer.
Baugemeinschaften mit genossenschaftlichem Eigentum (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert den Neubau von Wohnungen für Baugemeinschaften mit genossenschaftlichem Eigentum mit zinsverbilligten Darlehen sowie laufenden und einmaligen Zuschüssen über 30 oder 40 Jahre. Der Zinssatz beträgt anfänglich in der Regel 1,6 % p. a. Einkommensgrenzen gemäß HmbWoFG sind einzuhalten.
Eigenheimförderung Baugemeinschaften mit individuellem Eigentum (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg fördert Baugemeinschaften mit individuellem Eigentum in Hamburg mit einem zinsvergünstigten Darlehen für den Erstbezug oder Neubau von Wohneigentum. Antragsberechtigt sind große Familien mit mindestens 3 Kindern und Haushalte mit einer Schwerbehinderung von mindestens 80 %. Einkommensgrenzen dürfen um bis zu 100 % überschritten werden.
Hamburger Heizungsförderung (IFB Hamburg)
Die Hamburger Heizungsförderung der IFB Hamburg bezuschusst erneuerbare Heizsysteme wie Wärmepumpen, Solarthermieanlagen und Biomasseanlagen in Gebäuden. Das Programm umfasst mehrere Module: Erneuerbare Wärme, Wärmenetzanschluss sowie Machbarkeitsuntersuchungen für Quartierswärme. Die Module Hausanschlussleitung und Gebäudenetze sind bis 31.12.2026 ausgesetzt.
Neubau von Wohnungen für Studierende und Auszubildende – IFB Hamburg
Die IFB Hamburg fördert den Bau von Wohnungen und Wohnheimen für Studierende und Auszubildende in Hamburg mit zinsverbilligten Darlehen (Anfangszins 1,25 %) sowie einmaligen und laufenden Zuschüssen. Mietpreisbindung für 30 Jahre: Einzelapartments max. 280 €/Monat, Zwei-Personen-Apartments max. 526 €/Monat.
Modernisierung Mietwohnungen Integrierte Stadtteilentwicklung Hamburg
Hamburg fördert die Modernisierung erhaltungswürdiger Mietwohngebäude in Gebieten der Integrierten Stadtteilentwicklung mit Baukostenzuschüssen und Mietzuschüssen über 21 Jahre Laufzeit, inkl. Mietpreis- und Belegungsbindung.
Ankauf Belegungsbindungen für vordringlich wohnungssuchende Haushalte (IFB Hamburg)
Die IFB Hamburg kauft bei Vermietern Belegungsrechte für Wohnungen an, um die Wohnraumversorgung von vordringlich Wohnungssuchenden in Hamburg zu verbessern. Voraussetzung ist ein gültiger Dringlichkeitsschein oder eine Dringlichkeitsbestätigung. Der Zuschuss ist nach Wohnungsgröße und Personenanzahl gestaffelt.
Mietwohnungsneubau für vordringlich Wohnungssuchende Hamburg
Hamburg fördert Mietwohnungsneubau für vordringlich Wohnungssuchende (Dringlichkeitsschein) mit Darlehen zu 1,25 %, Baukostenzuschüssen und laufenden Zuschüssen über 40 Jahre. Anfangsmiete 7,85 €/m², max. 30 Wohneinheiten.
Mietwohnungsneubau 1. Förderweg Hamburg
Hamburg fördert den Neubau preisgünstiger Mietwohnungen (1. Förderweg) mit zinsverbilligten Darlehen zu 1,25 %, Baukostenzuschüssen und laufenden Zuschüssen über 30 Jahre. Anfangsmiete 7,85 €/m², Einkommensgrenzen nach HmbWoFG.
Städtebaulicher Denkmalschutz Hamburg – Backsteinfassaden Dulsberg
Die IFB Hamburg fördert die Sanierung erhaltenswerter Backsteinfassaden im Hamburger Stadtteil Dulsberg – bis zu 50 % der Kosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Pauschalsätze: 90–170 €/m² je nach Maßnahme. Pflicht: gleichzeitige energetische Modernisierung über ein IFB-Modernisierungsprogramm (A, B oder C).
Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (Mod. A) – IFB Hamburg
Die IFB Hamburg fördert umfassende energetische Modernisierungen von Mietwohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten als Einmalzuschuss. Mindestanforderung ist ein Endenergiebedarf von maximal 90 kWh/m²a und eine Energieeinsparung von mindestens 20 %. Zusätzliche Zuschüsse für nachhaltige Dämmstoffe und Backsteinfassaden möglich.
KfW 261 — Wohngebäude-Kredit
Zinsgünstiger Kredit bis 150.000 € pro Wohneinheit für die energetische Sanierung zu einem Effizienzhaus-Niveau — kombinierbar mit Tilgungszuschuss bis 45 %.
bis zu 150.000 €
Aufstiegs-BAföG
AFBG-Förderung für berufliche Aufstiegsfortbildung — bis 15.000 € Maßnahmebeitrag plus Unterhaltsbeitrag, Zuschuss-Anteil 50 % auf Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, einkommensunabhängig.
bis zu 15.000 €
Elterngeld
Einkommensersatz für Eltern nach der Geburt — 65–100 % des Nettoeinkommens, mindestens 300 €, maximal 1.800 € pro Monat. Bis zu 14 Monate Bezugsdauer, kombinierbar mit ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus.
bis zu 1.800 €
Wohngeld
Staatlicher Mietzuschuss für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Ende 2024 bezogen rund 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld — durchschnittlich 287 € pro Monat (Destatis).
bis zu 1.200 €
BAföG — Bundesausbildungsförderung
Staatliche Ausbildungsförderung für Schüler und Studierende. Zur Hälfte Zuschuss, zur Hälfte zinsloses Darlehen — Rückzahlung erst ab 6.500 € Netto/Jahr, gedeckelt bei 10.010 €.
bis zu 992 €
Pflegegeld
Monatliche Geldleistung der Pflegeversicherung für häusliche Pflege durch Angehörige — je nach Pflegegrad zwischen 347 € und 990 € pro Monat (Stand seit 1. Januar 2025, gilt unverändert auch 2026).
bis zu 990 €
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
Grundsicherung nach SGB XII Kapitel 4 für Menschen ab Renteneintritt oder mit dauerhafter voller Erwerbsminderung. Regelsatz 563 € plus Wohnkosten — kein Rückgriff auf Kinder mit Einkommen unter 100.000 €.
bis zu 563 €
Kinderzuschlag
Bis zu 297 €/Monat pro Kind für Eltern mit kleinem Einkommen — verhindert dass arbeitende Familien auf Bürgergeld angewiesen sind. Maximal bis zum Erreichen der Höchsteinkommensgrenze.
bis zu 297 €
Kindergeld
Monatliche Geldleistung für Eltern — seit 1. Januar 2026 einheitlich 259 € pro Kind, unabhängig von der Kinderzahl. Anspruch mindestens bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis 25.
bis zu 259 €
Bildungsgutschein
Komplette Übernahme der Lehrgangs- und Fahrtkosten plus Weiterzahlung von Arbeitslosen- oder Bürgergeld während der Weiterbildung — für Arbeitssuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte.
Medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung
Stationäre oder ambulante Reha-Maßnahmen für Berufstätige mit Gesundheitsproblemen — komplette Übernahme der Behandlungs- und Reisekosten plus Übergangsgeld zur Lohnfortzahlung während der Reha (typisch 3 Wochen).
Zuzahlungsbefreiung GKV
Befreiung von Praxis-, Medikamenten- und Heilmittel-Zuzahlungen sobald 2 % vom Brutto-Familieneinkommen erreicht sind (1 % bei chronisch Kranken). Antrag bei der eigenen Krankenkasse, gilt für das laufende Kalenderjahr.
Gründungszuschuss
Gründungszuschuss für ALG-I-Empfänger: 6 Monate weiterhin Arbeitslosengeld plus pauschal 300 €/Monat für die Sozialversicherung, anschließend optional 9 weitere Monate nur die 300 €.
INVEST – Zuschuss für Wagniskapital
25 % Erwerbszuschuss für Business Angels die in junge innovative Unternehmen investieren — bis 100.000 € Zuschuss pro Investor und Jahr. Indirekte Förderung für junge Unternehmen, die sich Eigenkapital von Privatinvestoren holen.
bis zu 100.000 €
EXIST-Gründerstipendium
Stipendium für Hochschul-Gründer in der Gründungs-Vorbereitungsphase: 1.000–3.000 €/Monat plus Sachausgaben bis 30.000 € + Coaching-Budget 5.000 €, über bis zu 12 Monate. Antrag über die Hochschule.
bis zu 3.000 €
GO-Bio initial
GO-Bio initial begleitet frühe Verwertungsideen aus der lebenswissenschaftlichen Forschung in der Phase der Ideenfindung und ersten Konzeptentwicklung. Die Förderung umfasst eine Sondierungsphase (bis zu 12 Monate, bis zu 100.000 Euro) und optional eine Machbarkeitsphase (bis zu 24 Monate, bis zu 500.000 Euro oder 1 Million Euro).
bis zu 1 Mio. €
KfW 300 Wohneigentum für Familien — Neubau (klimafreundlich)
Günstiger KfW-Förderkredit von 170.000 bis 270.000 € für Familien mit Kindern und Alleinerziehende, die einen klimafreundlichen Neubau bauen oder erstkaufen. Einkommensabhängig, max. 90.000 € + 10.000 €/Kind.
bis zu 270.000 €
KfW 308 — Wohneigentum für Familien (Bestandserwerb / Jung kauft Alt)
Förderkredit 100.000–150.000 € für Familien mit Kindern und Alleinerziehende beim Kauf einer sanierungsbedürftigen Bestandsimmobilie. Höhe abhängig von Einkommen und Kinderzahl.
bis zu 150.000 €
KfW 297/298 — Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude
Förderkredit bis 150.000 € pro Wohnung für Neubau oder Erstkauf eines klimafreundlichen Wohngebäudes (Effizienzhaus 55, EH40, EH40 mit QNG). Bis zu 35 Jahre Laufzeit.
bis zu 150.000 €
KfW 358/359 — Einzelmaßnahmen Ergänzungskredit (Wohngebäude)
Förderkredit bis 120.000 € pro Wohneinheit als Ergänzung zu einer KfW-/BAFA-Zuschusszusage für energetische Sanierung. Mit zusätzlichem Zinsvorteil bis 90.000 € Haushaltseinkommen.
bis zu 120.000 €
KfW 124 Wohneigentumsprogramm
Förderkredit der KfW bis zu 100.000 € für den Kauf oder Bau einer selbstgenutzten Eigentumswohnung oder eines Eigenheims. Klassiker seit über 25 Jahren, gut kombinierbar mit anderen KfW-Programmen.
bis zu 100.000 €
INVEST – Zuschuss für Wagniskapital
Mit INVEST fördert der Bund Business Angels und private Investoren, die Geschäftsanteile an jungen, innovativen Unternehmen erwerben. Es gibt 15 % Erwerbszuschuss zum Investitionszeitpunkt und einen Exitzuschuss von 25 % des Veräußerungsgewinns als pauschale Steuerkompensation.
bis zu 100.000 €
KfW 296 — Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (Wohngebäude)
KfW 296 foerdert klimafreundliche Neubauten im Niedrigpreissegment mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 100.000 Euro je Wohneinheit. Das Gebaeude muss mindestens den Effizienzhaus-55-Standard erreichen und darf keine fossilen Heizerzeuger oder Biomasse-Anlagen nutzen. Im Gegensatz zu KfW 297/298 ist kein QNG-Nachhaltigkeitszertifikat erforderlich — der Fokus liegt auf kosteneffizientem, klimafreundlichem Bauen fuer budgetbewusste Bauherren.
bis zu 100.000 €
Aus- und Weiterbildungsförderung in der deutschen Binnenschifffahrt
Zuschüsse zu Aus- und Weiterbildungskosten für Binnenschifffahrtsunternehmen, anerkannte Ausbildungsvereine und Verbundausbildungs-Unternehmen. Gefördert werden bis zu 70 Prozent der Kosten, maximal 76.000 Euro für die 42-monatige Ausbildung zum Binnenschifffahrtskapitän.
bis zu 76.000 €
KfW 159 — Altersgerecht Umbauen Kredit
Förderkredit bis 50.000 € pro Wohneinheit für Barriereabbau und Einbruchschutz — unabhängig vom Alter. Auch für den Kauf einer barrierearm umgebauten Immobilie.
bis zu 50.000 €
§ 35c EStG — Steuerermäßigung energetische Sanierung
Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen am selbstgenutzten Eigenheim — 20 % der Kosten direkt von der Einkommensteuer, gestaffelt über drei Steuerjahre, bis 40.000 € pro Objekt.
bis zu 40.000 €
Mikrokreditfonds Deutschland
Der Mikrokreditfonds Deutschland vergibt Mikrokredite bis 25.000 € an Gründer und kleine Unternehmen. Finanziert werden Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Anlagegüter und Betriebskapital. Die Antragstellung erfolgt über teilnehmende Mikrofinanzinstitute, der Zinssatz beträgt 8,1 Prozent.
bis zu 25.000 €
EXIST-Women
Zuschuss für Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Beratung und Begleitung gründungsinteressierter Frauen in der Vorgründungsphase. Stipendien zwischen 1.000 € und 3.000 € pro Monat für bis zu drei Monate, plus Sachausgaben-Pauschale und Kinderzuschlag.
bis zu 20.000 €
Behinderten-Pauschbetrag
Menschen mit Behinderungen können wegen ihrer behinderungsbedingten Aufwendungen einen steuerlichen Pauschbetrag geltend machen, ohne Einzelnachweise führen zu müssen. Je nach Grad der Behinderung liegt er zwischen 384 und 2.840 Euro jährlich; bei Blindheit, Taubblindheit oder Hilflosigkeit beträgt er 7.400 Euro jährlich.
bis zu 7.400 €
Kinderfreibetrag
Der Kinderfreibetrag stellt das steuerliche Existenzminimum eines Kindes von der Einkommensteuer frei. Für 2026 beträgt er bis zu 6.828 Euro jährlich je Kind (2025: 6.672 Euro). Hinzu kommt der Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf von bis zu 2.928 Euro.
bis zu 6.828 €
KfW 455-B — Barrierereduzierung Investitionszuschuss
Der KfW-Zuschuss 455-B fördert bauliche Maßnahmen zur Barrierereduzierung in bestehenden Wohngebäuden mit 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 € pro Wohneinheit. Wer den Standard 'Altersgerechtes Haus' erreicht, erhält 12,5 % und bis zu 6.250 € Zuschuss. Antragsberechtigt sind Eigentümer und Mieter jeden Alters — ein Pflegegrad ist nicht erforderlich. Der Antrag muss vor Maßnahmenbeginn im KfW-Zuschussportal gestellt werden.
bis zu 6.250 €
E-Auto-Förderung 2026 (BAFA)
Bundesweite Kaufprämie für reine Elektroautos, Plug-in-Hybride, Range-Extender und Brennstoffzellenfahrzeuge. Privat zugelassene Neufahrzeuge der Klasse M1 ab Erstzulassung 1. Januar 2026. Höhe gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Kinderzahl: für BEV 3.000–6.000 €, für PHEV 1.500–4.500 €. Antragsportal Förderzentrale Deutschland wird laut BAFA im Laufe des Mai 2026 für die E-Auto-Schiene freigeschaltet — rückwirkende Anträge anschließend für 12 Monate ab Erstzulassung möglich.
bis zu 6.000 €
Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
Allein stehende Steuerpflichtige, zu deren Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen Kindergeld oder ein Freibetrag zusteht, können den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende geltend machen. Er beträgt 4.260 Euro im Kalenderjahr und erhöht sich für jedes weitere Kind um 240 Euro.
bis zu 4.260 €
Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung
Der Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf mindert das zu versteuernde Einkommen von Eltern um bis zu 2.928 Euro je Kind. Das Finanzamt zieht ihn bei der Einkommensteuer nur ab, wenn die Steuerfreistellung nicht bereits durch das Kindergeld erreicht ist.
bis zu 2.928 €
Laden im Mehrparteienhaus (BMDV) — 2026
Bundes-Förderprogramm „Laden im Mehrparteienhaus" der BMV (Projektträger PwC). Pro Stellplatz: 1.300 € ohne Wallbox, 1.500 € mit Wallbox, bis 2.000 € mit bidirektionalem Laden. Antragsteller: Wohnungseigentümergemeinschaften, KMU/Privateigentümer von Mietwohneigentum (Frist 10.11.2026, Windhundprinzip), große Wohnungsbaugesellschaften (Frist 15.10.2026, wettbewerbliches Verfahren). Mindestens 6 Stellplätze pro Gebäude, 20 % Vorverkabelungs-Quote, max 22 kW pro Ladepunkt. Antrag VOR Maßnahmenbeginn.
bis zu 2.000 €
Altersentlastungsbetrag
Steuerpflichtige, die vor Beginn des Kalenderjahres das 64. Lebensjahr vollendet haben, erhalten den Altersentlastungsbetrag. Er beträgt für die Geburtsjahrgänge 1940 und früher dauerhaft 40 Prozent der Bemessungsgrundlage, höchstens 1.900 Euro jährlich, und wird für spätere Jahrgänge schrittweise abgeschmolzen.
bis zu 1.900 €
Pflege-Pauschbetrag für Pflegepersonen
Wer einen Angehörigen unentgeltlich und persönlich pflegt, kann statt des Einzelnachweises der Kosten den Pflege-Pauschbetrag von der Steuer absetzen. Er beträgt 600 Euro bei Pflegegrad 2, 1.100 Euro bei Pflegegrad 3 und 1.800 Euro bei Pflegegrad 4 oder 5 beziehungsweise bei Hilflosigkeit (Merkzeichen H).
bis zu 1.800 €
§ 35a EStG — Handwerker-Steuerermäßigung für Wallbox-Installation
20 % der Lohnkosten für die Wallbox-Installation (Elektriker) lassen sich über die Steuererklärung absetzen, max. 1.200 €/Jahr. Voraussetzung: Rechnung + Überweisung (kein Bargeld).
bis zu 1.200 €
§ 35a EStG — Steuerermäßigung Handwerker und Haushaltsnahe Dienstleistungen
Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen — 20 % vom Lohnanteil, gedeckelt auf 1.200 € (Handwerker) plus 4.000 € (haushaltsnah) pro Jahr.
bis zu 1.200 €
BAFA — Bundesförderung der Energieberatung für Wohngebäude (EBW)
Bis zu 850 € Zuschuss zur professionellen Energieberatung für dein Wohngebäude. Pflicht für den iSFP-Bonus in der BEG-EM-Förderung. Zusätzlich 250 € für WEG bei Erläuterung in Eigentümerversammlung.
bis zu 850 €
KfW-Studienkredit
Der KfW-Studienkredit finanziert die Lebenshaltungskosten während des Studiums mit monatlichen Auszahlungen zwischen 100 und 650 Euro – ohne Kreditsicherheiten und unabhängig vom Einkommen oder Vermögen. Volljährige Studierende an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland können ihn bis zu einem Alter von 44 Jahren beantragen.
bis zu 650 €
THG-Quote für E-Auto-Halter — 2026
Jährliche Auszahlung 270–320 € für jeden Halter eines reinen Elektroautos. Kein Wallbox-Direktzuschuss, sondern Vergütung für die durch das BEV eingesparten CO₂-Emissionen. Über THG-Quoten-Vermarkter beantragt.
bis zu 320 €
§ 14a EnWG — Reduzierte Netzentgelte für steuerbare Wallbox
Pflicht-Modul für jede neue private Wallbox seit 1. Januar 2024: pauschaler Netzentgelt-Rabatt von ~110–190 €/Jahr (Modul 1) oder 60 % auf den Arbeitspreis (Modul 2, mit separatem Zähler). Modul 3 = zeitvariable Tarife.
bis zu 240 €
Waldklimafonds
Der Waldklimafonds fördert Maßnahmen zur Erhaltung und zum Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz sowie zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel in Deutschland.
Bildung und Teilhabe (Bildungspaket)
Mit den Leistungen für Bildung und Teilhabe (Bildungspaket) können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus finanziell schwachen Familien Angebote in Schule und Freizeit nutzen. Dazu zählen Schulausflüge und Klassenfahrten, ein Zuschuss für den persönlichen Schulbedarf (195 Euro pro Jahr), Schülerbeförderung, Lernförderung, das gemeinschaftliche Mittagessen sowie 15 Euro monatlich für Vereine, Musikschule oder Freizeit.
1.000 Moore – Klimamoorschutz durch Wiedervernässung
Förderung für Wiedervernässung und Renaturierung naturschutzbedeutsamer Moore (5-200 Hektar). Ziel ist die dauerhafte CO2-Reduktion und der Schutz von Biodiversität. Investive und konzeptionelle Maßnahmen zur Moorrenaturierung.
Einstiegsgeld
Das Einstiegsgeld unterstützt Hilfebedürftige nach dem SGB II beim Einstieg in eine abhängige Beschäftigung oder in die Selbstständigkeit. Der Zuschuss wird für höchstens 24 Monate gezahlt, die Höhe richtet sich nach der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Größe der Bedarfsgemeinschaft.
Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe
Wer einen Gerichtsprozess führen muss, die Kosten aber nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen kann, hat Anspruch auf Prozesskostenhilfe. In Familiensachen und der freiwilligen Gerichtsbarkeit heißt sie Verfahrenskostenhilfe. Der Staat übernimmt dann die Gerichts- und Anwaltskosten ganz oder gegen Ratenzahlung.
Projektförderung — Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Die DBU Projektförderung unterstützt lösungsorientierte Umweltschutzprojekte in Bereichen wie Umwelttechnik, Forschung, Kommunikation sowie Natur- und Kulturgüterschutz. Besonderer Fokus liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen.
Arbeitnehmer-Sparzulage
Der Staat fördert mit der Arbeitnehmer-Sparzulage die Anlage vermögenswirksamer Leistungen. Für Beteiligungen am Produktivkapital gibt es 20 Prozent auf bis zu 400 Euro jährlich, für Anlagen im Wohnungsbau 9 Prozent auf bis zu 470 Euro jährlich. Beide Förderwege lassen sich kombinieren, sodass bis zu 870 Euro jährlich begünstigt sind.
Wasserstofftankstellen und Nutzfahrzeuge – Förderung für den Aufbau einer H2-Infrastruktur
Förderung für den Aufbau von Wasserstofftankstellen (HRS) im Straßenverkehr und die Beschaffung von Nutzfahrzeugen mit wasserstoffbasierten Antrieben. Investitionszuschüsse als Paketförderung bis zu 7 Millionen Euro pro Antrag.
Palu: Wiedervernässung und Bewirtschaftung von Moorböden
Förderprogramm zur Wiedervernässung von Moorböden mit Kompensationszahlungen für Wert- und Ertragsverluste sowie Unterstützung bei Investitionen für nachhaltige Nutzungsformen wie Paludikulturen.
Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen
Eltern haben einen Anspruch auf Unterstützung bei der Betreuung und Versorgung ihres im Haushalt lebenden Kindes, wenn der überwiegend für die Betreuung verantwortliche Elternteil aus gesundheitlichen oder anderen zwingenden Gründen ausfällt. Ziel ist der Erhalt des familiären Lebensraums für das Kind, damit es nicht außerhalb der Familie untergebracht werden muss. Ansprechpartner ist das örtliche Jugendamt.
Härtefalldarlehen und Zuschüsse für Auszubildende in finanzieller Notlage
Auszubildende und Studierende, die in eine finanzielle Notlage geraten und keinen vorrangigen Anspruch auf Bürgergeld haben, können beim Jobcenter ergänzende Hilfen beantragen. Dazu zählen zinslose Härtefall- und Übergangsdarlehen, Zuschüsse für Mehrbedarfe sowie eine Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt.
Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)
Die Gemeinschaftsaufgabe GAK fördert die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft, der ländlichen Räume sowie den Küstenschutz mit Zuschüssen oder Bürgschaften. Antragsberechtigt sind unter anderem natürliche Personen, Unternehmen, Gemeinden und Erzeugergemeinschaften.
Mehr in der Region rund um Hamburg, Freie und Hansestadt
Nachbarstädte, Landes-Hub und thematische Ein-/Ausstiege.