BundesBonus
Zuschuss · bis 35 % Bund

KfW 422 Heizungsförderung für Kommunen — Wohn- und Nichtwohngebäude (BEG EM)

Zuschuss bis zu 35 % der förderfähigen Kosten für den Einbau klimafreundlicher Heizungstechnik in Wohn- und Nichtwohngebäuden — speziell für Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude — Einzelmaßnahmen (BEG EM) bezuschusst die KfW mit dem Programm 422 den Kauf und Einbau klimafreundlicher Heizungstechnik in Bestandsgebäuden — sowohl in Wohn- als auch in Nichtwohngebäuden.

Zuständig
Kreditanstalt für Wiederaufbau
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber Kreditanstalt für Wiederaufbau
Förderhöhe
Förderquote 35 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude — Einzelmaßnahmen (BEG EM) bezuschusst die KfW mit dem Programm 422 den Kauf und Einbau klimafreundlicher Heizungstechnik in Bestandsgebäuden — sowohl in Wohn- als auch in Nichtwohngebäuden. Das Programm richtet sich gezielt an kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden, Landkreise) und Zweckverbände. Für Wohnungsunternehmen, Vereine und Contractoren ist das Schwester-Programm 459 zuständig; Privatpersonen nutzen 458. Gefördert werden Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solarthermie, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähige Heizungen sowie der Anschluss an Gebäude- oder Wärmenetze.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Sind Sie eine kommunale Gebietskörperschaft oder ein Zweckverband?

Handelt es sich um ein bestehendes Wohn- oder Nichtwohngebäude in Deutschland?

Stellen Sie den Antrag vor Vorhabenbeginn?

Beauftragen Sie eine Expertin/einen Experten für Energieeffizienz mit der Bestätigung zum Antrag (BzA)?

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

6 Schritte

  1. 01

    Energieeffizienz-Expertin/-Experte beauftragen, BzA mit BzA-ID erstellen lassen.

  2. 02

    Lieferungs-/Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung schließen.

  3. 03

    Im Kundenportal Meine KfW als vertretungsberechtigte Person der Kommune registrieren und Antrag stellen — vor Vorhabenbeginn.

  4. 04

    Vorhaben binnen 36 Monaten nach Zusage umsetzen, BnD von Expert einholen.

  5. 05

    Identifizieren, Nachweise im Kundenportal hochladen, Auszahlung beantragen.

  6. 06

    Auszahlung auf das Konto der Kommune.

Häufige Fragen

Wer ist antragsberechtigt?
Kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden, Landkreise) und Zweckverbände. Wohnungsunternehmen, Vereine und Contractoren nutzen das Schwester-Programm 459. Privatpersonen beantragen die Heizungsförderung im Programm 458.
Welche Heizungstypen werden gefördert?
Solarthermische Anlagen, Biomasseheizungen, elektrisch angetriebene Wärmepumpen, Brennstoffzellenheizungen, wasserstofffähige Heizungen, innovative EE-Heiztechnik sowie der Anschluss an Gebäude- oder Wärmenetze. Förderfähig sind auch Fachplanung, Baubegleitung und Umfeldmaßnahmen.
Wie hoch ist der Zuschuss?
Bis zu 35 % der förderfähigen Gesamtkosten — Grundförderung 30 % plus Effizienzbonus 5 % bei effizienten Wärmepumpen, plus Emissionsminderungszuschlag bei Biomasseanlagen mit geringen Staubemissionen. Förderhöchstbeträge in Wohngebäuden sind nach Wohneinheiten gestaffelt; in Nichtwohngebäuden richtet sich der Höchstbetrag nach der Nettogrundfläche.
Kann der Zuschuss mit anderen Fördermitteln kombiniert werden?
Ja — eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln (Krediten, Zulagen, Zuschüssen) ist bis zu 90 % der geförderten Investitionskosten möglich. Wichtig: Für dieselben förderfähigen Gesamtkosten darf nur ein Antrag gestellt werden — entweder bei der KfW oder beim BAFA, nicht bei beiden.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
  2. [02]
    Richtlinie BEG EM (Bundesförderung effiziente Gebäude — Einzelmaßnahmen)
    kfw.deRechtsgrundlageKreditanstalt für Wiederaufbau