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Bürgschaft Land ⚠ Programm ausgelaufen

Sanierungs-Bürgschaftsrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Sanierungs-Bürgschaftsrichtlinie übernahm das Land Mecklenburg-Vorpommern Ausfallbürgschaften zugunsten gewerblicher Unternehmen in Schwierigkeiten, um Sanierungs-, Rettungs- und Umstrukturierungskredite abzusichern. Die Richtlinie ist ausgelaufen; laut dem Mandatar des Landes hat sich Mecklenburg-Vorpommern wegen geringer Nachfrage entschlossen, sie nicht zu verlängern.

Fördergeber
Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
Hinweis zum Programm

Dieses Programm läuft nicht mehr

Ausgelaufen

Sanierungs-Bürgschaftsrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern wird nicht mehr angeboten. Ein Antrag ist nicht mehr möglich. Die Seite bleibt erhalten, weil sie die Frage beantwortet, was aus dem Programm geworden ist und welche Förderung an seine Stelle getreten ist — beides steht weiter unten.

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Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Bürgschaft
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die Sanierungs-Bürgschaftsrichtlinie (SanBürgRL M-V) war eine Verwaltungsvorschrift des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern. Auf ihrer Grundlage konnte das Land zur Förderung seiner gewerblichen Wirtschaft Bürgschaften zugunsten von Unternehmen in Schwierigkeiten übernehmen, sofern keine speziellere Vorschrift einschlägig ist. Ein Rechtsanspruch bestand nicht. Vorgesehen waren Umstrukturierungsbürgschaften, Rettungsbürgschaften sowie vorübergehende Umstrukturierungsbürgschaften auf Basis eines schlüssigen Sanierungskonzeptes.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern
Unternehmen in Schwierigkeiten nach EU-Leitlinien
Schlüssiges Sanierungskonzept vorhanden
Anteiliges Eigenrisiko des Kreditgebers mindestens 20 Prozent

Was bekommst du konkret?

Übernahme von Ausfallbürgschaften für Investitions- und Umlaufmittelkredite (Darlehen, Kontokorrent- und Avalkredite) von Unternehmen in Schwierigkeiten. Der Kreditgeber trägt ein anteiliges Eigenrisiko von mindestens 20 Prozent. Kreditvertragliche Zinsen werden bis höchstens 10 Prozent des anteiligen Landesobligos mitverbürgt. Rettungsbürgschaften werden für höchstens sechs Monate gewährt, vorübergehende Umstrukturierungsbürgschaften für Kredite zur Weiterführung des Unternehmens über 18 Monate.

Wie stellst du den Antrag?

Wichtig vorab — die Richtlinie ist ausgelaufen und wird nicht verlängert. Der Mandatar des Landes (PwC, Landesbürgschaften Mecklenburg-Vorpommern) schreibt am 09.10.2026: „Die Sanierungsrichtlinie des Landes M-V ist ausgelaufen. Aufgrund der geringen Nachfrage hat sich das Land M-V entschlossen, diese nicht zu verlängern.“ Sollten Sanierungsbürgschaften erforderlich werden, will das Land laut Mandatar auf die Bundesrahmenregelung zurückgreifen oder sie – soweit es sich nicht um Unternehmen in Schwierigkeiten handelt – über die normale Bürgschaftsrichtlinie des Landes fördern. Die zuletzt veröffentlichte Fassung (Verwaltungsvorschrift des Finanzministeriums vom 29. Mai 2019) war nach ihrer Nummer 18 am 31. Dezember 2022 außer Kraft getreten. Nach der Richtlinie galt: Ein Rechtsanspruch auf Übernahme einer Bürgschaft besteht nicht; das Land entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen. Der Bürgschaftsantrag muss grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden und setzt bei Umstrukturierungsbürgschaften ein schlüssiges Sanierungskonzept voraus, das vom antragstellenden Kreditgeber geprüft und bewertet wird.

Häufige Fragen

Kann ich die Sanierungsbürgschaft noch beantragen?
Nein. Laut dem Mandatar des Landes ist die Sanierungsrichtlinie ausgelaufen, und Mecklenburg-Vorpommern hat sich wegen geringer Nachfrage entschlossen, sie nicht zu verlängern. Werden Sanierungsbürgschaften erforderlich, will das Land auf die Bundesrahmenregelung zurückgreifen; für Unternehmen, die nicht in Schwierigkeiten sind, kommen die regulären Landesbürgschaften Mecklenburg-Vorpommerns in Betracht.
Wer konnte eine Sanierungsbürgschaft erhalten?
Bürgschaften konnten im Interesse gewerblicher Unternehmen übernommen werden, die eine Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern unterhalten und nach den EU-Leitlinien als Unternehmen in Schwierigkeiten einzustufen sind. Neu gegründete Unternehmen in den ersten drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit fielen nicht in den Anwendungsbereich.
Wie hoch war das Eigenrisiko des Kreditgebers?
Bürgschaften wurden als Ausfallbürgschaften mit einem anteiligen Risiko des Kreditgebers von mindestens 20 Prozent übernommen. Eine gesonderte Absicherung dieses Risikos war nicht zulässig.
Welche Laufzeit hatten die Bürgschaften?
Die Bürgschaftslaufzeit entsprach grundsätzlich der Kreditlaufzeit. Für Investitionskredite betrug sie höchstens 15 Jahre, bei unbeweglichem Anlagevermögen bis zu 20 Jahre und für Umlaufmittelfinanzierungen höchstens acht Jahre.
Welcher Eigenbeitrag zur Sanierung war nötig?
Der beihilfefreie Sanierungsbeitrag des Unternehmens sollte bei kleinen Unternehmen mindestens 25 Prozent, bei mittleren Unternehmen mindestens 40 Prozent und bei Großunternehmen mindestens 50 Prozent der Kosten der Sanierung betragen.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Landesbürgschaften Mecklenburg-Vorpommern für Unternehmen (Mandatar PwC)
    pwc.dePrimärquelleFinanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
  2. [02]
    Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern (Finanzministerium)
    regierung-mv.dePrimärquelleFinanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
  3. [03]
    Förderdatenbank des Bundes: Programmübersicht
    foerderdatenbank.dePrimärquelleFinanzministerium Mecklenburg-Vorpommern

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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