Auf einen Blick
| Förderart | Zuschuss |
|---|---|
| Förderebene | Landesprogramm |
| Fördergeber | Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen / Landesbetrieb Wald und Holz NRW |
| Förderhöhe | ab 2.500 € |
| Förderquote | bis 90 % |
| Zielgruppe | Unternehmen |
Worum geht es?
Mit dem Programm zur Förderung forstlicher Dienstleistungen unterstützt der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, die von der Forstbehörde anerkannt sind, sowie Waldgenossenschaften nach dem Gemeinschaftswaldgesetz. Förderfähig sind Betreuungsdienstleistungen zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Waldflächen in den Bereichen Wirtschaftsplanung, biologische und technische Produktion sowie Förderung der Biodiversität im Wald. Holzvermarktung ist ausgeschlossen. Voraussetzungen: Forstfläche in NRW, Forsteinrichtungswerk nicht älter als ein Jahr, fachkundiges und unparteiisches Personal ohne Interessenkonflikt. Für Zusammenschlüsse: Mitgliedsfläche je Waldbesitzendem maximal 25 Hektar bei mindestens der Hälfte der Mitglieder, mindestens 80 Prozent der Mitgliedsfläche nach PEFC, FSC, Naturland oder vergleichbar zertifiziert, Privatwald-Anteil mindestens 40 Prozent. Für Waldgenossenschaften: Bewirtschaftung gemäß Gemeinschaftswaldgesetz, anerkannte Zertifizierung, genehmigter Betriebsplan oder Betriebsgutachten. Geltungsdauer 31.12.2029.
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Welche Bedingungen gelten?
6 Pflicht-Kriterien
| Kriterium |
|---|
| Forstwirtschaftlicher Zusammenschluss von Forstbehörde anerkannt oder Waldgenossenschaft |
| Forstfläche in Nordrhein-Westfalen |
| Forsteinrichtungswerk nicht älter als ein Jahr |
| Forstwirtschaftlicher Zusammenschluss: 80 Prozent oder mehr der Mitgliedsfläche nach PEFC, FSC, Naturland oder vergleichbarem System zertifiziert |
| Privatwald-Anteil mind. 40 Prozent (Zusammenschlüsse) |
| Bei forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen: Mitgliedsfläche des einzelnen Waldbesitzers bei mindestens der Hälfte der Mitglieder höchstens 25 Hektar |
Was bekommst du konkret?
Zuschuss von 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben für forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, 90 Prozent für Waldgenossenschaften. Berücksichtigt werden maximal 500 Hektar je Mitglied. Höchstbetrag wird von der Obersten Forstbehörde festgelegt. Bagatellgrenze 2.500 Euro.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
5 Schritte
- 01
Kontakt zur Geschäftsstelle Forst / Direkte Förderung aufnehmen
Vor dem Einholen von Angeboten oder dem Abschluss von Verträgen wird dringend empfohlen, frühzeitig Kontakt mit der Geschäftsstelle Forst / Direkte Förderung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in Münster aufzunehmen, um nicht heilbare Förderhindernisse zu vermeiden. Telefon: 0251 91797-0.
- 02
Angebote einholen oder Dienstleistung ausschreiben
Vor der Antragstellung sind Angebote verschiedener Dienstleistungsunternehmen einzuholen oder die Leistung ist formell auszuschreiben; das wirtschaftlichste Angebot ist auszuwählen, nicht allein der Stundensatz ist entscheidend. Laut Richtlinie ist bei einer Zuwendung bis einschließlich 100.000 Euro die Einholung von Vergleichsangeboten nicht erforderlich, darüber sind mindestens drei geeignete Anbieter zur Angebotsabgabe aufzufordern.
- 03
Antrag im Online-Portal wald.web.nrw.de stellen
Die Antragstellung erfolgt über das Online-Portal wald.web.nrw.de; Förderanträge sind an die Geschäftsstelle Forst / Direkte Förderung in Münster zu richten. Dem Antrag sind eine aktuelle Mitgliederliste (bei Waldgenossenschaften das Flächenbuch) und eine De-minimis-Erklärung beizufügen, außerdem ist die Zertifizierungseigenschaft nachzuweisen.
Antragsportal wald.web.nrw.de - 04
Antrag stellen, bevor der Vertrag geschlossen oder der Zuschlag erteilt wird
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW bewilligt durch Zuwendungsbescheid. Ein Maßnahmenbeginn ist förderunschädlich, wenn vor Vertragsschluss oder Zuschlagserteilung ein Zuwendungsantrag eingereicht wird; Vertragsschluss oder Zuschlagserteilung vor dem Antrag sind ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn, der der Bewilligung entgegensteht.
- 05
Mittel abrufen, Zwischennachweis und Verwendungsnachweis einreichen
Die Auszahlung erfolgt auf Anforderung zu vier festgelegten Stichtagen im Jahr; der Mindestbetrag für Auszahlungen beträgt 2.500 Euro, und die Mittel können nach Eintreten der Bestandskraft des Zuwendungsbescheides abgerufen werden. Binnen vier Monaten nach Ablauf des Haushaltsjahres ist ein Zwischennachweis vorzulegen, der Verwendungsnachweis innerhalb von sechs Monaten nach Erfüllung des Zuwendungszwecks.
Häufige Fragen
Wer ist antragsberechtigt?
Welche Leistungen werden gefördert?
Wie hoch ist der Zuschuss?
Welche Zertifizierungs-Pflichten gelten?
Wo wird der Antrag gestellt?
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Unsere Quellen
- [01]Wald und Holz NRW – Forstliche Dienstleistungenwaldbauernlotse.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen / Landesbetrieb Wald und Holz NRW
- [02]NRW.BANK Programmübersichtnrwbank.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen / Landesbetrieb Wald und Holz NRW
- [03]Runderlass MLV NRW vom 28.10.2025 (Ministerialblatt)recht.nrw.deRechtsgrundlageMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen / Landesbetrieb Wald und Holz NRW
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