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Zuschuss Land Aktuell bis 31.12.2028

NRW Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete

Mit der Ausgleichszulage unterstützt NRW aktive Landwirte, die landwirtschaftliche Flächen in benachteiligten Gebieten dauerhaft bewirtschaften — Zuschuss zwischen 25 und 75 Euro pro Hektar je nach Gebiet, Nutzung und Ertragsmesszahl, zur Erhaltung der Landschaft und nachhaltiger Bewirtschaftung.

Fördergeber
Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die NRW-Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten kompensiert Einkommensverluste und zusätzliche Kosten von Betrieben in landschaftlich oder naturräumlich benachteiligten Gebieten gegenüber Betrieben in nicht benachteiligten Gebieten. Förderfähig sind aktive Landwirte, die mindestens 3 Hektar Fläche in als benachteiligt ausgewiesenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen bewirtschaften. Ziel ist die Erhaltung der Landschaft und die Förderung nachhaltiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.

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Antragsberechtigt sind aktive Landwirtinnen und Landwirte im Sinn von Artikel 71 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2021/2115 in Verbindung mit § 8 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung.

Die Ausgleichszulage wird gewährt, wenn mindestens 3 Hektar der förderfähigen landwirtschaftlichen Fläche des Betriebs in benachteiligten Gebieten liegen; die Gebiete sind im Verzeichnis der benachteiligten Gebiete Nordrhein-Westfalens festgelegt. Eine Prämie wird nur gewährt, wenn mindestens 250 Euro erreicht werden (Bagatellgrenze).

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

3 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium Details
Aktiver Landwirt oder LandwirtinAntragsberechtigt sind aktive Landwirtinnen und Landwirte im Sinn von Artikel 71 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2021/2115 in Verbindung mit § 8 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung.
Förderfläche liegt in Nordrhein-Westfalen—
Mindestens 3 Hektar Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten im AntragsjahrDie Ausgleichszulage wird gewährt, wenn mindestens 3 Hektar der förderfähigen landwirtschaftlichen Fläche des Betriebs in benachteiligten Gebieten liegen; die Gebiete sind im Verzeichnis der benachteiligten Gebiete Nordrhein-Westfalens festgelegt. Eine Prämie wird nur gewährt, wenn mindestens 250 Euro erreicht werden (Bagatellgrenze).

Was bekommst du konkret?

Zuschuss je Hektar förderfähiger Fläche: im Berggebiet bis zu 75 Euro, in den übrigen benachteiligten Gebieten bei Futterflächen je nach Ertragsmesszahl (EMZ) bis zu 55 Euro (EMZ bis 30), 45 Euro (EMZ 31 bis 35) oder 33 Euro (ab EMZ 36); für Ackerflächen sowie stillgelegte oder aus der Erzeugung genommene Flächen 25 Euro. Die Beträge können aus nationalen Mitteln aufgestockt werden. Degression: bis 100 Hektar 100 Prozent, über 100 bis 150 Hektar 75 Prozent, darüber keine Prämie. Bagatellgrenze: 250 Euro. Reichen die Haushaltsmittel nicht, legt das Ministerium den Fördersatz bei Überzeichnung fest.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

3 Schritte

  1. 01

    Antrag mit dem Sammelantrag über ELAN-NRW stellen

    Der Antrag ist als Anlage B zusammen mit dem Mantelbogen zum Sammelantrag und dem Flächenverzeichnis einzureichen und muss elektronisch mit ELAN-NRW gestellt werden.

  2. 02

    Antragstermin für das laufende Jahr beachten

    Den jeweiligen Antragstermin für das laufende Jahr einhalten.

  3. 03

    Bewilligungsbescheid erhalten

    Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen entscheidet als Bewilligungsbehörde. Die förderfähige Fläche wird auf Grundlage des Flächenverzeichnisses zum Sammelantrag ermittelt; bei Abweichungen zwischen beantragter und festgestellter Fläche greifen Übererklärungssanktionen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Ausgleichszulage?
Im Berggebiet bis zu 75 € je Hektar, in den übrigen benachteiligten Gebieten bei Futterflächen je nach Ertragsmesszahl bis zu 55, 45 oder 33 € je Hektar und bei Ackerflächen sowie stillgelegten Flächen 25 € je Hektar. Ab 100 Hektar gilt eine Degression; über 150 Hektar wird keine Prämie gewährt. Eine Prämie gibt es nur, wenn mindestens 250 € erreicht werden.
Wer wird gefördert?
Aktive Landwirte, die landwirtschaftliche Flächen in benachteiligten Gebieten dauerhaft bewirtschaften.
Wie beantrage ich die Ausgleichszulage?
Der Antrag wird zusammen mit dem Sammelantrag für das laufende Kalenderjahr als Anlage B elektronisch über ELAN-NRW bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gestellt.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    NRW Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete — Offizielle Programmseite
    landwirtschaftskammer.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
  2. [02]
    Richtlinie Ausgleichszulage (Runderlass MLV vom 23.08.2023, geändert 11.05.2026)
    recht.nrw.deRechtsgrundlageMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
  3. [03]
    NRW Ausgleichszulage — NRW.BANK-Detailseite
    nrwbank.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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