Auf einen Blick
| Förderart | Zuschuss |
|---|---|
| Förderebene | Landesprogramm |
| Fördergeber | Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV) |
| Zielgruppe | Unternehmen |
Worum geht es?
Die NRW-Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten kompensiert Einkommensverluste und zusätzliche Kosten von Betrieben in landschaftlich oder naturräumlich benachteiligten Gebieten gegenüber Betrieben in nicht benachteiligten Gebieten. Förderfähig sind aktive Landwirte, die mindestens 3 Hektar Fläche in als benachteiligt ausgewiesenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen bewirtschaften. Ziel ist die Erhaltung der Landschaft und die Förderung nachhaltiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.
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Welche Bedingungen gelten?
3 Pflicht-Kriterien
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Aktiver Landwirt oder Landwirtin | Antragsberechtigt sind aktive Landwirtinnen und Landwirte im Sinn von Artikel 71 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2021/2115 in Verbindung mit § 8 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung. |
| Förderfläche liegt in Nordrhein-Westfalen | — |
| Mindestens 3 Hektar Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten im Antragsjahr | Die Ausgleichszulage wird gewährt, wenn mindestens 3 Hektar der förderfähigen landwirtschaftlichen Fläche des Betriebs in benachteiligten Gebieten liegen; die Gebiete sind im Verzeichnis der benachteiligten Gebiete Nordrhein-Westfalens festgelegt. Eine Prämie wird nur gewährt, wenn mindestens 250 Euro erreicht werden (Bagatellgrenze). |
Was bekommst du konkret?
Zuschuss je Hektar förderfähiger Fläche: im Berggebiet bis zu 75 Euro, in den übrigen benachteiligten Gebieten bei Futterflächen je nach Ertragsmesszahl (EMZ) bis zu 55 Euro (EMZ bis 30), 45 Euro (EMZ 31 bis 35) oder 33 Euro (ab EMZ 36); für Ackerflächen sowie stillgelegte oder aus der Erzeugung genommene Flächen 25 Euro. Die Beträge können aus nationalen Mitteln aufgestockt werden. Degression: bis 100 Hektar 100 Prozent, über 100 bis 150 Hektar 75 Prozent, darüber keine Prämie. Bagatellgrenze: 250 Euro. Reichen die Haushaltsmittel nicht, legt das Ministerium den Fördersatz bei Überzeichnung fest.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
3 Schritte
- 01
Antrag mit dem Sammelantrag über ELAN-NRW stellen
Der Antrag ist als Anlage B zusammen mit dem Mantelbogen zum Sammelantrag und dem Flächenverzeichnis einzureichen und muss elektronisch mit ELAN-NRW gestellt werden.
- 02
Antragstermin für das laufende Jahr beachten
Den jeweiligen Antragstermin für das laufende Jahr einhalten.
- 03
Bewilligungsbescheid erhalten
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen entscheidet als Bewilligungsbehörde. Die förderfähige Fläche wird auf Grundlage des Flächenverzeichnisses zum Sammelantrag ermittelt; bei Abweichungen zwischen beantragter und festgestellter Fläche greifen Übererklärungssanktionen.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Ausgleichszulage?
Wer wird gefördert?
Wie beantrage ich die Ausgleichszulage?
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Wo findest du die Originalquellen?
Unsere Quellen
- [01]NRW Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete — Offizielle Programmseitelandwirtschaftskammer.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
- [02]Richtlinie Ausgleichszulage (Runderlass MLV vom 23.08.2023, geändert 11.05.2026)recht.nrw.deRechtsgrundlageMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
- [03]NRW Ausgleichszulage — NRW.BANK-Detailseitenrwbank.dePrimärquelleMinisterium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW (MLV)
Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.