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Schwangere in Not – Hilfen der Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind

Schwangere, die sich in einer Notlage befinden und auf die Hilfe anderer angewiesen sind, können in Bayern Leistungen der Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind erhalten, wenn öffentliche und private Hilfen nicht ausreichen. Damit soll die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtert werden – etwa durch Zuschüsse für die Baby-Erstausstattung.

Fördergeber
Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind (Zentrum Bayern Familie und Soziales)

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind (Zentrum Bayern Familie und Soziales)
Zielgruppe Privatperson, Familie

Worum geht es?

Reichen die öffentlichen und privaten Hilfen, die die Fortsetzung der Schwangerschaft und die Lage von Mutter und Kind erleichtern, im Einzelfall nicht aus, kommen Leistungen der Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind in Betracht. Berücksichtigungsfähig sind Ausgaben, die aus Anlass der Geburt eines Kindes entstehen und die Austragung der Schwangerschaft wesentlich erleichtern, zum Beispiel Umstandskleidung, Baby-Erstausstattung sowie Haushalts- und Einrichtungsgegenstände. Berücksichtigt werden Ausgaben für einen Zeitraum bis zu 36 Monaten nach der Geburt, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 48 Monaten. Voraussetzungen sind unter anderem eine ärztliche Bescheinigung über die bestehende Schwangerschaft, die Hauptwohnung in Bayern und die Bereitschaft, eine Beratung in Anspruch zu nehmen; das Bruttoeinkommen darf die Grenze des § 53 Nr. 2 der Abgabenordnung nicht übersteigen. Die Stiftungsleistungen sind freiwillige Leistungen, ein Rechtsanspruch besteht nicht.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

3 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Schwangerschaft zum Zeitpunkt des Hilfeersuchens
Notlage und Angewiesenheit auf Hilfe
Antrag vor der Geburt über eine staatlich anerkannte oder katholische Schwangerschaftsberatungsstelle

Was bekommst du konkret?

Zweckgebundene Zuwendungen für geburtsbedingte Ausgaben wie Umstandskleidung, Baby-Erstausstattung sowie Haushalts- und Einrichtungsgegenstände. Der Umfang richtet sich nach dem notwendigen Bedarf und den besonderen Umständen des Einzelfalls; berücksichtigt werden Ausgaben bis zu 36 Monate (in Ausnahmefällen 48 Monate) nach der Geburt. Die Auszahlung erfolgt bargeldlos auf ein Konto der Schwangeren.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

3 Schritte

  1. 01

    Gesuch über die Beratungsstelle

    Die Gesuchstellung ist ausschließlich über eine staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen oder über eine vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales freiwillig geförderte katholische Beratungsstelle möglich. Der Antrag muss vor der Geburt des Kindes persönlich vor Ort bei einer dieser Beratungsstellen gestellt werden; nach der Geburt ist eine Förderung nicht möglich.

  2. 02

    Prüfung und Weiterleitung

    Die Beratungsstelle prüft die Voraussetzungen und übermittelt die Unterlagen an die Stiftungsverwaltung.

  3. 03

    Entscheidung

    Die Stiftungsverwaltung entscheidet über die Leistung.

Häufige Fragen

Wofür kann ich die Hilfe verwenden?
Berücksichtigungsfähig sind Ausgaben, die aus Anlass der Geburt entstehen und die Austragung der Schwangerschaft wesentlich erleichtern – etwa Umstandskleidung, Baby-Erstausstattung sowie Haushalts- und Einrichtungsgegenstände.
Wie lange nach der Geburt werden Ausgaben berücksichtigt?
Berücksichtigt werden Ausgaben für einen Zeitraum bis zu 36 Monaten nach der Geburt des Kindes, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 48 Monaten.
Wie stelle ich den Antrag?
Die Gesuchstellung ist ausschließlich über eine staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen oder über eine vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales freiwillig geförderte katholische Beratungsstelle möglich. Der Antrag muss vor der Geburt des Kindes persönlich vor Ort bei einer dieser Beratungsstellen gestellt werden; nach der Geburt ist eine Förderung nicht möglich. Die Beratungsstelle prüft die Voraussetzungen und übermittelt die Unterlagen an die Stiftungsverwaltung.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Schwangere in Not – Hilfen der Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind — Offizielle Programmseite
    bayernportal.dePrimärquelleLandesstiftung Hilfe für Mutter und Kind (Zentrum Bayern Familie und Soziales)
  2. [02]
    Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind – Stiftungsverwaltung (ZBFS)
    bayernportal.dePrimärquelleLandesstiftung Hilfe für Mutter und Kind (Zentrum Bayern Familie und Soziales)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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