BundesBonus
Zuschuss Land Aktuell bis 31.12.2027

NRW Vertragsnaturschutz

Mit den Rahmenrichtlinien Vertragsnaturschutz fördert das Land Nordrhein-Westfalen Landwirte und andere Landbewirtschaftende für die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünland sowie für die Pflege von Streuobstwiesen und Hecken. Antragsfrist jährlich bis 30.06. Geltungsdauer 31.12.2027.

Fördergeber
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Mit den Rahmenrichtlinien Vertragsnaturschutz unterstützt das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen Landwirte sowie andere Landbewirtschaftende, die naturschutzgerecht in Nordrhein-Westfalen wirtschaften. Förderfähige Maßnahmen umfassen die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Ackerflächen sowie die Umwandlung von Acker in Grünland mit anschließender extensiver Grünlandnutzung, die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Grünland und Pflege von Offenlandbiotopen, die Pflege und Ergänzungspflanzung von Streuobstwiesen sowie die Pflege und Nachpflanzung von Hecken. Je nach Maßnahme gelten unterschiedliche Bewirtschaftungsauflagen, Pflanzenschutzbeschränkungen, Beweidungsregelungen, Mahdzeiten und Vorgaben zum Obstbaumbestand. Geltungsdauer 31.12.2027.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

5 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Landwirt oder anderer Landbewirtschaftender
Bewirtschaftete Fläche in Nordrhein-Westfalen
Einhaltung der maßnahmenspezifischen Bewirtschaftungsauflagen, Beweidungs- und Mahdregelungen
Einhaltung der vorgegebenen Pflanzenschutzbeschränkungen
Antrag bis 30.06. vor Beginn des Förderzeitraums

Was bekommst du konkret?

Zuschuss in Höhe abhängig von der Art der Maßnahme. Förderhöhen pro Hektar werden in den Rahmenrichtlinien je Maßnahmenpaket festgelegt.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

4 Schritte

  1. 01

    Förderfläche und Fördermaßnahme klären

    Maßnahmen für Ackerflächen und für Streuobstwiesen können landesweit gefördert werden; für Grünland und Offenlandbiotope sowie für Hecken erstellen die unteren Naturschutzbehörden Förderkulissen. Zuwendungsempfänger sind Landwirte und andere Landbewirtschaftende.

  2. 02

    Grundantrag bis 30. Juni bei der unteren Naturschutzbehörde stellen

    Der Grundantrag ist bis zum 30. Juni des jeweiligen Jahres vor Beginn des Verpflichtungszeitraums über das elektronische Antragsverfahren des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Bewilligungsbehörde zu stellen. Bewilligungsbehörden sind die unteren Naturschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte.

  3. 03

    Zuwendungsbescheid abwarten und Bewirtschaftungsvorgaben einhalten

    Die Flächen sind für die im Zuwendungsbescheid festgesetzte Dauer gemäß den vereinbarten Bewirtschaftungsvorgaben zu bewirtschaften oder zu pflegen. Der Verpflichtungszeitraum beginnt am 1. Januar des ersten Verpflichtungsjahres, Verpflichtungsjahr ist das Kalenderjahr.

  4. 04

    Jährlichen Zahlungsantrag stellen

    Die Zuwendungen werden auf Antrag jährlich nach Beendigung des jeweiligen Verpflichtungsjahres ausgezahlt; der Zahlungsantrag ist im jeweiligen Verpflichtungsjahr im Rahmen des ELAN-Verfahrens der EU-Zahlstelle fristgerecht zu stellen. Die Auszahlung erfolgt durch den Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter (EU-Zahlstelle).

Häufige Fragen

Wer ist antragsberechtigt?
Landwirte sowie andere Landbewirtschaftende, die Flächen in Nordrhein-Westfalen bearbeiten.
Welche Maßnahmen sind förderfähig?
Naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünland einschließlich Umwandlung von Acker in Grünland, Pflege von Offenlandbiotopen, Streuobstwiesen-Pflege und Ergänzungspflanzung sowie Pflege und Nachpflanzung von Hecken.
Welche Bewirtschaftungsauflagen gelten?
Je nach Art der Maßnahme gelten unterschiedliche Bewirtschaftungsauflagen, Pflanzenschutzbeschränkungen, Beweidungsregelungen, Mahdzeiten sowie Vorgaben zum Obstbaumbestand.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Bis zum 30. Juni des jeweiligen Jahres vor Beginn des Verpflichtungszeitraums über das elektronische Antragsverfahren des Landes bei den unteren Naturschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte in NRW.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    LANUK NRW – Vertragsnaturschutz
    vns.naturschutzinformationen.nrw.dePrimärquelleMinisterium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen
  2. [02]
    NRW.BANK Programmübersicht
    nrwbank.dePrimärquelleMinisterium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen
  3. [03]
    Runderlass MUNV NRW vom 24.11.2025 (Ministerialblatt)
    recht.nrw.deRechtsgrundlageMinisterium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Nordrhein-Westfalen

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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