BundesBonus
Zuschuss · bis 90 % Land Aktuell bis 31.12.2027

Nachhaltige Städtische Mobilität für alle – EFRE/JTF-Förderung

Förderung investiver Maßnahmenpakete für nachhaltige städtische Mobilität in NRW. Unterstützung für Neuorganisation des Verkehrs zu Gunsten klima- und umweltfreundlicher Mobilität mit Fördersätzen von 80 bis 90 Prozent.

Fördergeber
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Förderquote bis 90 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Das Förderprogramm des NRW-Umweltministeriums unterstützt die Umsetzung von Maßnahmenpaketen für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität in städtischen Regionen. Ziel ist die Neuorganisation des Verkehr zu Gunsten einer klima- und umweltfreundlichen Mobilität sowie räumlicher und digitaler Vernetzung. Die Maßnahmen adressieren Leitziele wie Vernetzung von Mobilitätsangeboten, sichere Wege für alle, gleichberechtigte Teilhabe, optimierte Nutzung von Infrastruktur und umweltverträgliche Mobilität.

Schnell-Check

Passt Nachhaltige Städtische Mobilität für alle zu dir?

4 Pflicht-Fragen · keine Weitergabe deiner Angaben, alles bleibt im Browser.

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Basierend auf kommunalem oder regionalem Mobilitätsplan
Vorhaben trägt zur Attraktivierung modernisierter Verkehrssysteme im Rahmen des Übergangs zur CO2-neutralen Wirtschaft bei
Mindestens zwei Maßnahmen aus definierten Themenbereichen
Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit gezeigt

Was bekommst du konkret?

Förderung von investiven Maßnahmenpaketen, basierend auf kommunalen oder regionalen Mobilitätsplänen. Ein Maßnahmenpaket besteht aus mindestens zwei Maßnahmen aus: Neugestaltung und Umverteilung von Flächen, digitale Vernetzung und Steuerung, oder innovative Mobilitätslösungen. Zusätzlich können flankierende oder nicht-investive Maßnahmen gefördert werden.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

4 Schritte

  1. 01

    Antragsberechtigung und Maßnahmenpaket prüfen

    Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände sowie kommunale Unternehmen und Einrichtungen, im Verbund mit ihnen auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen, KMU, Vereine, Stiftungen und Kammern. Gefördert werden Maßnahmenpakete aus mindestens zwei Maßnahmen, abgeleitet aus einem kommunalen oder regionalen Mobilitätsplan. Die förderfähigen Ausgaben betragen höchstens zehn Millionen Euro je Gesamtvorhaben, die Bagatellgrenze liegt bei 200.000 Euro.

  2. 02

    Vor der Antragstellung beraten lassen

    Die Innovationsförderagentur NRW bietet eine telefonische Sprechstunde (Mo-Fr 9-12 Uhr) zur fachlich-inhaltlichen Beratung an; vorab ist die Checkliste „Beratungsgespräch“ auszufüllen und mit einem Terminvorschlag per E-Mail an urbanmobil.in.nrw@ptj.de zu senden. Zu förderrechtlichen Fragen berät die jeweils zuständige Bezirksregierung.

  3. 03

    Projektantrag über EFRE.NRW.Online einreichen

    Der Projektantrag wird bis zum 31.12.2027, 23:59 Uhr, im einstufigen Antragsverfahren über das EFRE.NRW.Online-Portal eingereicht. Die dabei zum Download bereitgestellte, rechtsverbindlich zu unterschreibende Zusammenfassung muss zum selben Zeitpunkt bei der zuständigen Bezirksregierung eingegangen sein, im Original per Post oder mit qualifizierter elektronischer Signatur per E-Mail.

    Zum EFRE.NRW.Online-Portal
  4. 04

    Prüfung durch Bezirksregierung und IN.NRW abwarten

    Die Bezirksregierung leitet den Antrag zur fachlichen Bewertung an die Innovationsförderagentur NRW beim Projektträger Jülich weiter und prüft ihn als bewilligende Stelle in der Reihenfolge des Eingangs. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht; bewilligt wird, solange Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Häufige Fragen

Wer kann Anträge für nachhaltige Mobilität einreichen?
Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände und kommunale Unternehmen oder Einrichtungen des öffentlichen und privaten Rechts (mit Anteilsmehrheit). Im Verbund können auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen, KMU, Vereine, Stiftungen und Kammern beteiligt sein.
Wie hoch ist die Förderquote?
Der grundsätzliche Fördersatz beträgt 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Er erhöht sich auf 90 Prozent für Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Gemeinden ohne ausgeglichenen Haushalt oder Nothaushaltskommunen.
Was ist die maximale Fördersumme?
Die förderfähigen Ausgaben dürfen maximal 10 Millionen Euro je Gesamtvorhaben betragen. Die Bagatellgrenze für die Gewährung einer Zuwendung liegt bei 200.000 Euro.
Welche Maßnahmen sind förderfähig?
Ein Maßnahmenpaket muss aus mindestens zwei Maßnahmen bestehen: Neugestaltung und Umverteilung von Mobilitätsflächen und Infrastruktur, nahtlose und optimierte digitale Vernetzung und Steuerung, oder innovative nachhaltige Mobilitätslösungen. Optional können Begleitmaßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums hinzukommen.

Mehr zu Nachhaltige Städtische Mobilität für alle und verwandten Programmen

Verwandte Förderungen, regionale Detail-Seiten mit echten Daten und passende Themen-Hubs.

Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Nachhaltige Städtische Mobilität für alle – EFRE/JTF-Förderung — Offizielle Programmseite
    ptj.dePrimärquelleMinisterium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  2. [02]
    FöRi Nachhaltige städtische Mobilität (Runderlass MUNV vom 14.12.2023)
    recht.nrw.deRechtsgrundlageMinisterium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  3. [03]
  4. [04]
    Förderaufruf Nachhaltige Städtische Mobilität für alle
    in.nrwPrimärquelleInnovationsförderagentur NRW

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

Teilen
Merken