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Zuschuss · bis 7.000 € Land

Beratungsförderung für KMU Bremen

Das Land Bremen bezuschusst Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer. Allgemeine Beratungen werden mit bis zu 50 Prozent der Kosten und höchstens 7.000 Euro gefördert, Existenzgründungsberatungen mit bis zu 80 Prozent und höchstens 2.800 Euro. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU und den Erfolg von Existenzgründungen zu stärken.

Max. Förderung
7.000 €
pro Antrag
Fördergeber
Freie Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen)

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Freie Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen)
Förderhöhe bis zu 7.000 €
Zielgruppe Unternehmen, Existenzgründer

Worum geht es?

Der Senator für Wirtschaft und Häfen fördert Unternehmensberatungen als Instrument zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Land Bremen. Gefördert werden derzeit allgemeine Beratungen und Existenzgründungsberatungen. Grundlage ist die Richtlinie des Senators für Wirtschaft und Häfen vom 16. November 2004; seit 2018 setzt sie das Starthaus Bremen & Bremerhaven um, ein Segment der Bremer Aufbau-Bank. Dort wird der Antrag gestellt und bearbeitet.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
KMU der gewerblichen Wirtschaft, wirtschaftsnaher Freier Beruf oder Existenzgründer mit Sitz im Land Bremen
Antrag vor Beauftragung der Beratung gestellt
Beratung durch qualifizierten, hauptberuflichen Unternehmensberater
Keine Förderung derselben Beratung von anderer Seite; die De-minimis-Höchstgrenze für alle De-minimis-Beihilfen innerhalb von drei Jahren wird nicht überschritten

Was bekommst du konkret?

Zuschuss zu den Beratungskosten als Anteilsfinanzierung, jeweils bis zu einem Tagewerksatz von 700 Euro: bei allgemeiner Beratung bis zu 50 Prozent, maximal 7.000 Euro; bei Existenzgründungsberatung bis zu 80 Prozent, maximal 2.800 Euro. Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Antrag vor der Beauftragung des Beraters stellen

    Der Antrag muss vor Beginn der Beratung und vor der Beauftragung des Beraters bzw. des Beratungsunternehmens beim Starthaus Bremen & Bremerhaven gestellt werden, einem Segment der Bremer Aufbau-Bank.

  2. 02

    Beratungsbedarf klären und geeigneten Berater wählen

    Auf Grundlage von Situationsanalyse, Zielbestimmung und Grobplanung wird geklärt, ob und in welcher Höhe eine Förderung der Beratung in Frage kommt. Gefördert werden nur Beratungen selbstständiger Berater oder Beratungsunternehmen mit den erforderlichen Fähigkeiten, ausreichender Berufserfahrung und Zuverlässigkeit.

  3. 03

    Förderantrag und De-minimis-Erklärung einreichen

    Die Förderung ergeht als De-minimis-Beihilfe. Bereits beantragte oder gewährte Zuschüsse Dritter für dieselbe Beratung sind bei Antragstellung offenzulegen.

  4. 04

    Entscheidung über den Antrag abwarten

    Das Starthaus Bremen & Bremerhaven bearbeitet den Antrag. Der Zuschuss wird nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel gewährt; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

  5. 05

    Beratungsbericht und Rechnungen als Nachweis vorlegen

    Inhalt, zeitlicher Ablauf und wesentliche Ergebnisse der Beratung sind in einem schriftlichen Beratungsbericht festzuhalten, den der Berater erstellt. Als Verwendungsnachweis sind der Beratungsbericht mit den wesentlichen Beratungsergebnissen sowie die entsprechenden Rechnungen vorzulegen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Beratungsförderung in Bremen?
Bei allgemeinen Beratungen werden bis zu 50 Prozent der Kosten bezuschusst, maximal 7.000 Euro. Bei Existenzgründungsberatungen sind es bis zu 80 Prozent, maximal 2.800 Euro. Der anrechenbare Tagewerksatz liegt bei 700 Euro.
Wer kann die Beratungsförderung beantragen?
Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und wirtschaftsnahe Freie Berufe mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen sowie Existenzgründer, die sich in Bremen selbständig machen wollen. Ausgenommen sind unter anderem rechts- und wirtschaftsberatende Berufe.
Wo stelle ich den Antrag?
Der Antrag ist vor Beauftragung der Beratung beim Starthaus Bremen & Bremerhaven zu stellen, einem Segment der Bremer Aufbau-Bank, das ihn auch bearbeitet. Die Richtlinie nennt noch die RKW Bremen GmbH; seit der Übertragung der Aufgaben auf die Bremer Aufbau-Bank setzt das Starthaus die Richtlinie seit 2018 um.
Welche Beratungen werden nicht gefördert?
Nicht gefördert werden Beratungen, die dem öffentlichen Interesse entgegenstehen oder bereits von anderer Seite gefördert werden. Die Förderung ergeht als De-minimis-Beihilfe; der Gesamtwert aller De-minimis-Beihilfen innerhalb von drei Jahren darf die Höchstgrenze der De-minimis-Verordnung nicht überschreiten.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Beratungsförderung für KMU Bremen — Offizielle Programmseite
    starthaus-bremen.dePrimärquelleFreie Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen)
  2. [02]
    Beratungsförderung KMU Bremen – Förderdatenbank des Bundes
    foerderdatenbank.dePrimärquelleFreie Hansestadt Bremen (Senator für Wirtschaft und Häfen)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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