BundesBonus
Stadt Köln · Stadt-Bonus Stapelbar mit Balkonkraftwerk-Förderung

Dein Stadt-Bonus

Balkonkraftwerk-Förderung in Köln 150 € pauschal · Köln-Pass 300 €

Aktiv 2026 · Köln zahlt 150 € je Wohn- oder Gewerbeeinheit, mit gültigem Köln-Pass 300 € — jeweils höchstens 100 % der förderfähigen Kosten. Die Pauschale ist damit eine Obergrenze und kein Mindestbetrag: Wer ein Set für 129 € kauft, bekommt 129 €. Gefördert wird ein Gerät je Einheit, und zwar als Komplettset eines Anbieters aus Modulen, Mikrowechselrichter, Kabel und Stecker; Eigenbau ist ausgeschlossen.

Die Module müssen zwischen 600 und 2.000 Wattpeak liegen — kleine Ein-Modul-Sets fallen also durch —, der Wechselrichter zwischen 600 und 800 Watt oder entsprechend drosselbar sein. Batteriespeicher fördert Köln ausdrücklich nicht; wer trotzdem einen mitkauft, muss ihn auf der Rechnung getrennt ausweisen lassen, sonst kippt die Set-Förderung.

Für Steckersolargeräte gilt eine Ausnahme vom sonst geltenden Grundsatz „erst Bescheid, dann Auftrag": Hier darf vor der Bewilligung gekauft werden, auf eigenes finanzielles Risiko, und der Antrag muss binnen drei Monaten folgen. Eingereicht wird ausschließlich über das Online-Förderportal — mit Kaufbeleg samt Angabe der Wechselrichterleistung, der Registrierungsbestätigung aus dem Marktstammdatenregister und einem Foto der montierten Anlage. Für die Reihenfolge zählt nicht der Eingang des Antrags, sondern der des vollständigen Antrags samt Belegen; ein unvollständiger verliert seinen Platz. Anders als sonst im Programm darf die Montage in Eigenleistung erfolgen.

Eine Schiene hat Köln allein: Auch Inselanlagen im Geltungsbereich der Kölner Kleingartenordnung werden gefördert, mit denselben Sätzen, aber bezogen auf den Kleingarten statt die Wohneinheit und mit einem Laderegler im Set. Der Eigentümer des Gartens muss zustimmen; ab zwei Kilowattpeak greift ein anderes Regime mit Fachbetriebspflicht.

Zwei Dinge gehören in die Planung. Die Zweckbindung läuft 25 Jahre: Wer früher zurückbaut, zahlt anteilig zurück — im ersten Jahr 96 %, im fünfundzwanzigsten noch 4 % —, und beim Verkauf geht die Bindung auf den Erwerber über. Für 2026 stehen acht Millionen Euro bereit, die Laufzeit endet am 31.12.2026. Dass der Vorbehalt „solange die Mittel reichen" ernst gemeint ist, zeigt 2024: Damals war der Topf im August leer, und es folgten neun Monate ohne Förderung.

Plus: Bundes-Hebel zum Stapeln

Zuschuss Bund

Balkonkraftwerk-Förderung — Bundes-Stack zur Stadt-Förderung

Steckersolargeräte sind seit 2024 deutlich einfacher: 0 % Mehrwertsteuer, vereinfachte Anmeldung im Marktstammdatenregister, bis 800 W Wechselrichterleistung. Einzelne Städte und Bundesländer zahlen zusätzliche Zuschüsse von 100–500 €.

Zuständig
Bundesnetzagentur
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber Bundesnetzagentur
Förderhöhe Regional unterschiedlich — siehe Stadt-Detail oben
Zielgruppe Privatperson, Familie, Arbeitnehmer

Plus: Balkonkraftwerk-Förderung als Bundes-Stack

Zusätzlich zum Stadt-Programm in Köln kannst du das Bundes-Programm nutzen — hier die Konditionen im Detail.

Ein Balkonkraftwerk (auch Steckersolargerät oder Mini-PV-Anlage) ist eine Photovoltaik-Anlage mit bis zu 2.000 Watt Modulleistung und maximal 800 Watt Wechselrichter-Ausgangsleistung, die du über einen Schuko- oder Wieland-Stecker an deine Wohnungs-Steckdose anschließt.

Bundesweit gilt seit 2024:

  • 0 % Umsatzsteuer auf Anschaffung und Installation (Anlage 1 § 12 Abs. 3 UStG)
  • Vereinfachte Anmeldung im Marktstammdatenregister (5 Minuten online, kein Netzbetreiber-Anmeldung mehr nötig)
  • Wechselrichter-Grenze 800 W (vorher 600 W) — typische Mehrproduktion: 100–300 kWh/Jahr
  • Mietrechtliche Erleichterung: Vermieter dürfen die Installation nur aus wichtigem Grund verweigern (Solarpaket I, 2024)

Zusätzlich zur bundesweiten Steuerbefreiung zahlen einzelne Kommunen direkte Zuschüsse zwischen 100 € und 500 € pro Gerät — siehe regionale Übersicht.

Schnell-Check

Passt Balkonkraftwerk-Förderung zu dir?

4 Pflicht-Fragen · keine Weitergabe deiner Angaben, alles bleibt im Browser.

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium Details
Wechselrichter-Leistung (max. 800 W)höchstens 800 W
Modulleistung gesamt (max. 2.000 Wp)höchstens 2.000 Wp
Außensteckdose oder Kabelführung vorhanden—
Anmeldung im Marktstammdatenregister geplant—
Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Kommunalen Zuschuss prüfen und VOR dem Kauf beantragen

    Zahlt deine Stadt oder dein Land einen Zuschuss, stellst du den Antrag bei der zuständigen Stadt- oder Landesförderbank, bevor du das Gerät kaufst. Bei den meisten kommunalen Programmen entfällt der Zuschuss sonst. Erst nach der Förderzusage kaufen.

  2. 02

    Gerät kaufen — ohne Mehrwertsteuer

    Im Online- oder Fachhandel kaufen. Für Balkonkraftwerke fallen 0 % Mehrwertsteuer an, das gilt bundesweit und ohne Antrag.

  3. 03

    Installieren

    Selbst oder durch einen Elektriker. Der Wechselrichter darf höchstens 800 W liefern, die Modulleistung höchstens 2.000 Wp.

  4. 04

    Im Marktstammdatenregister anmelden

    Innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme kostenlose Online-Anmeldung bei der Bundesnetzagentur vornehmen (ca. 5 Minuten).

  5. 05

    Kommunalen Zuschuss abrufen

    Läuft ein kommunales Programm, reichst du nach dem Kauf die Rechnung bei der Stelle ein, die den Zuschuss zugesagt hat; danach wird ausgezahlt.

Wo stellst du den Antrag in Köln?

Als lokale Anlaufstelle ist für Köln Köln hinterlegt (Bürgerservice). Ein Bürgerservice bündelt die Auskunft der Kommunalverwaltung und verweist von dort an die zuständige Fachabteilung weiter.

Köln wird in Nordrhein-Westfalen als Stadt geführt. In der Region leben 1.084.831 Einwohner. Der amtliche Gemeindeschlüssel lautet 05315.

Häufige Fragen

Brauche ich die Erlaubnis meines Vermieters?
Seit 2024 (Solarpaket I) ist die Balkonkraftwerk-Installation eine "privilegierte Maßnahme". Der Vermieter darf sie nur aus wichtigem Grund (z.B. Denkmalschutz, statische Bedenken) verweigern. Eine kurze schriftliche Information vor der Installation ist trotzdem ratsam.
Reicht eine normale Schuko-Steckdose?
Technisch ja — und seit 2024 ist es offiziell zulässig. Der VDE empfiehlt aus Sicherheitsgründen eine Wieland-Einspeisesteckdose, aber der Schuko-Stecker ist bei modernen Geräten mit MPPT und korrekter NA-Schutz-Funktion unbedenklich.
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk finanziell?
Ja, in den meisten Fällen. Bei einem 600-€-Set und 700 kWh Jahresertrag (typisch für Süd-Balkon mit 800-W-Wechselrichter) sparst du bei 35 ct/kWh und 60 % Eigenverbrauch rund 150 € pro Jahr — Amortisation in ca. 4 Jahren. Mit einem kommunalen Zuschuss wie dem Münchner FKG-Programm (beim 600-€-Set greift der 50-%-Deckel: 300 €) halbiert sich die Amortisation auf rund 2 Jahre.
Muss ich Steuern auf den erzeugten Strom zahlen?
Nein. Seit 2023 sind Photovoltaikanlagen bis 30 kWp (also auch alle Balkonkraftwerke) komplett von Einkommensteuer befreit — sowohl der Eigenverbrauch als auch eine eventuelle Einspeisevergütung.
Wo finde ich aktuelle regionale Förderprogramme?
Die regionale Übersicht oben listet die größten Städte. Für deine Region: schau auf der Website deiner Stadtverwaltung unter "Klimaschutz" oder "Energieförderung". Die Programme ändern sich jährlich — viele Städte starten neue Töpfe zum Jahresanfang.

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Regionen mit eigenen Daten — Antrags-Zahlen, Durchschnittsbeträge oder kuratierte Besonderheiten. Hilfreich wenn du Köln mit Nachbar-Städten vergleichen willst.

Mehr zu Balkonkraftwerk-Förderung in Köln

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Balkonkraftwerk-Förderung — Offizielle Programmseite
    bundesnetzagentur.dePrimärquelleBundesnetzagentur
  2. [02]
    Solar-Jahresertrag pro Stadt — berechnet mit PVGIS (0.6 kWp, 35° Süd)
    re.jrc.ec.europa.euStatistikPVGIS (EU Joint Research Centre), CC BY 4.0
  3. [03]
    UStG § 12 Abs. 3 — 0 % MwSt
    gesetze-im-internet.deRechtsgrundlageBundesnetzagentur
  4. [04]
    VDE — Sicherheitshinweise zu Steckersolar
    vde.comPrimärquelleBundesnetzagentur

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

Diese Seite zeigt Balkonkraftwerk-Förderung mit Fokus auf Köln. Die bundesweite Übersicht enthält alle Details.