BundesBonus
Zuschuss · bis 3.000 € Kommune

Klimaschutzförderprogramm der Landeshauptstadt Potsdam in Potsdam

Das Klimaschutzförderprogramm Potsdam ist ein kommunaler Zuschuss der Koordinierungsstelle Klimaschutz für private Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Stadtgebiet. Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Potsdam. Gefördert werden Entsiegelung, Dach- und Fassadenbegrünung, naturnahe Gartengestaltung, Baumpflanzungen, Sanierung, erneuerbare Energien und Lastenräder. Die Auszahlung ist auf 3.000 Euro pro Haushalt und Jahr gedeckelt.

Max. Förderung
3.000 €
pro Antrag
Zuständig
Landeshauptstadt Potsdam — Koordinierungsstelle Klimaschutz
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Kommunal
Fördergeber Landeshauptstadt Potsdam — Koordinierungsstelle Klimaschutz
Förderhöhe 150 € – 3.000 €
Zielgruppe Privatperson

Worum geht es?

Antragsberechtigt sind natürliche Personen mit Erstwohnsitz in Potsdam. Eingetragene und gemeinnützige Vereine mit Sitz in Potsdam sind nur im Rahmen der Sonderförderung nach der Richtlinie vorgesehen; die Programmseite meldet für das laufende Jahr, dass die Förderung von Vereinen nicht mehr möglich ist. Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen; als Vorhabenbeginn gilt jede vertragliche Verpflichtung, etwa eine verbindliche Bestellung oder ein Kauf-, Werk-, Kredit- oder Mietvertrag. Nach Eingang des Antrags darf mit der Maßnahme begonnen werden (vorzeitiger Maßnahmebeginn). Anträge sind nur bis zum 31. Oktober eines Jahres möglich. Im Bereich Klimafolgenanpassung werden nur erstmalige Flächenentsiegelungen, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Gartengestaltungen gefördert, die nicht aufgrund rechtlicher Vorgaben hergestellt werden müssen und denen keine bauplanungsrechtlichen Vorschriften oder Eingriffsnormen des Bundesnaturschutzgesetzes entgegenstehen.

Der Zuwendungsempfänger ist verpflichtet, die Maßnahme dauerhaft, also mindestens zehn Jahre, zu erhalten. Bei Entsiegelungen darf die Fläche nicht mehr abflusswirksam sein — eine Versickerung muss durch Bodenlockerung oder Bepflanzung möglich sein. Entsiegelung und Dachbegrünung werden erst ab einer Fläche von mehr als 12 Quadratmetern gefördert; Dachbegrünungen brauchen mindestens einen extensiven Schichtaufbau mit 10 bis 15 Zentimetern Substratauflage. Gartengestaltung setzt eine zusammenhängende Fläche von mindestens 5 Quadratmetern und heimische, insektenfreundliche Pflanzen voraus, die Pflanzprämie gilt für mindestens drei Bäume aus der Baumartenliste der Potsdamer Baumschutzverordnung. Der Zuschuss wird erst nach Vorlage und Prüfung des Verwendungsnachweises in einer Summe ausgezahlt. Vorzulegen sind Fachbetriebs- oder Sachkostenrechnung, Kontoauszug als Zahlungsnachweis und Fotos der Maßnahme im Vorher-Nachher-Vergleich. Bei einigen Maßnahmen kann die Koordinierungsstelle zusätzlich einen Gastbeitrag für die städtische Klima-Seite anfordern.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

6 Pflicht-Kriterien

Erstwohnsitz in Potsdam

Antrag vor Vorhabenbeginn, Ausschlussfrist 31. Oktober

Nur freiwillige, erstmalige Maßnahmen

Zehn Jahre Erhaltungspflicht

Technische Mindestanforderungen je Baustein

Erstattungsprinzip und Nachweise

Wo stellst du den Antrag in Potsdam?

Als lokale Anlaufstelle ist für Potsdam Potsdam hinterlegt (Bürgerservice). Ein Bürgerservice bündelt die Auskunft der Kommunalverwaltung und verweist von dort an die zuständige Fachabteilung weiter.

Potsdam wird in Brandenburg als Stadt geführt. Die Einwohnerzahl liegt bei 187.119. Der amtliche Gemeindeschlüssel lautet 12054.

Häufige Fragen

Wie viel Geld gibt es aus dem Potsdamer Klimaschutzförderprogramm?
Die Höhe hängt vom Baustein ab: Flächenentsiegelung 40 Prozent bis 2.000 Euro pro Grundstück, Dach- und Fassadenbegrünung 10 Euro je Quadratmeter bis 2.000 Euro, naturnahe Gartengestaltung 30 Prozent bis 1.000 Euro je Projekt, Pflanzprämie 50 Euro je Baum bis 500 Euro und ökologische Fassadengestaltung 30 Prozent bis 150 Euro je Gebäude. Insgesamt werden pro Haushalt und Jahr maximal 3.000 Euro ausgezahlt.
Wer darf einen Antrag stellen?
Natürliche Personen mit Erstwohnsitz in Potsdam. Die Richtlinie sieht daneben eine Sonderförderung für eingetragene und gemeinnützige Vereine mit Sitz in Potsdam vor — die Programmseite weist allerdings darauf hin, dass die Förderung von Vereinen im laufenden Jahr nicht mehr möglich ist.
Bis wann muss der Antrag eingehen?
Fördermittelanträge können nur bis zum 31. Oktober eines jeden Jahres gestellt werden — das ist eine Ausschlussfrist. Der Antrag muss außerdem vor dem Vorhabenbeginn vorliegen. Nach Eingang des Antrags bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz darf bereits mit der Maßnahme begonnen werden; die Antragseingangsbestätigung nennt das Datum, ab dem förderunschädlich beauftragt werden darf.
Welche Bereiche deckt das Programm ab?
Fünf Handlungsfelder: Mobilität (etwa Lastenrad bis 500 Euro, Cargobike bis 1.000 Euro), Konsum, Sanieren und Bauen (etwa Lüftungsanlagen bis 800 Euro), Erneuerbare Energien sowie Klimafolgenanpassung und Biodiversität mit Entsiegelung, Begrünung, Gartengestaltung und Baumpflanzungen.
Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?
Nach dem Erstattungsprinzip: erst nach Vorlage und Prüfung des Verwendungsnachweises samt aller Belege und Bestätigungen sowie nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheides, dann in einer Summe. Für die Bereiche Konsum, Heizungspumpentausch, Gartengestaltung und ökologische Fassadengestaltung erfolgt die Abrechnung abweichend bereits zusammen mit dem Fördermittelantrag.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Klimaschutzförderprogramm der Landeshauptstadt Potsdam — Offizielle Programmseite
    potsdam.dePrimärquelleLandeshauptstadt Potsdam — Koordinierungsstelle Klimaschutz
  2. [02]
    Potsdamer Klimaschutzförderrichtlinie PKSchuFRL (PDF)
    potsdam.deRechtsgrundlageLandeshauptstadt Potsdam — Koordinierungsstelle Klimaschutz
  3. [03]
    Landeshauptstadt Potsdam — Rubrik Klimaschutz
    potsdam.dePrimärquelleLandeshauptstadt Potsdam — Koordinierungsstelle Klimaschutz

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