BundesBonus
Zuschuss · bis 40 % Land Aktuell bis 31.12.2026

Förderung von Biogasaufbereitungsanlagen und Biomethanleitungen (Bayern)

Aktuell gilt ein Antragstopp: Seit dem 2. August 2026 können beim TFZ keine Förderanträge mehr eingereicht werden, die Förderrichtlinie läuft zum 31. Dezember 2026 aus. Der Freistaat Bayern fördert Investitionen in neue, umweltschonende Biogasaufbereitungsanlagen, die Umrüstung bestehender Biogasanlagen sowie Biogas- bzw. Biomethanleitungen. Der Zuschuss beträgt zwischen 30 und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten; je nach Aufbereitungskapazität liegt die Förderobergrenze bei 500.000 bis 800.000 Euro. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die Investition tätigen.

Max. Förderung
800.000 €
pro Antrag
Fördergeber
Freistaat Bayern – Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Freistaat Bayern – Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Förderhöhe bis zu 800.000 €
Förderquote bis 40 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Durch die Errichtung neuer Biogasaufbereitungsanlagen und Biogas- bzw. Biomethanleitungen wird die Direktnutzung von Biogas vor Ort und die Nutzung von Biomethan zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoff gefördert. Mit den geförderten Projekten sollen jährlich bis zu 9.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Gefördert werden Investitionen in neue Anlagen, die Umrüstung bestehender Biogasanlagen sowie Leitungen.

Schnell-Check

Passt Förderung von Biogasaufbereitungsanlagen und Biomethanleitungen zu dir?

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

3 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Investition in neue Biogasaufbereitungsanlage, Umrüstung oder Biogas-/Biomethanleitung
Neue Biogasaufbereitungsanlage ab 350 Nm³/h Rohgasaufbereitungskapazität, Umrüstung einer bestehenden Biogasanlage oder Biogas-/Biomethanleitung ab 300 m Luftlinie
Natürliche oder juristische Person, die die Investition tätigt
Leistungen

Wie setzt sich der Förderbetrag zusammen?

Zusammensetzung des Förderbetrags nach Komponente, Förderquote und Höchstbetrag
KomponenteFörderquoteMax. Betrag
Grundförderungfür jeden förderfähigen Antrag40 %800.000 €

Was bekommst du konkret?

Die Förderung erfolgt als Zuschuss (Anteilsfinanzierung) und beträgt zwischen 30 und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten. Die Förderobergrenzen für eine Biogasaufbereitungsanlage betragen: 500.000 Euro ab einer Rohgasaufbereitungskapazität von 350 Nm³ pro Stunde, 800.000 Euro ab 700 Nm³ pro Stunde sowie 700.000 Euro für die Umrüstung einer bestehenden Biogasanlage. Für Biogas- bzw. Biomethanleitungen wird ein Festbetrag von 100 Euro je Meter Trassenlänge und 50.000 Euro je Gasübergabestation gewährt. Planungskosten sind bis zu 10 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten förderfähig.

Rechner

Wie hoch fällt deine Förderung aus?

Förderrechner für Förderung von Biogasaufbereitungsanlagen und Biomethanleitungen
2.000.000 €

Förderfähig sind max. 2.000.000 €

Rechnerische Schätzung
800.000 €

pro Antrag

Förderquote40%
  • Gesamtkosten2.000.000 €
  • Förderfähige Basis2.000.000 €
  • Zuschuss– 800.000 €
  • Dein Eigenanteil1.200.000 €

Unverbindliche Orientierung — keine verbindliche Förderzusage. Endgültige Berechnung erfolgt durch die Behörde.

Wie stellst du den Antrag?

Antragstopp seit dem 2. August 2026: Beim Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) können keine Förderanträge mehr eingereicht werden. Zuwendungsanträge waren nur noch bis zum 1. August 2026 möglich; Voraussetzung war, dass zum Projekt bereits eine Projektbesprechung durchgeführt wurde und die Antragsunterlagen vollständig vorlagen. Die Förderrichtlinie BioMeth Bayern läuft zum 31. Dezember 2026 aus; nach Angabe des TFZ ist beabsichtigt, das Förderprogramm in angepasster Form fortzusetzen, und Projektbesprechungen werden auf eine neue Förderperiode ausgerichtet. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften, kirchliche Einrichtungen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern), die die Investition tätigen. Maßgeblich sind die in den Richtlinien genannten Bedingungen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Zuschuss für eine Biogasaufbereitungsanlage?
Die Zuwendung beträgt zwischen 30 und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten. Die Förderobergrenze liegt bei 500.000 Euro (ab 350 Nm³/h), 800.000 Euro (ab 700 Nm³/h) bzw. 700.000 Euro bei der Umrüstung einer bestehenden Anlage.
Wird auch der Bau von Biogas- bzw. Biomethanleitungen gefördert?
Ja. Für Leitungen wird ein Festbetrag von 100 Euro je Meter Trassenlänge sowie 50.000 Euro je Gasübergabestation gewährt.
Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften, kirchliche Einrichtungen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtsträgerschaft, die die Investition tätigen.
Sind Planungskosten förderfähig?
Ja, Planungskosten sind bis zu 10 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten förderfähig.
Kann ich die Förderung BioMeth Bayern aktuell beantragen?
Nein, derzeit nicht. Seit dem 2. August 2026 besteht ein Antragstopp: Beim TFZ können keine Förderanträge mehr eingereicht werden, Zuwendungsanträge waren nur noch bis zum 1. August 2026 möglich. Die Förderrichtlinie läuft zum 31. Dezember 2026 aus; nach Angabe des TFZ ist beabsichtigt, das Förderprogramm in angepasster Form fortzusetzen.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Förderung von Biogasaufbereitungsanlagen und Biomethanleitungen (Bayern) — Offizielle Programmseite
    bayernportal.dePrimärquelleFreistaat Bayern – Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  2. [02]
    TFZ: Förderprogramm BioMeth Bayern
    tfz.bayern.dePrimärquelleFreistaat Bayern – Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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