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Wohngeld · Mietstufen-Übersicht

Welche Städte haben Mietstufe VII?

Mietstufe VII ist die höchste der sieben Stufen in der Wohngeldverordnung. Sie gilt für rund 39 Standorte in Deutschland — überwiegend Großstadtkerne und einkommensstarke Vororte. Für Wohngeld-Antragsteller bedeutet sie: der maximal angerechnete Mietbetrag liegt deutlich höher als in jeder anderen Stufe. Die Tabelle unten zeigt alle Stufe-VII-Gemeinden sortierbar nach Einwohner und Höchstbetrag.

Top 50 Standorte mit Wohngeld-Mietstufe VII
Stadt / GemeindeBundeslandEinwohnerHöchstbetrag 1PHöchstbetrag 3PHöchstbetrag 5P
MünchenBayern1.505.005677 €975 €1.302 €
UnterhachingBayern26.507677 €975 €1.302 €
VaterstettenBayern24.981677 €975 €1.302 €
OttobrunnBayern22.829677 €975 €1.302 €
KarlsfeldBayern21.403677 €975 €1.302 €
GröbenzellBayern19.362677 €975 €1.302 €
GilchingBayern19.062677 €975 €1.302 €
EchingBayern14.627677 €975 €1.302 €
NeubibergBayern14.329677 €975 €1.302 €
GräfelfingBayern13.472677 €975 €1.302 €
Kirchheim b.MünchenBayern13.392677 €975 €1.302 €
OberhachingBayern13.318677 €975 €1.302 €
HallbergmoosBayern11.959677 €975 €1.302 €
UnterföhringBayern11.866677 €975 €1.302 €
OberschleißheimBayern11.857677 €975 €1.302 €
EichenauBayern11.540677 €975 €1.302 €
GrünwaldBayern11.179677 €975 €1.302 €
Höhenkirchen-SiegertsbrunnBayern11.039677 €975 €1.302 €
PlaneggBayern11.007677 €975 €1.302 €
AschheimBayern9.149677 €975 €1.302 €
HohenbrunnBayern9.032677 €975 €1.302 €
Liederbach am TaunusHessen8.887677 €975 €1.302 €
Sulzbach (Taunus)Hessen8.846677 €975 €1.302 €
NeuriedBayern8.795677 €975 €1.302 €
Pullach i.IsartalBayern8.601677 €975 €1.302 €
SauerlachBayern8.063677 €975 €1.302 €
FeldkirchenBayern7.780677 €975 €1.302 €
PutzbrunnBayern6.845677 €975 €1.302 €
GrasbrunnBayern6.581677 €975 €1.302 €
SchäftlarnBayern5.840677 €975 €1.302 €
AyingBayern5.581677 €975 €1.302 €
BrunnthalBayern5.451677 €975 €1.302 €
EchingBayern4.254677 €975 €1.302 €
BaierbrunnBayern3.376677 €975 €1.302 €
Straßlach-DinghartingBayern3.258677 €975 €1.302 €
SchenefeldSchleswig-Holstein2.820677 €975 €1.302 €
Forstenrieder ParkBayern0677 €975 €1.302 €
Grünwalder ForstBayern0677 €975 €1.302 €
Perlacher ForstBayern0677 €975 €1.302 €

Tabelle ist sortierbar — klicke auf einen Spaltenkopf. Höchstbeträge sind monatliche Kaltmieten ohne Heiz- und Klimakomponente (§ 12 Abs. 1 WoGG).

Wo liegen die Stufe-VII-Standorte geografisch?

Die Verteilung folgt dem deutschen Ballungsraum-Muster: Süddeutschland dominiert mit München, Stuttgart und ihren Vororten. Hinzu kommen Frankfurt am Main mit seinem Speckgürtel, einzelne Universitätsstädte wie Heidelberg oder Konstanz und Stadtteile mit besonderem Mietdruck wie Hamburg-Innenstadt. Berlin liegt insgesamt eine Stufe niedriger trotz hoher Spitzenmieten — Grund ist die Mischung aus teuren Zentrumslagen und günstigeren Randbezirken, die in den Schnitt eingeht.

Häufige Fragen

Wie kommt eine Stadt in Mietstufe VII?
Mietstufe VII wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen über die WoGV-Anlage festgelegt. Maßgeblich ist die durchschnittliche Quadratmeter-Miete in der Gemeinde, ermittelt vom Statistischen Bundesamt. Liegt das lokale Mietniveau deutlich über dem Bundesdurchschnitt, rutscht die Gemeinde in die höchste Stufe — meist Großstadtkerne, beliebte Vororte oder Universitätsstädte mit angespanntem Wohnungsmarkt.
Bekomme ich in Mietstufe VII automatisch mehr Wohngeld?
Nicht automatisch — du bekommst eine höhere maximal berücksichtigungsfähige Miete. In Stufe VII liegt der Höchstbetrag für einen 3-Personen-Haushalt bei 975 € (statt 521 € in Stufe I). Ob du diesen Höchstbetrag ausschöpfst, hängt von deiner tatsächlichen Kaltmiete ab. Das tatsächliche Wohngeld richtet sich zusätzlich nach Haushaltsgröße und Einkommen.
Reicht der Höchstbetrag in einer Stufe-VII-Stadt aus?
Oft nicht. In München, Frankfurt oder Stuttgart liegen die echten Kaltmieten in Bestandswohnungen für 60 m² häufig über 900 €, in Neubauten deutlich darüber. Der Höchstbetrag in Stufe VII (z. B. 820 € für 2 Personen) deckelt die Anrechnung — überschießende Miete trägst du selbst. Wohngeld füllt also nicht jede Lücke, sondern setzt eine harte Obergrenze.
Was passiert, wenn meine Gemeinde von Stufe VII abrutscht?
Die Mietstufen-Anpassung passiert in der Regel mit größeren Wohngeld-Reformen alle vier bis fünf Jahre. Eine Rückstufung bedeutet niedrigere Höchstbeträge ab dem Inkrafttreten der neuen Verordnung. Bisher gewährte Wohngeld-Bescheide gelten bis zum Bewilligungsende fort; danach wird mit der neuen Mietstufe gerechnet.
Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Anlage zur Wohngeldverordnung — vollständige Mietstufen-Tabelle
    gesetze-im-internet.deRechtsgrundlageBundesministerium der Justiz
  2. [02]
    Anlage 1 WoGG — Höchstbeträge der Miete nach Mietstufe
    gesetze-im-internet.deRechtsgrundlageBundesministerium der Justiz
  3. [03]
    Wohngeldstatistik nach Mietstufe und Bundesland
    destatis.deStatistikStatistisches Bundesamt

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