BundesBonus

Landkreis· Daten 2024

Dein Blick auf Kreis Recklinghausen

Empfänger

11.785

Ø Anspruch

298 €

Kreis Recklinghausen ist laut Wohngeldverordnung der Mietenstufe III zugeordnet (mittlere Stufe). Diese Einstufung bestimmt die Höhe der anrechenbaren Miete und damit den Wohngeldanspruch. 2024 haben 11.785 Haushalte im Kreis Wohngeld bezogen mit Ø 298 €/Monat, 2023 waren es 10.535.

Zuschuss Bund

Wohngeld in Kreis Recklinghausen

Wohngeld ist ein staatlicher Mietzuschuss für Haushalte mit niedrigem Einkommen — er muss nicht zurückgezahlt werden. Ende 2024 bezogen rund 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld, etwa 3 Prozent aller Hauptwohnsitzhaushalte. Mieter erhalten Mietzuschuss, selbstnutzende Eigentümer Lastenzuschuss. Die Höhe richtet sich nach Haushaltsgröße, Gesamteinkommen und tatsächlicher Miete und liegt im Bundesdurchschnitt bei rund 287 € pro Monat. Bürgergeld- und Grundsicherungs-Empfänger sind ausgeschlossen, weil dort die Wohnkosten bereits enthalten sind.

Bewilligungsquote
78 %
aktuelle Periode
Bearbeitung
6 Wo.
bis Auszahlung
Zuständig
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Zielgruppe Privatperson, Familie, Rentner, Arbeitnehmer

Worum geht es?

Mit der Wohngeld-Plus-Reform vom 01.01.2023 wurden die Beträge fast verdoppelt und eine Klima- sowie Heizkostenkomponente eingeführt. Bezogen haben es Ende 2024 vor allem Rentner, Familien und Geringverdiener; die Bundes- und Länderausgaben summierten sich 2024 auf 4,7 Milliarden Euro.

Die Höhe hängt von drei Faktoren ab: Anzahl der Haushaltsmitglieder, monatliches Gesamteinkommen und tatsächliche Miete (bzw. Belastung bei Eigentum). Bis zu welcher Höhe die Miete dabei überhaupt berücksichtigt wird, legt die Mietstufe des Wohnorts fest — deshalb fällt Wohngeld für dieselbe Miete je nach Gemeinde unterschiedlich aus.

Schnell-Check

Passt Wohngeld zu dir?

4 Pflicht-Fragen · keine Weitergabe deiner Angaben, alles bleibt im Browser.

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Brutto-Haushaltseinkommen pro Monat

0 € – 6.000 €

Anzahl der Personen im Haushalt

Tatsächliche Miete (warm)

0 € – 3.000 €

Kein Bezug von Bürgergeld oder Grundsicherung

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

6 Schritte · im Schnitt 6 Wochen bis Bewilligung

  1. 01

    Zuständige Wohngeldstelle im Kreis Recklinghausen finden

    Welche Verwaltung zuständig ist, steht oben auf dieser Seite. Der Antrag geht direkt an diese Stelle; gezahlt wird rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung.

  2. 02

    Anspruch grob prüfen

    Mit dem offiziellen Wohngeldrechner des BMWSB kannst du in 5 Minuten checken, ob sich der Antrag lohnt. Die Ergebnisse sind unverbindlich, aber erfahrungsgemäß ±10 % genau.

    Offizieller Wohngeldrechner
  3. 03

    Unterlagen sammeln

    Mietvertrag, letzte 3 Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge über Nebeneinkünfte, Nachweis über Kranken-/Pflegeversicherung, Kopie des Personalausweises.

  4. 04

    Antrag bei der Wohngeldstelle

    Viele Städte bieten Online-Antrag. Alternative: persönliche Abgabe oder Post. Wichtig: Antrag wirkt ab dem Monat der Einreichung, nicht rückwirkend.

    Wohngeldstelle per PLZ finden
  5. 05

    Bescheid prüfen

    Der Bescheid enthält den Bewilligungszeitraum (meist 12 Monate), die monatliche Höhe und die Nachweispflichten. Bei Fehlern: 1 Monat Widerspruchsfrist nutzen.

  6. 06

    Auszahlung + jährliche Neuberechnung

    Wohngeld wird monatlich auf dein Konto ausgezahlt. Nach 12 Monaten neu beantragen — bei Einkommensänderung sofort melden, sonst Rückzahlung.

Wo stellst du den Antrag im Kreis Recklinghausen?

Als lokale Anlaufstelle ist für Kreis Recklinghausen Kreis Recklinghausen hinterlegt (Bürgerservice). Ein Bürgerservice bündelt die Auskunft der Kommunalverwaltung und verweist von dort an die zuständige Fachabteilung weiter.

Verwaltungsrechtlich ist der Kreis Recklinghausen ein Landkreis in Nordrhein-Westfalen. In der Region leben 621.305 Einwohner. Der amtliche Gemeindeschlüssel lautet 05562.

Für 2024 sind im Kreis Recklinghausen 11.785 Empfänger erfasst. Der durchschnittlich bewilligte Betrag lag bei 298 € im Monat und damit über dem bundesweiten Mittel von 287 € im selben Jahr. Auf 1.000 Einwohner gerechnet sind das rund 19 Empfänger. Das sind rund 4 Prozent über dem Bundesmittel desselben Jahres. Über zwölf Monate gerechnet ergibt das rund 3.576 € im Jahr.

Welche Mietstufe gilt für meine Gemeinde?

Im Kreisgebiet gilt nicht überall dieselbe Mietstufe: Sie reicht von II bis III. Die meisten Gemeinden liegen in Stufe II; abweichend eingestuft sind Castrop-Rauxel, Haltern am See, Marl und Recklinghausen. Für einen Zwei-Personen-Haushalt bedeutet das einen Unterschied von rund 58 € im Monat bei der Miete, die überhaupt angerechnet werden darf. Maßgeblich ist immer die Gemeinde, in der die Wohnung liegt — nicht der Kreissitz.

Mietstufe und Höchstbetrag der berücksichtigungsfähigen Miete je Gemeinde in Kreis Recklinghausen
GemeindeMietstufe Höchstbetrag 2 Personen
Castrop-RauxelIII551 € pro Monat
DattelnII493 € pro Monat
DorstenII493 € pro Monat
GladbeckII493 € pro Monat
Haltern am SeeIII551 € pro Monat
HertenII493 € pro Monat
MarlIII551 € pro Monat
Oer-ErkenschwickII493 € pro Monat
RecklinghausenIII551 € pro Monat
WaltropII493 € pro Monat

Grundlage ist die Anlage zur Wohngeldverordnung. Gemeinden, die dort nicht einzeln aufgeführt sind, übernehmen die Mietstufe des Kreises. Der Höchstbetrag gilt für einen Haushalt mit zwei Personen; bei anderer Haushaltsgröße verschiebt er sich.

Wer bekommt Wohngeld in Kreis Recklinghausen?

Daten aus 2024

Empfänger

11.785

Ø pro Monat

298 €

Häufige Fragen

Wo stelle ich den Wohngeldantrag im Kreis Recklinghausen?
Im Kreis Recklinghausen führt kein Weg über das Kreishaus: Wohngeld beantragst du bei der Wohngeldbehörde deiner Stadtverwaltung, so wie es auch das Land Nordrhein-Westfalen vorgibt, das den Antrag samt Vordruck und Nachweisen ausdrücklich bei der Wohngeldbehörde der Gemeinde- oder Stadtverwaltung verortet. Der Kreis betreibt selbst keine Wohngeldstelle und führt lediglich seine zehn kreisangehörigen Städte auf: Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop. Wo dein Antrag landet, unterscheidet sich von Stadt zu Stadt spürbar. In der Kreisstadt Recklinghausen gehört Wohngeld zur Abteilung Transferleistungen und Wohnen im Fachbereich Soziales und Wohnen, der im Stadthaus A am Rathausplatz untergebracht ist; Zuschriften nimmt [email protected] entgegen. Eine Besonderheit hält die Stadt für alle bereit, die mit dem Vordruck nicht zurechtkommen: Wenn niemand im familiären oder privaten Umfeld beim Ausfüllen helfen kann, unterstützt das Team der Sozialberatung im selben Fachbereich. Marl hat sein Wohngeld samt Bildung und Teilhabe im Stadthaus 2 an der Bergstraße gebündelt und veröffentlicht Sprechzeiten eigens für den Wohngeldbereich: montags über den ganzen Tag, dienstags und freitags vormittags, donnerstags bis in den Abend hinein, mittwochs geschlossen. Außerhalb dieser Sprechzeiten lassen sich Termine vereinbaren, und die Sachbearbeitung ist nach Buchstabenspannen des Nachnamens geschnitten; Sammeladresse ist [email protected]. In Dorsten schließlich sitzt das Wohngeld in der Abteilung Wohnen und Finanzen des Sozialamts an der Bismarckstraße, die zugleich Wohnungsversorgung und Wohnungsnotfälle betreut. Für die Antragsabgabe und das Einreichen von Unterlagen werden dort bewusst keine Termine vergeben; stattdessen wirfst du alles in den Hausbriefkasten neben der Jobcenter-Information oder schickst es an [email protected], und die Stadt bittet, den Umschlag mit dem Vermerk Wohngeldstelle zu versehen. Telefonisch erreichst du die Wohngeldstelle montags erst ab dem Nachmittag, dienstags bis donnerstags dagegen über den Tag; auf längere Bearbeitungszeiten weist Dorsten ausdrücklich hin.
Welche Mietstufe gilt für meine Gemeinde?
Im Kreisgebiet gilt nicht überall dieselbe Mietstufe: Sie reicht von II bis III. Die meisten Gemeinden liegen in Stufe II; abweichend eingestuft sind Castrop-Rauxel, Haltern am See, Marl und Recklinghausen. Für einen Zwei-Personen-Haushalt bedeutet das einen Unterschied von rund 58 € im Monat bei der Miete, die überhaupt angerechnet werden darf. Maßgeblich ist immer die Gemeinde, in der die Wohnung liegt — nicht der Kreissitz.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Wohngeld — Informationsseite BMWSB
    bmwsb.bund.dePrimärquelleBundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
  2. [02]
    Wohngeldgesetz (WoGG) — konsolidierte Fassung
    gesetze-im-internet.deRechtsgrundlageBundesministerium der Justiz
  3. [03]
  4. [04]
    Wohngeld-Plus-Reform 2023 — Zusammenfassung
    bmwsb.bund.deFachartikelBMWSB
  5. [05]
    Mietstufen-Verordnung — Einstufung deiner Gemeinde
    gesetze-im-internet.deRechtsgrundlageBundesministerium der Justiz

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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