BundesBonus
Zuschuss · bis 55.000 € Land

Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO)

WELMO – Wirtschaftsnahe Elektromobilität ist ein Förderprogramm der Investitionsbank Berlin (IBB) für Unternehmen. Bezuschusst werden elektrische Nutzfahrzeuge, Pkw, Taxis, Klein- und Leichtfahrzeuge, Zweiräder, Ladeinfrastruktur samt Netzanschluss, betriebliches Mobilitätsmanagement sowie Potenzial- und Realisierungsberatung.

Max. Förderung
55.000 €
pro Antrag
Fördergeber
Investitionsbank Berlin

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Investitionsbank Berlin
Förderhöhe bis zu 55.000 €
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Das Programm WELMO der Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt Unternehmen bei der Umstellung auf Elektromobilität. Gefördert werden die Anschaffung elektrisch betriebener Fahrzeuge verschiedener Klassen (N1, N2, M1, M2, L1e–L7e), der Aufbau von Ladeinfrastruktur und Netzanschluss, betriebliches Mobilitätsmanagement sowie Potenzial- und Realisierungsberatung zur Elektromobilität.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Förderfähige Fahrzeugklasse (N1/N2/M1/M2/L1e–L7e)
Investition in Ladeinfrastruktur oder Netzanschluss
Betriebliches Mobilitätsmanagement
Potenzial- oder Realisierungsberatung zur Elektromobilität

Was bekommst du konkret?

  • Potenzialberatung: 80 % der Netto-Beratungskosten, max. Tagessatz 1.000 EUR
  • Realisierungsberatung: 80 % der Netto-Beratungskosten, max. Tagessatz 1.000 EUR
  • Leichte Nutzfahrzeuge (Klasse N1, N2, für Taxibetriebe auch M1): 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 15.000 EUR
  • Pkw (Klasse M1): 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 15.000 EUR, Beantragung über das Modul „Taxiförderung“
  • Pkw (Klasse M1, M2) als E-Inklusionstaxi: 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 15.000 EUR
  • Umbau/Einbau bereits angeschaffter elektrisch betriebener Pkw zum E-Inklusionstaxi: max. 15.000 EUR
  • Klein- und Leichtfahrzeuge (Klassen L2e, L5e, L6e, L7e): 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 5.000 EUR
  • Versicherungs- und zulassungspflichtige motorisierte Zweiräder (L1e, L3e, L4e, S-Pedelec, Pedelec): 500 EUR
  • Ladeinfrastruktur/Netzanschluss: 50 % der Gesamtkosten, max. 30.000 EUR; zusätzlich 50 % der förderfähigen Ausgaben für den Energieanschluss, max. 55.000 EUR
  • Betriebliches Mobilitätsmanagement: 50 % der Netto-Investitionskosten, max. 10.000 EUR je Einzelmaßnahme
Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Vor der Bestätigung des Antragseingangs nichts bestellen oder beauftragen

    Eine Förderung ist nur möglich, wenn vor Bestätigung des vollständigen Antragseingangs durch die IBB Business Team GmbH noch nicht mit der Maßnahme begonnen wurde. Als Vorhabenbeginn gelten insbesondere die Bestellung eines Fahrzeugs, die Unterzeichnung eines Leasingvertrags, die Auftragserteilung für Ladeinfrastruktur und die Annahme eines Angebots; auch die Beauftragung von Beratungsleistungen ist vorher nicht zulässig.

  2. 02

    Antragsunterlagen je Fördermodul zusammenstellen

    Die einzureichenden Unterlagen unterscheiden sich je nach Fördermodul. Grundsätzlich werden unter anderem ein Unternehmensnachweis (zum Beispiel Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug) und Legitimationsdokumente verlangt; je nach Modul kommen etwa Angebotskopien zum Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs oder das Angebot eines gelisteten Beratungsunternehmens hinzu.

  3. 03

    Antrag im elektronischen Antragssystem stellen

    Der Antrag wird über das elektronische Antragsformular eingereicht; Pkw der Klasse M1 und E-Inklusionstaxis werden über das Modul „Taxiförderung“ beantragt. Pro Antragsteller kann höchstens jeweils eine Potenzial- und eine Realisierungsberatung gefördert werden, bei E-Inklusionstaxis insgesamt maximal 50 förderfähige Fahrzeuge.

    Zum elektronischen Antragssystem
  4. 04

    Antragsprüfung und Zuwendungsbescheid abwarten, dann Maßnahme umsetzen

    Nach der elektronischen Antragstellung folgen die formale Antragsprüfung und der Erhalt des Zuwendungsbescheides. Danach wird die Maßnahme umgesetzt, also die Beratung in Anspruch genommen oder ein E-Fahrzeug beziehungsweise Ladeinfrastruktur gekauft oder geleast.

  5. 05

    Auszahlung beantragen und Nachweise einreichen

    Die Auszahlung muss beantragt werden: bei Beratungsleistungen innerhalb von 4 Monaten, bei Fahrzeugförderung und Ladeinfrastruktur innerhalb von 18 Monaten, jeweils nach Bewilligung durch den Projektträger. Als Nachweise sind Rechnungen, Kauf- oder Leasingverträge, Stromlieferverträge und Zahlungsnachweise erforderlich; Barzahlungsquittungen werden nicht anerkannt.

Häufige Fragen

Welche Fahrzeuge werden im Rahmen von WELMO gefördert?
Gefördert werden leichte Nutzfahrzeuge (Klasse N1, N2, für Taxibetriebe auch M1), Pkw der Klasse M1 sowie M1/M2 als E-Inklusionstaxi, Klein- und Leichtfahrzeuge (L2e, L5e, L6e, L7e) sowie versicherungs- und zulassungspflichtige motorisierte Zweiräder (L1e, L3e, L4e, S-Pedelec, Pedelec).
Wie hoch ist die Förderung für Ladeinfrastruktur?
Ladeinfrastruktur wird mit 50 % der Gesamtkosten (max. 30.000 EUR) gefördert, der Energieanschluss zusätzlich mit 50 % der förderfähigen Ausgaben (max. 55.000 EUR).
Wird auch Beratung zur Elektromobilität gefördert?
Ja, sowohl die Potenzialberatung als auch die Realisierungsberatung werden mit 80 % der Netto-Beratungskosten bei einem maximalen Netto-Tagessatz von 1.000 EUR gefördert.
Wie viele E-Inklusionstaxis können je Antragsteller gefördert werden?
Bei der Beantragung von Pkw der Klasse M1 oder M2 als E-Inklusionstaxi können je Antragsteller insgesamt maximal 50 förderfähige Fahrzeuge bezuschusst werden.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) – IBB
    ibb.dePrimärquelleInvestitionsbank Berlin (IBB)
  2. [02]
    WELMO-Förderkriterien – IBB Business Team
    ibb-business-team.dePrimärquelleInvestitionsbank Berlin (IBB)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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