BundesBonus
Zuschuss · bis 50 % Kommune

Klimabonus – Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Frankfurt am Main

Mit dem Klimabonus fördert die Stadt Frankfurt am Main Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen auf Frankfurter Grundstücken. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Eigentümer, Unternehmen, Vereine und Gemeinschaften. Gefördert werden unter anderem Photovoltaik und Solarthermie, Batteriespeicher, Ladesäulen sowie Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen. Je Fördersäule — Klimaanpassung oder Erneuerbare Energien — und Gebäude sind höchstens 50.000 Euro möglich; als maximale Fördersumme insgesamt nennt die Stadt 100.000 Euro.

Max. Förderung
100.000 €
pro Antrag
Fördergeber
Stadt Frankfurt am Main – Klimareferat

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Kommunales Programm
Fördergeber Stadt Frankfurt am Main – Klimareferat
Förderhöhe bis zu 100.000 €
Förderquote bis 50 %
Zielgruppe Privatperson, Eigentümer, Unternehmen

Worum geht es?

Der Klimabonus ist das kommunale Förderprogramm der Stadt Frankfurt am Main für Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung. Die Richtlinie führt das frühere Programm "Frankfurt frischt auf" fort und wird vom Klimareferat der Stadt umgesetzt.

Antragsberechtigt sind alle Privatpersonen, Eigentümer, Unternehmen, Vereine, Organisationen und Gemeinschaften, die auf ihren Frankfurter Grundstücken entsprechende Maßnahmen umsetzen wollen.

Gefördert werden Material- und Lohnkosten für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen (Letztere nur in Kombination mit einer PV-Anlage oder einem Solargründach) sowie Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen, Entsiegelungen, Zisternen und Trinkbrunnen. Für Mini-Photovoltaikanlagen (Balkonkraftwerke) sind die Mittel seit dem 3. Juni 2025 ausgeschöpft; Anträge dafür sind nicht mehr möglich.

Begrünungen von versiegelten Flächen, Fassaden oder Dächern werden mit bis zu 50 Prozent bezuschusst. Wer mit Solarenergie selbst Strom oder Wärme erzeugt, erhält 20 Prozent; werden Kollektoren auf einem Gründach installiert, sind es wegen des höheren Aufwands 30 Prozent. Gemeinschaftsprojekte erhalten einen Bonus von zusätzlich fünf Prozentpunkten. Für Klimaschutzmaßnahmen stehen je Gebäude maximal 50.000 Euro und für Klimaanpassungsmaßnahmen ebenfalls maximal 50.000 Euro zur Verfügung.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

5 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Maßnahme auf einem Grundstück in Frankfurt am Main
Privatperson, Eigentümer, Unternehmen, Verein oder Gemeinschaft
Förderfähige Maßnahme (Solaranlage, Speicher, Ladesäule, Begrünung, Entsiegelung, Zisterne)
Maßnahmenbeginn erst nach Erhalt der Förderzusage
Ladesäule nur in Kombination mit PV-Anlage oder Solargründach
Leistungen

Wie setzt sich der Förderbetrag zusammen?

Zusammensetzung des Förderbetrags nach Komponente, Förderquote und Höchstbetrag
KomponenteFörderquoteMax. Betrag
Grundförderungfür jeden förderfähigen Antrag50 %100.000 €

Was bekommst du konkret?

Zuschuss zu Material- und Lohnkosten. Begrünung von Flächen, Fassaden oder Dächern: bis zu 50 Prozent. Eigene Strom- oder Wärmeerzeugung aus Solarenergie (PV/Solarthermie): 20 Prozent; Kollektoren auf einem Gründach: 30 Prozent. Batteriespeicher und Ladesäulen: 20 Prozent; Regenwasserspeicherung und Trinkbrunnen: 50 Prozent. Gemeinschaftsprojekte erhalten zusätzlich fünf Prozentpunkte Bonus. Für Mini-PV-Anlagen (Balkonkraftwerke) sind die Mittel seit 3. Juni 2025 ausgeschöpft. Mit anderen Programmen kombinierbar, wenn alle Fördermittel zusammen 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Förderhöchstbetrag: Die maximale Fördersumme pro Fördersäule und Gebäude (inklusive Nebengebäude) beträgt 50.000 Euro brutto — einschließlich der durch den Bonus erhöhten Fördersummen und über mehrere Förderanträge hinweg. Die Richtlinie kennt zwei Fördersäulen (Klimaanpassung sowie Erneuerbare Energien); als maximale Fördersumme insgesamt nennt die Stadt 100.000 Euro.

Ladesäulen sind nur in Kombination mit einer PV-Anlage oder einem Solargründach förderfähig.

Rechner

Wie hoch fällt deine Förderung aus?

Förderrechner für Klimabonus
200.000 €

Förderfähig sind max. 200.000 €

Rechnerische Schätzung
100.000 €

pro Antrag

Förderquote50%
  • Gesamtkosten200.000 €
  • Förderfähige Basis200.000 €
  • Zuschuss– 100.000 €
  • Dein Eigenanteil100.000 €

Unverbindliche Orientierung — keine verbindliche Förderzusage. Endgültige Berechnung erfolgt durch die Behörde.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Mit der Maßnahme erst nach der Förderzusage beginnen

    Gefördert werden nur Maßnahmen, die noch nicht begonnen wurden; ein vorzeitiger Beginn macht den zu früh begonnenen Auftrag nicht förderfähig. Reine Planungsleistungen sind vom Verbot ausgenommen und können grundsätzlich vor Antragstellung und Erhalt des Bescheids beauftragt werden.

  2. 02

    Antrag online stellen und mit E-Mail-Adresse registrieren

    Der Antrag wird online gestellt; dafür ist eine Registrierung mit der E-Mail-Adresse nötig, über die danach die Kommunikation läuft. Abgefragt werden Name, Anschrift und Bankverbindung sowie Angaben zu den geplanten Maßnahmen und Kosten. Anträge und Antworten auf Rückfragen per Mail oder Post können nicht bearbeitet werden.

    Förderantrag Klimabonus online
  3. 03

    Prüfung durch das Klimareferat und Zuwendungsbescheid abwarten

    Das Klimareferat prüft den Antrag; Rückfragen gehen per Mail zu und müssen im Formular beantwortet werden. Der Zuwendungsbescheid nennt die maximale Höhe der Zuwendung, erst danach kann mit der Umsetzung der beantragten Maßnahmen begonnen werden. Verständnisfragen zum Antrag beantwortet das Klimareferat unter der Telefonnummer (069) 212-39193.

  4. 04

    Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Überweisungsnachweisen einreichen

    Nach Abschluss der Umsetzung wird die Verwendungsnachweiserklärung eingereicht; den Link dazu erhält der Antragsteller per Mail. Einzureichen sind die Rechnungen und Überweisungsnachweise sowie gegebenenfalls die Registrierungsbestätigung im Marktstammdatenregister.

  5. 05

    Festsetzungsbescheid abwarten, Auszahlung per Überweisung

    Nach Prüfung der Unterlagen ergeht ein Festsetzungsbescheid, der die finale Auszahlungssumme benennt. Nach der gesetzlichen Widerspruchsfrist von 4 Wochen wird die Fördersumme überwiesen.

Häufige Fragen

Wer kann den Klimabonus der Stadt Frankfurt beantragen?
Antragsberechtigt sind alle Privatpersonen, Eigentümer, Unternehmen, Vereine, Organisationen und Gemeinschaften, die auf ihren Frankfurter Grundstücken Klimaschutz- oder Klimaanpassungsmaßnahmen umsetzen wollen.
Welche Maßnahmen werden über den Klimabonus gefördert?
Gefördert werden unter anderem Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen sowie Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen, Entsiegelungen, Zisternen und Trinkbrunnen. Ladesäulen sind nur in Kombination mit einer PV-Anlage oder einem Solargründach förderfähig. Für Mini-PV-Anlagen (Balkonkraftwerke) sind die Mittel seit dem 3. Juni 2025 ausgeschöpft.
Wie hoch ist die Förderung beim Klimabonus?
Begrünungen werden mit bis zu 50 Prozent gefördert, die eigene Strom- oder Wärmeerzeugung aus Solarenergie mit 20 Prozent und Kollektoren auf einem Gründach mit 30 Prozent. Gemeinschaftsprojekte erhalten zusätzlich fünf Prozentpunkte.
Wie viel Förderung ist maximal möglich?
Je Fördersäule und Gebäude (einschließlich Nebengebäuden) sind höchstens 50.000 Euro möglich — für Klimaschutzmaßnahmen wie Solaranlagen, Speicher und Ladeinfrastruktur ebenso wie für Klimaanpassungsmaßnahmen wie Begrünung und Wassermanagement. Die Grenze gilt einschließlich des Gemeinschaftsbonus und über mehrere Anträge hinweg; pro Gebäude sind damit insgesamt bis zu 100.000 Euro möglich.
Wie und wann stelle ich den Antrag?
Der Antrag wird online gestellt; dafür ist eine Registrierung mit der E-Mail-Adresse nötig. Wichtig ist, dass mit der Maßnahme erst nach Erhalt der Förderzusage begonnen werden darf.
Werden Balkonkraftwerke über den Klimabonus gefördert?
Derzeit nicht. Mini-Photovoltaikanlagen (Balkonkraftwerke) stehen zwar im Maßnahmenkatalog, die Mittel für diesen Fördergegenstand sind aber seit dem 3. Juni 2025 ausgeschöpft — Anträge dafür sind nicht mehr möglich. Die übrigen Fördergegenstände, etwa Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeicher, sind davon nicht betroffen.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Klimabonus – Stadt Frankfurt am Main
    frankfurt.dePrimärquelleStadt Frankfurt am Main – Klimareferat
  2. [02]
    Förderantrag Klimabonus (Online-Formular der Stadt)
    formulare.ffm.dePrimärquelleStadt Frankfurt am Main

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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