Auf einen Blick
| Förderart | Beteiligung |
|---|---|
| Geltungsbereich | Bundesweit |
| Fördergeber | KfW Bankengruppe |
| Förderhöhe | bis zu 1,5 Mio. € |
| Beteiligungs-Anteil | bis 100 % pro Vorhaben |
| Zielgruppe | Unternehmen, Existenzgründer |
Worum geht es?
Mit dem ERP-Beteiligungsprogramm refinanziert die KfW private Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die KMU mit Eigenkapital ausstatten. KMU der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland und Gruppenumsatz bis 50 Mio. Euro pro Jahr (in begründeten Fällen bis 75 Mio. Euro) erhalten so eine Beteiligung zur Stärkung der Eigenkapitalbasis. Förderfähig sind Kooperationen, Innovationsprojekte, Strukturwandel-Umstellungen, Errichtung und Erweiterung von Betrieben, Existenzgründungen sowie Beteiligungen an Unternehmensnachfolgen.
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Welche Bedingungen gelten?
5 Pflicht-Kriterien
Antragsteller: Private Kapitalbeteiligungsgesellschaft
Antragsberechtigt sind ausschließlich private Kapitalbeteiligungsgesellschaften einschließlich der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften der Bundesländer. KMU selbst sind nicht antragsberechtigt.
Beteiligungsnehmer ist KMU in Privatbesitz
Das Unternehmen, das die Beteiligung erhält, muss ein kleines oder mittleres Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Privatbesitz sein.
Konzernumsatz maximal 50 Mio Euro (Ausnahme 75 Mio Euro)
Der Konzernumsatz des Beteiligungsnehmers darf grundsätzlich 50 Millionen Euro pro Jahr nicht überschreiten. In begründeten Ausnahmefällen sind bis zu 75 Millionen Euro zulässig.
Maximale Beteiligungssumme 1,5 Mio Euro (Ausnahme 2,5 Mio Euro)
Der refinanzierungsfähige Höchstbetrag liegt bei 1,5 Millionen Euro pro Beteiligung. In begründeten Ausnahmefällen sind bis zu 2,5 Millionen Euro möglich.
Sitz und Tätigkeit in Deutschland
Der Beteiligungsnehmer muss seinen Sitz und seine überwiegende wirtschaftliche Tätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland haben.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
6 Schritte
- 01
KMU kontaktiert eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft
Das mittelstaendische Unternehmen wendet sich direkt an eine private Kapitalbeteiligungsgesellschaft - in vielen Faellen die regionale Mittelstaendische Beteiligungsgesellschaft (MBG) des jeweiligen Bundeslandes - und stellt sein Beteiligungsanliegen vor.
- 02
Pruefung und Beteiligungszusage durch die KBG
Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft prueft Geschaeftsmodell, Foerderfaehigkeit und KMU-Schwellenwerte. Bei positiver Entscheidung erteilt sie eine Beteiligungszusage und legt Konditionen, Laufzeit und Beteiligungsform (in der Regel stille Beteiligung) fest.
- 03
Refinanzierungsantrag der KBG ueber die Hausbank an die KfW
Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft beantragt ueber ihre Hausbank die Refinanzierung von bis zu 100 Prozent der Beteiligungssumme bei der KfW. Der Antrag muss vor dem Eingehen der Beteiligungsverpflichtung gestellt werden.
- 04
Zusage und Refinanzierungsvertrag mit der KfW
Die KfW prueft den Antrag, erteilt die Refinanzierungszusage und schliesst mit der Hausbank den Refinanzierungsvertrag. Die Hausbank reicht die Mittel an die KBG durch.
- 05
Auszahlung der Beteiligung an das KMU
Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft zahlt die Beteiligungssumme an das KMU aus und uebernimmt das wirtschaftliche Risiko. Das KMU erfuellt die mit der KBG vereinbarten Berichts- und Informationspflichten waehrend der Beteiligungslaufzeit.
- 06
Rueckfuehrung und Beteiligungsende
Am Ende der Beteiligungslaufzeit fuehrt das KMU die Beteiligung an die KBG zurueck. Die KBG bedient parallel den Refinanzierungskredit gegenueber der KfW. Wiederholte Beteiligungen am selben Unternehmen sind innerhalb der Hoechstbetraege moeglich.
Häufige Fragen
Wer kann das ERP-Beteiligungsprogramm beantragen?
Welche Unternehmen sind als Beteiligungsnehmer förderfähig?
Wie hoch ist die Refinanzierungsquote für die Kapitalbeteiligungsgesellschaft?
Wie hoch ist der maximale Beteiligungsbetrag pro Unternehmen?
Wie läuft der Antragsweg zur KfW?
Wie funktioniert die Mechanik des ERP-Sondervermögens hinter diesem Programm?
Welche Rolle spielen Mittelständische Beteiligungsgesellschaften (MBG)?
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Wo findest du die Originalquellen?
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Unsere Quellen
- [01]NRW.BANK Foerderprodukt-Listing: ERP-Beteiligungsprogrammnrwbank.dePrimärquelle
- [02]Richtlinie ERP-Beteiligungsprogramm vom 12. April 2010bundesanzeiger.deRechtsgrundlage
- [03]BMWK Dossier ERP-Wirtschaftsfoerderungbundeswirtschaftsministerium.dePrimärquelle
- [04]Foerderdatenbank des Bundes: ERP-Beteiligungsprogrammfoerderdatenbank.dePrimärquelle