Auf einen Blick
| Förderart | Zuschuss |
|---|---|
| Förderebene | Landesprogramm |
| Fördergeber | Freie und Hansestadt Hamburg |
| Förderhöhe | bis zu 1.500 € |
| Zielgruppe | Existenzgründer, Arbeitnehmer |
Worum geht es?
Der Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS unterstützt Beschäftigte und Selbstständige dabei, ihre berufliche Qualifikation zu erweitern und ihre Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu sichern. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert und von der zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH umgesetzt.
Antragsberechtigt sind Beschäftigte in sozialversicherungspflichtiger Anstellung mit mindestens 15 Wochenstunden, die in Hamburg wohnen und/oder bei einem Hamburger Unternehmen arbeiten und deren Arbeitgeber weniger als 250 Beschäftigte hat, sowie Selbstständige, die in Hamburg wohnen und unternehmerisch tätig sind, ihr Einkommen und ihre Umsätze in Hamburg versteuern, ihre Existenzgründung abgeschlossen haben und im Haupterwerb selbstständig sind. Den Antrag stellt die weiterzubildende Person selbst, nicht der Arbeitgeber. Angestellte gelten als geringqualifiziert oder haben höchstens einen Ausbildungsabschluss; Personen mit höherem Bildungsabschluss wie Meister, Studium oder Promotion können nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.
Neben dem Standardzuschuss gibt es besondere Fördermodule für das Hamburger Handwerk, die Kreativwirtschaft über die Hamburg Kreativ Gesellschaft sowie für Aufstocker im SGB-II-Bezug. Beamte und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind von der Förderung ausgeschlossen.
Passt Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS zu dir?
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Welche Bedingungen gelten?
4 Pflicht-Kriterien
| Kriterium |
|---|
| Angestellte: Wohnsitz in Hamburg und/oder Arbeit bei einem Hamburger Unternehmen; Selbstständige: Wohnsitz in Hamburg |
| Als Angestellter: Arbeitgeber mit weniger als 250 Beschäftigten sowie Wohnsitz in Hamburg und/oder Arbeit bei einem Hamburger Unternehmen (Selbstständige mit eigenen Kriterien) |
| Antrag mindestens vier Wochen vor Beginn der Weiterbildung gestellt |
| Keine Beamten oder Beschäftigten des öffentlichen Dienstes |
Was bekommst du konkret?
Für Erwerbstätige und Soloselbstständige beträgt die Förderung 40 Prozent der Lehrgangskosten: bei Lehrgangskosten bis zu 2.499 Euro höchstens 750 Euro, ab 2.500 Euro Lehrgangskosten höchstens 1.000 Euro. Sondersätze gelten für angestellt Beschäftigte im Handwerk (bis zu 75 Prozent, höchstens 1.000 Euro), für angestellt Beschäftigte mit SGB-II-Leistungen (bis zu 100 Prozent, höchstens 1.500 Euro) und für Soloselbstständige mit SGB-II-Leistungen (bis zu 75 Prozent, höchstens 1.000 Euro). Die Förderung kann grundsätzlich einmal pro Kalenderjahr beantragt werden. Der bewilligte Zuschuss wird direkt an den Bildungsanbieter überwiesen, sobald der Eigenanteil gezahlt ist und die Weiterbildung begonnen und angetreten wurde.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
5 Schritte
- 01
Weiterbildung auswählen und Akzeptanz des Fördergutscheins klären
Zunächst wird eine geeignete berufliche Weiterbildung gesucht, auf Wunsch mit telefonischer Beratung des Projektträgers. Vorab ist beim Bildungsanbieter nachzufragen, ob dieser die Fördergutscheine akzeptiert.
- 02
Antragsunterlagen als PDF-, JPG- oder PNG-Datei bereithalten
Erforderlich sind ein Angebot oder eine Kursbeschreibung des Bildungsanbieters mit Kurskosten, Start- und Endterminen, Umfang und Inhalten. Angestellte legen zusätzlich ein Begründungsschreiben des Arbeitgebers vor, Selbstständige ein Motivationsschreiben und einen Nachweis vom Finanzamt, der nicht älter als 6 Monate ist. Bei Leistungsbezug nach SGB II kommt der aktuelle Bewilligungsbescheid hinzu.
- 03
Antrag spätestens 4 Wochen vor Kursbeginn im Serviceportal stellen
Der Antrag wird spätestens 4 Wochen vor Beginn der Weiterbildung über das Serviceportal gestellt; alle Unterlagen werden gleich bei der Antragstellung hochgeladen. Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, daher stellen Mitarbeitende den Antrag selbst, nicht der Arbeitgeber. Erforderlich ist eine Registrierung mit einer privaten E-Mail-Adresse im Serviceportal.
Zum Serviceportal des Weiterbildungsbonus - 04
Fördergutschein vor Kursbeginn beim Bildungsanbieter einreichen
Der ausgestellte Fördergutschein ist vor Kursbeginn beim Bildungsanbieter einzureichen. Die Förderung wird direkt an den Bildungsanbieter ausgezahlt, sobald der Eigenanteil vollständig an den Bildungsträger gezahlt ist, die Weiterbildung begonnen hat und angetreten wurde.
- 05
Teilnahmebescheinigung als Erfolgsnachweis hochladen
Nach Abschluss der Weiterbildung wird die Teilnahmebescheinigung oder das Zertifikat als Erfolgsnachweis über das Serviceportal eingereicht.
Häufige Fragen
Wer kann den Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS beantragen?
Wie hoch ist der Zuschuss beim Weiterbildungsbonus PLUS?
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Können auch Selbstständige gefördert werden?
Wer ist von der Förderung ausgeschlossen?
Wie wird der Zuschuss ausgezahlt?
Offizielles Angebot · Bundesagentur für Arbeit
Passenden Kurs für die Förderung finden
Die Weiterbildungssuche der Bundesagentur für Arbeit (Portal „mein NOW“) bündelt Weiterbildungsangebote verschiedener Anbieter aus ganz Deutschland — filterbar unter anderem nach Ort und Umkreis, Unterrichtszeit und Unterrichtsform (zum Beispiel vor Ort, online oder hybrid). Ob ein gefundener Kurs über die jeweilige Förderung finanziert werden kann, klärt die zuständige Förderstelle.
Kurse in der Weiterbildungssuche findenMehr zu Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS und verwandten Programmen
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Wo findest du die Originalquellen?
Unsere Quellen
- [01]Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS — Offizielle Programmseitezwei-p.orgPrimärquelleFreie und Hansestadt Hamburg
- [02]ESF Hamburg – Projektbeschreibung Weiterbildungsbonus PLUSesf-hamburg.dePrimärquelleFreie und Hansestadt Hamburg
Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.