BundesBonus
Zuschuss · bis 90 % Bund Aktuell bis 31.12.2030

RIGE — Information über regionale Bio-Wertschöpfungsketten

Der Bund bezuschusst Maßnahmen, die Bürger über die Besonderheiten des ökologischen Landbaus und die regionale Wertschöpfung ökologisch erzeugter Lebensmittel informieren. Antragsberechtigt sind Kommunen und Körperschaften des öffentlichen Rechts, in Verbundprojekten auch Hochschulen, Schulen, Verbände, Vereine und Stiftungen.

Max. Förderung
500.000 €
pro Antrag
Fördergeber
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Bundesprogramm
Fördergeber Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
Förderhöhe bis zu 500.000 €
Förderquote bis 90 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die Richtlinie RIGE ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und fördert Informationsmaßnahmen über regionale Bio-Wertschöpfungsketten sowie begleitende pädagogische Angebote. Gefördert werden vor allem Informationskampagnen, informierende Veranstaltungen und Informationsmedien. Inhaltlich soll es um das Prozessverständnis der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft gehen, um Mehrwerte und Besonderheiten der Bio-Landwirtschaft und -Verarbeitung einschließlich der rechtlichen Grundlagen, um aktuelle Entwicklungen des Ökolandbaus in Deutschland und der jeweiligen Region, um Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette und Beispiele tragfähiger Wertschöpfungskettenpartnerschaften, um deren Wirkung für die Region wie Arbeitsplätze und Identifikation durch regionale Spezialitäten, um mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder entlang der Bio-Wertschöpfungskette sowie um den Bezug zu gesellschaftlich relevanten aktuellen Themen. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Städte, Verbandsgemeinden, Landkreise, Bezirke und Regionalkreise sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Verwaltungsgemeinschaften, Ämter und regionale Zweckverbände. In Verbundprojekten werden zusätzlich Universitäten und Fachhochschulen, Berufs-, Fach- und Meisterschulen sowie Interessenverbände, Vereine und Stiftungen mit Niederlassung in Deutschland gefördert.

Schnell-Check

Passt RIGE zu dir?

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

6 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Kommune oder Körperschaft des öffentlichen Rechts, in Verbundprojekten auch Hochschule, Schule, Verband, Verein oder Stiftung
Nachgewiesene Erfahrung bei der Durchführung vergleichbarer Maßnahmen
Transparente, unternehmensneutrale und differenzierende Kommunikation
Bagatellgrenze von 30.000 Euro
Förderdauer von einem bis drei Jahren
Benennung eines Projektkoordinators bei Verbundprojekten
Leistungen

Wie setzt sich der Förderbetrag zusammen?

Zusammensetzung des Förderbetrags nach Komponente, Förderquote und Höchstbetrag
KomponenteFörderquoteMax. Betrag
Grundförderungfür jeden förderfähigen Antrag90 %500.000 €

Was bekommst du konkret?

Die Förderung erfolgt als Zuschuss mit einem Förderumfang von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Förderhöhe beträgt maximal 500.000 Euro für ein Verbundprojekt. Die Förderdauer liegt zwischen einem und drei Jahren. Es gilt eine Bagatellgrenze von 30.000 Euro. Rechtsgrundlage ist die Richtlinie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vom 22.06.2026, veröffentlicht im Bundesanzeiger vom 01.07.2026. Die Geltungsdauer der Richtlinie endet am 31.12.2030.

Rechner

Wie hoch fällt deine Förderung aus?

Förderrechner für RIGE
555.556 €

Förderfähig sind max. 555.556 €

Rechnerische Schätzung
500.000 €

pro Antrag

Förderquote90%
  • Gesamtkosten555.556 €
  • Förderfähige Basis555.556 €
  • Zuschuss– 500.000 €
  • Dein Eigenanteil55.556 €

Unverbindliche Orientierung — keine verbindliche Förderzusage. Endgültige Berechnung erfolgt durch die Behörde.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

5 Schritte

  1. 01

    Voraussetzungen und Eigenanteil vor der Skizze prüfen

    Antragsteller müssen Erfahrungen bei der Durchführung vergleichbarer Maßnahmen nachweisen. Erforderlich ist ein Eigenanteil in Geld von mindestens 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (bei pädagogischen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Auszubildende, Studierende und deren Lehrkräfte mindestens 10 Prozent), und die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen 30.000 Euro übersteigen. Bei Verbundprojekten benennen die Partner eine Person zur Projektkoordination.

  2. 02

    Projektskizze über easy-Online bei der BLE einreichen

    Das Zuwendungsverfahren ist zweistufig und beginnt mit der Projektskizze, die über das elektronische Antragssystem easy-Online bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht wird. Die Vorhabenbeschreibung wird als einzelne PDF-Datei hochgeladen (maximal fünf Megabyte, Textteil höchstens 8 DIN-A4-Seiten). Skizzen können bis zum 1. Juli 2030 eingereicht werden.

    Zum Online-Skizzenformular (easy-Online)
  3. 03

    Entscheidung zur Skizze abwarten

    Auf Basis der eingereichten Unterlagen erfolgt eine erste Prüfung hinsichtlich Förderfähigkeit und Förderwürdigkeit. Bei erfolgreicher Skizzenbeurteilung erfolgt eine Aufforderung zum Antrag per E-Mail; daraus leitet sich noch kein Anspruch auf Förderung ab.

  4. 04

    Ausführlichen Projektantrag nach der Aufforderung einreichen

    Bei positiver Skizzenentscheidung wird der Projektverantwortliche aufgefordert, einen ausführlichen Projektantrag einzureichen; das Antragsverfahren wird über easy-Online abgewickelt. Der Antrag wird fachlich, beihilferechtlich und auf die Plausibilität des Finanz- und Ablaufplanes geprüft, das Evaluierungskonzept muss spätestens mit dem Projektantrag konkret beschrieben werden.

  5. 05

    Mit dem Projekt erst nach dem Zuwendungsbescheid beginnen

    Mit der Umsetzung darf begonnen werden, sobald ein Zuwendungsbescheid erteilt wurde. Als Beginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Leistungs- und Liefervertrages (Arbeitsvertrag oder Auftragsvergabe).

Häufige Fragen

Was wird über RIGE gefördert?
Gefördert werden Maßnahmen, die Bürger über die Besonderheiten des ökologischen Landbaus und die regionale Wertschöpfung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln informieren. Dies umfasst vor allem Informationskampagnen, informierende Veranstaltungen und Informationsmedien sowie begleitende pädagogische Angebote.
Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind Gemeinden, Städte, Verbandsgemeinden, Landkreise, Bezirke und Regionalkreise sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Verwaltungsgemeinschaften, Ämter und regionale Zweckverbände. In Verbundprojekten werden zusätzlich Universitäten und Fachhochschulen, Berufs-, Fach- und Meisterschulen sowie Interessenverbände, Vereine und Stiftungen mit Niederlassung in Deutschland gefördert.
Wie hoch ist die Förderung?
Der Förderumfang beträgt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Förderhöhe liegt bei maximal 500.000 Euro für ein Verbundprojekt. Es gilt eine Bagatellgrenze von 30.000 Euro, die Förderdauer beträgt ein bis drei Jahre.
Bis wann kann eine Projektskizze eingereicht werden?
Das Zuwendungsverfahren ist zweistufig und beginnt mit einer Projektskizze, die über easy-Online bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einzureichen ist; die letzte Skizze muss am 1. Juli 2030 eingegangen sein. Erst bei positiver Bewertung wird zu einem ausführlichen Projektantrag aufgefordert. Die Geltungsdauer der Richtlinie endet am 31.12.2030.
Welche inhaltlichen Schwerpunkte soll das Vorhaben setzen?
Im Mittelpunkt stehen das Prozessverständnis über die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft, Mehrwerte und Besonderheiten der Bio-Landwirtschaft und -Verarbeitung einschließlich rechtlicher Grundlagen, aktuelle Entwicklungen des Ökolandbaus, Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette und tragfähige Wertschöpfungskettenpartnerschaften, deren regionale Wirkung sowie mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder entlang der Bio-Wertschöpfungskette.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    RIGE — Information über regionale Bio-Wertschöpfungsketten — Offizielle Programmseite
    nrwbank.dePrimärquelleBundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
  2. [02]
    Bundesprogramm Ökologischer Landbau — Programmseite der BLE
    bundesprogramm.dePrimärquelleBundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
  3. [03]
    Richtlinie des BMLEH vom 22.06.2026 (Bundesanzeiger AT 01.07.2026 B3)
    bundesanzeiger.deRechtsgrundlageBundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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