BundesBonus
Zuschuss · bis 60 % Land Aktuell bis 31.12.2029

NBank Auszubildende aus Insolvenzbetrieben

Die NBank fördert Unternehmen in Niedersachsen, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen oder einstellen. Der nicht rückzahlbare Zuschuss beträgt bis zu 40 Prozent in der Stärker entwickelten Region und bis zu 60 Prozent in der Übergangsregion, berechnet auf Einheitskosten von monatlich 1.200 Euro seit 1. Januar 2026 und 1.300 Euro ab 1. Januar 2028. Förderfähig sind nur Ausbildungsverhältnisse, deren Ausbildungszeitraum am 31. Dezember 2028 mindestens zur Hälfte erfüllt ist.

Fördergeber
Investitions- und Förderbank Niedersachsen

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Investitions- und Förderbank Niedersachsen
Förderquote bis 60 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Wenn ein Betrieb in Niedersachsen Auszubildende aus Insolvenzbetrieben zur Fortführung ihrer Ausbildung übernimmt, unterstützt die NBank dies mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Damit soll der erfolgreiche Abschluss der begonnenen Ausbildung gesichert und gleichzeitig der Fachkräftenachwuchs für Wirtschaft und Betriebe gestärkt werden. Förderfähig sind Ausgaben für die Ausbildungsvergütung einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Die Ausgaben werden als standardisierte Einheitskosten anerkannt: monatlich 1.200 Euro seit 1. Januar 2026 (bis Ende 2025: 1.100 Euro) und 1.300 Euro ab 1. Januar 2028. Berücksichtigt werden nur die sich aus der Vertragsniederschrift ergebenden vollen Ausbildungsmonate. Gefördert werden sozialversicherungspflichtige Ausbildungsverhältnisse mit mindestens sechs Monaten Vertragslaufzeit.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Betriebsstätte/Ausbildungsstätte in Niedersachsen
Übernahme eines Auszubildenden aus einem Insolvenzbetrieb
Sozialversicherungspflichtiger Ausbildungsvertrag, Laufzeit mindestens 6 Monate
Antrag vor Projektbeginn

Was bekommst du konkret?

Nicht rückzahlbarer Zuschuss von maximal 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben im Gebiet Stärker entwickelte Region (SER) und maximal 60 Prozent im Gebiet Übergangsregion (ÜR). Standardisierte Einheitskosten: 1.200 Euro je Monat seit 01.01.2026 (bis Ende 2025: 1.100 Euro), ab 01.01.2028 1.300 Euro für Ausbildungsvergütung inklusive Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

3 Schritte

  1. 01

    Antrag vor Projektbeginn

    Die Antragstellung erfolgt über das NBank-Kundenportal vor Beginn des Projekts, mit Schritt-für-Schritt-Führung durch die Antragstellung.

  2. 02

    Pflicht-Unterlagen einreichen

    Erforderlich sind u. a. die Bestätigung der Ausbildungskammer für Insolvenz-Azubis, eine Selbsterklärung zu EU-Sanktionen und eine Erklärung zur Grundrechtecharta.

  3. 03

    Auszahlung nach Belegprüfung

    Die Auszahlung erfolgt nach Mittelanforderung mit Belegprüfung.

Häufige Fragen

Wer wird gefördert?
Unternehmen, Betriebe, Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften, Angehörige der Freien Berufe, nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete Organisationen sowie Verwaltungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts (außer Bundes- und Landesdienststellen) mit Ausbildungsstätte in Niedersachsen.
Wie hoch ist der Zuschuss?
Bis zu 40 Prozent (SER) bzw. 60 Prozent (Übergangsregion) der förderfähigen Ausgaben. Berechnet auf standardisierte Einheitskosten von monatlich 1.200 Euro seit 1. Januar 2026, ab 1. Januar 2028 von 1.300 Euro.
Welche Mindestlaufzeit braucht der Ausbildungsvertrag?
Gefördert werden sozialversicherungspflichtige Ausbildungsverhältnisse mit einer Vertragslaufzeit von mindestens sechs Monaten.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Der Antrag muss vor Beginn des Projekts über das NBank-Kundenportal gestellt werden.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    NBank Auszubildende aus Insolvenzbetrieben — Offizielle Programmseite
    nbank.dePrimärquelleInvestitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
  2. [02]
    Richtlinie (PDF)
    nbank.deRechtsgrundlageInvestitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
  3. [03]
    Produktinformation (PDF)
    nbank.dePrimärquelleInvestitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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