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Filmförderung Film- und Medienstiftung NRW

Die Film- und Medienstiftung NRW fördert Unternehmen und Freischaffende der Filmwirtschaft mit bedingt rückzahlbaren Darlehen, in einzelnen Bereichen mit Zuschüssen — Produktion, Vertrieb, Verleih, Filmpräsentation und innovative audiovisuelle Inhalte in Nordrhein-Westfalen. Je nach Förderart bis zu 80 Prozent der kalkulierten Kosten, bei Kinofilm-Produktionen in der Regel bis zu 50 Prozent.

Fördergeber
Film- und Medienstiftung NRW

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Darlehen
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Film- und Medienstiftung NRW
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die Filmförderung der Film- und Medienstiftung NRW unterstützt Produzenten, Drehbuchautoren, Verleih- und Vertriebsunternehmen sowie Betreiber von Kinos, Abspielstätten und Filmprogrammen in Nordrhein-Westfalen. Förderfähig sind produktionsvorbereitende Maßnahmen, Herstellung von Kinofilmen und Fernsehproduktionen, Post-Produktion, Festivalpräsentation, Verleih und Vertrieb, Filmabspiel, Hörspiel sowie innovative audiovisuelle Inhalte und Modellprojekte. Projekte sollen so weit wie möglich in NRW realisiert werden; der Förderbetrag ist soweit wie möglich dort zu verwenden.

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Antragsberechtigt sind je nach Förderart Unternehmen oder Freischaffende, die einen Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen beziehungsweise in der Bundesrepublik Deutschland haben (Produzenten, Drehbuchautoren, Verleih- und Vertriebsunternehmen, Betreiber von Kinos und Abspielstätten, Veranstalter von Filmprogrammen).

Das Vorhaben muss einem der Förderbereiche der Förderleitlinien zuzuordnen sein: produktionsvorbereitende Maßnahmen, Herstellung von Kinofilmen und Fernsehprojekten, Postproduktion, Verleih und Vertrieb, Filmabspiel und Filmpräsentation in NRW, Hörspiel, innovative audiovisuelle Inhalte und Modellprojekte sowie sonstige Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes. Digitale Spiele und immersive Inhalte fördert die Stiftung nach einer eigenen Förderleitlinie.

Bei Kinofilm- und Fernsehproduktionen muss mindestens das 1,5-fache des gewährten Förderbetrags in Nordrhein-Westfalen verwendet werden; bei Kinofilmen mit Gesamtherstellungskosten bis 750.000 Euro mindestens der Förderbetrag. In anderen Förderarten, zum Beispiel der Vereinfachten Förderung, soll der Förderbetrag so weit wie möglich in NRW verwendet werden.

Mit der Realisierung des Projekts darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Näheres regeln die Merkblätter zur jeweiligen Förderart.

Vor der Antragstellung ist ein Beratungsgespräch erforderlich; erst danach wird der Zugang zur Antragstellung im Onlineportal freigeschaltet. Bei der Produktionsförderung Spielfilm muss es mindestens eine Woche vor dem Einreichtermin stattfinden.

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

4 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium Details
AntragstellertypAntragsberechtigt sind je nach Förderart Unternehmen oder Freischaffende, die einen Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen beziehungsweise in der Bundesrepublik Deutschland haben (Produzenten, Drehbuchautoren, Verleih- und Vertriebsunternehmen, Betreiber von Kinos und Abspielstätten, Veranstalter von Filmprogrammen).
VorhabentypDas Vorhaben muss einem der Förderbereiche der Förderleitlinien zuzuordnen sein: produktionsvorbereitende Maßnahmen, Herstellung von Kinofilmen und Fernsehprojekten, Postproduktion, Verleih und Vertrieb, Filmabspiel und Filmpräsentation in NRW, Hörspiel, innovative audiovisuelle Inhalte und Modellprojekte sowie sonstige Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes. Digitale Spiele und immersive Inhalte fördert die Stiftung nach einer eigenen Förderleitlinie.
Vorhaben noch nicht begonnenMit der Realisierung des Projekts darf zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein. Näheres regeln die Merkblätter zur jeweiligen Förderart.
Beratungsgespräch absolviertVor der Antragstellung ist ein Beratungsgespräch erforderlich; erst danach wird der Zugang zur Antragstellung im Onlineportal freigeschaltet. Bei der Produktionsförderung Spielfilm muss es mindestens eine Woche vor dem Einreichtermin stattfinden.

Was bekommst du konkret?

Die Förderung erfolgt in der Regel als bedingt rückzahlbares Darlehen, in einzelnen Bereichen als Zuschuss (zum Beispiel Vereinfachte Förderung, Festivalpräsentation, Vorbereitung von Projekten durch Fördernehmer aus NRW). Förderquoten je Förderart: Projektentwicklung und Produktionsvorbereitung bis zu 80 Prozent der kalkulierten Kosten; Kinofilm-Produktion bis zu 50 Prozent der kalkulierten Gesamtherstellungskosten (bei schwierig zu verwertenden oder Low-Budget-Filmen auf Beschluss bis zu 70 Prozent); Fernsehprojekte in der Regel bis zu 30 Prozent; Verleih und Vertrieb in der Regel bis zu 50 Prozent der Ausgaben; Modernisierung und Neuerrichtung von Filmtheatern bis zu 30 Prozent; Vereinfachte Förderung als Zuschuss bis zu 80 Prozent. Ein Hinweis auf die Förderung im Vor- und Nachspann sowie in Begleitmaterialien ist Pflicht.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

6 Schritte

  1. 01

    Förderbereich und passenden Stichtag identifizieren

    Das Vorhaben einem der Förderbereiche zuordnen (zum Beispiel Drehbuch, Entwicklung, Produktion, Verleih, Abspiel, Hörspiel, Games) und den Einreichtermin der passenden Förderart auf der jeweiligen Förderseite nachschlagen.

  2. 02

    Beratungsgespräch mit Referenten vereinbaren

    Vor der Antragstellung ist ein Beratungsgespräch erforderlich; erst danach wird der Zugang zum Antragsportal freigeschaltet. Bei der Produktionsförderung Spielfilm muss es mindestens eine Woche vor dem Einreichtermin stattfinden.

  3. 03

    Antragsunterlagen erstellen

    Welche Unterlagen verlangt werden, hängt von der Förderart ab. Für die Produktionsförderung Spielfilm (High Budget) gehören unter anderem Drehbuch, Projektbeschreibung, Nachweis über den Erwerb der Film- und Auswertungsrechte, Stabliste, Besetzungsliste, Kalkulation mit Ausweisung der regionalen Effekte, Finanzierungsplan, Drehplan und Handelsregisterauszug dazu.

  4. 04

    Online-Einreichung vor Stichtag

    Der Antrag muss vollständig und fristgerecht zum jeweiligen Einreichtermin über das Antragsportal der Film- und Medienstiftung NRW eingereicht werden.

  5. 05

    Entscheidung der Vergabekommission

    Über die Anträge entscheiden die jeweiligen Gremien, zum Beispiel der Filmförderungsausschuss; Förderzusagen erfolgen schriftlich. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

  6. 06

    Fördervertrag und Mittelabruf

    Bei Zusage wird ein Fördervertrag geschlossen. Die Auszahlung setzt den Vertrag und den Nachweis der Gesamtfinanzierung voraus und erfolgt bei Produktionen in Raten entsprechend dem nachgewiesenen Projektfortschritt.

Häufige Fragen

Wer kann die Filmförderung der Film- und Medienstiftung NRW beantragen?
Antragsberechtigt sind je nach Förderart Filmproduzenten, Drehbuchautoren, Verleih- und Vertriebsunternehmen, Betreiber von Kinos und Abspielstätten, Veranstalter von Filmprogrammen sowie Hörspiel- und Games-Produzenten. Sowohl Unternehmen als auch Freischaffende können einreichen, sofern sie einen Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen beziehungsweise in Deutschland haben.
Was wird konkret gefördert?
Gefördert werden Drehbuchentwicklung, Projektentwicklung, Produktionsvorbereitung, Kinofilm- und Fernsehproduktion (inkl. Serien-Pilot, Show, Entertainment), Verleih und Vertrieb, Filmabspiel und Kino in NRW, Hörspiele sowie digitale Spiele, Serious Games und innovative audiovisuelle Inhalte. Auch Stipendien (Gerd Ruge, Wim Wenders) gehören zum Portfolio.
Wie hoch ist die Förderquote?
Die Förderquote hängt von der Förderart ab: Projektentwicklung und Produktionsvorbereitung bis zu 80 Prozent der kalkulierten Kosten, Kinofilm-Produktion bis zu 50 Prozent der kalkulierten Gesamtherstellungskosten (bei schwierig zu verwertenden oder Low-Budget-Filmen auf Beschluss bis zu 70 Prozent), Fernsehprojekte in der Regel bis zu 30 Prozent, Verleih und Vertrieb in der Regel bis zu 50 Prozent, Vereinfachte Förderung als Zuschuss bis zu 80 Prozent. Die Produktionsförderung Spielfilm erfolgt als bedingt rückzahlbares, zinsloses Darlehen; in einzelnen Bereichen wird ein Zuschuss gewährt.
Welcher NRW-Regionaleffekt wird verlangt?
Bei Kinofilm- und Fernsehproduktionen muss mindestens das 1,5-fache des gewährten Förderbetrags in Nordrhein-Westfalen verwendet werden. Bei Kinofilmen mit Gesamtherstellungskosten bis 750.000 Euro genügt es, mindestens den Förderbetrag in NRW zu verwenden. In der Vereinfachten Förderung ist der Zuschuss so weit wie möglich in NRW einzusetzen.
Welche Antragsfristen gelten?
Die Einreichtermine unterscheiden sich je Förderart und stehen auf der jeweiligen Förderseite der Film- und Medienstiftung. Laut diesen Seiten gelten zum Beispiel für die Produktionsförderung Spielfilm der 19.11.2026, 04.03.2027, 13.05.2027, 16.09.2027 und 18.11.2027, für Verleih-, Weltvertriebs- und Festivalpräsentationsförderung der 19.11.2026, für Drehbuch- und Postproduktionsförderung Spielfilm der 21.01.2027, für Exposé- und Treatmentförderung Spielfilm der 03.02.2027 und für die Audioförderung der 03.03.2027. Vor der Antragstellung ist ein Beratungsgespräch erforderlich; bei der Produktionsförderung Spielfilm muss es mindestens eine Woche vor dem Einreichtermin stattfinden.
Wie läuft die Mittelvergabe?
Anträge werden online über das Antragsportal der Film- und Medienstiftung eingereicht. Über die Anträge entscheiden die jeweiligen Gremien, zum Beispiel der Filmförderungsausschuss; in der Vereinfachten Förderung entscheidet ein unabhängiges, dreiköpfiges Fördergremium. Förderzusagen erfolgen schriftlich. Vor der Antragstellung ist ein Beratungsgespräch erforderlich, erst danach wird der Zugang zum Onlineportal freigeschaltet.
Bis wann läuft das Förderprogramm?
Die Förderleitlinien der Film- und Medienstiftung NRW gelten seit 1. Januar 2024 und sind bis zum 30. Juni 2027 befristet. Wird die AGVO ohne relevante inhaltliche Änderungen verlängert, verlängern sie sich entsprechend, höchstens bis 31.12.2028; andernfalls setzt die Stiftung eine Nachfolge-Förderrichtlinie mit Geltung bis mindestens 31.12.2028 in Kraft. Für digitale Spiele gilt eine eigene Förderleitlinie, die am 31.12.2029 außer Kraft tritt.

Mehr zu Filmförderung Film- und Medienstiftung NRW und verwandten Programmen

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    Film- und Medienstiftung NRW — Förderung
    filmstiftung.dePrimärquelleFilm- und Medienstiftung NRW GmbH
  2. [02]
    Film- und Medienstiftung NRW — Spielfilm: Förderarten und Einreichtermine
    filmstiftung.dePrimärquelleFilm- und Medienstiftung NRW GmbH
  3. [03]
    Förderleitlinien der Film- und Medienstiftung NRW (gültig ab 1. Januar 2024, PDF)
    filmstiftung.deRechtsgrundlageFilm- und Medienstiftung NRW GmbH
  4. [04]
    Produktionsförderung Spielfilm — Förderquote, NRW-Effekt, Beratungsgespräch
    filmstiftung.dePrimärquelleFilm- und Medienstiftung NRW GmbH
  5. [05]

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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