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Zuschuss · bis 60 % Land

Digitalisierung Zuschuss EFRE – Heranführungsprojekte (Sachsen)

Der Freistaat Sachsen fördert mit dem EFRE-Zuschuss Heranführungsprojekte, mit denen Kleinstunternehmen erstmals ein Digitalisierungsvorhaben umsetzen. Gefördert werden bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 10.000 Euro Ausgaben, also bis zu 6.000 Euro Zuschuss); bei Tarifbindung erhöht sich der Fördersatz um 10 Prozentpunkte.

Fördergeber
Sächsische Aufbaubank

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Förderebene Landesprogramm
Fördergeber Sächsische Aufbaubank
Förderquote bis 60 %
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Die Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027 (FRL Digi-Z) des Freistaates Sachsen unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation. Das Modul Heranführungsprojekte richtet sich gezielt an Kleinstunternehmen, die noch am Anfang ihrer Digitalisierung stehen.

Gefördert wird ein erstes, überschaubares Digitalisierungsvorhaben – von der Planung über die Anschaffung notwendiger Hard- und Software bis zur Einführung der Lösung samt Schulung. Ziel ist, dass Kleinstunternehmen ihr Digitalisierungsniveau messbar verbessern (Soll-Ist-Vergleich).

Das Programm ist von den umfangreicheren Transformationsprojekten desselben Förderregimes abzugrenzen, die höhere Ausgabenobergrenzen (bis 60.000 bzw. 100.000 Euro) und niedrigere Fördersätze für bereits digitalisierungserfahrene kleine und mittlere Unternehmen vorsehen.

Schnell-Check

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

5 Pflicht-Kriterien

Pflicht-Kriterien der Förderung
Kriterium
Das Unternehmen beschäftigt weniger als 10 Personen, und der Jahresumsatz oder die Jahresbilanzsumme überschreitet 2 Mio. Euro nicht (Kleinstunternehmen nach EU-Definition)?
Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen
Erstmaliges Digitalisierungsprojekt (bisher keine vergleichbare Zuwendung des Landes oder des Bundes erhalten)
Summe der zuwendungsfähigen direkten Ausgaben und indirekten Kosten mindestens 5.000 Euro
Antrag vor Vorhabenbeginn gestellt

Was bekommst du konkret?

Der Zuschuss beträgt bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei je Projekt maximal 10.000 Euro Ausgaben anerkannt werden – rechnerisch also ein Zuschuss von bis zu 6.000 Euro. Der Fördersatz erhöht sich um 10 Prozentpunkte auf bis zu 70 Prozent, wenn das Unternehmen tarifgebunden ist oder tarifgleich vergütet (rechnerisch bis 7.000 Euro). Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 5.000 Euro betragen. Indirekte Kosten werden mit einer Pauschale von 7 Prozent der direkten Ausgaben berücksichtigt. Förderfähig sind Fremdleistungen für Planung, Konzeption und Umsetzung, die Anschaffung notwendiger Hardware und Software sowie Implementierung und Schulung; direkte Personalausgaben sind nicht förderfähig.

Wie stellst du den Antrag?

Wichtig vorab: Die Sächsische Aufbaubank meldet einen Antragsstopp ab dem 17. Juli 2026 für die Übergangsregion — Stadt Dresden, Landkreis Bautzen, Landkreis Görlitz, Landkreis Meißen, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Stadt Chemnitz, Erzgebirgskreis, Landkreis Mittelsachsen, Vogtlandkreis und Landkreis Zwickau. In der stärker entwickelten Region — Stadt Leipzig, Landkreis Leipzig und Landkreis Nordsachsen — sind Anträge weiterhin möglich. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) zu stellen; die erforderlichen Formulare werden dort elektronisch bereitgestellt. Voraussetzung ist, dass das Kleinstunternehmen erstmalig ein Digitalisierungsprojekt durchführt (erstmalig heißt: bisher keine vergleichbare Zuwendung des Landes oder des Bundes erhalten) und eine Verbesserung des Digitalisierungsniveaus nachweist. Die Projektlaufzeit ist auf zwölf Monate begrenzt.

Häufige Fragen

Wer kann Heranführungsprojekte beantragen?
Bei Heranführungsprojekten sind nur Kleinstunternehmen mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte in Sachsen antragsberechtigt; Zuwendungsempfänger sind nach der Richtlinie gewerblich tätige Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe. Das Kleinstunternehmen muss erstmalig ein Digitalisierungsprojekt im Unternehmen durchführen; erstmalig heißt, dass es bisher keine vergleichbare Zuwendung des Landes oder des Bundes erhalten hat.
Wie hoch ist der Zuschuss?
Gefördert werden bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei maximal 10.000 Euro anerkannten Ausgaben, also bis zu 6.000 Euro. Mit Tarifbindung steigt der Fördersatz auf bis zu 70 Prozent und damit auf bis zu 7.000 Euro Zuschuss.
Worin unterscheiden sich Heranführungs- und Transformationsprojekte?
Heranführungsprojekte sind nur für Kleinstunternehmen und deren erstes Digitalisierungsvorhaben (max. 10.000 Euro Ausgaben, 60 Prozent). Transformationsprojekte fördern auch kleine und mittlere Unternehmen mit deutlich höheren Ausgabenobergrenzen (bis 60.000 bzw. 100.000 Euro) und Fördersätzen von 35 bis 50 Prozent.
Welche Ausgaben sind förderfähig?
Förderfähig sind Fremdleistungen für Planung, Konzeption und Realisierung, die Anschaffung notwendiger Hardware und Software sowie Implementierung und Schulung. Hinzu kommt eine Pauschale für indirekte Kosten von 7 Prozent der direkten Ausgaben. Eigene Personalausgaben sind nicht förderfähig.
Wie lange darf das Projekt dauern?
Die Projektlaufzeit ist auf maximal zwölf Monate begrenzt. Innerhalb dieses Zeitraums muss das Digitalisierungsvorhaben umgesetzt und abgerechnet werden.
Wie stelle ich den Antrag?
Der Antrag wird vor Vorhabenbeginn elektronisch über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt. Die SAB stellt die notwendigen Formulare und Eigenerklärungen digital bereit.

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Wo findest du die Originalquellen?

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Unsere Quellen

  1. [01]
  2. [02]
    Sächsische Aufbaubank – Digitalisierung Zuschuss EFRE
    sab.sachsen.dePrimärquelleSächsische Aufbaubank (SAB)

Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.

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