BundesBonus
Zuschuss · bis 90 % Kommune

KRiS — Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft in Essen

KRiS ist ein Förderprogramm für wasserbewusste Stadtentwicklung in den 53 Städten des Regionalverbandes Ruhr. In Essen gilt es in drei vom Rat festgelegten Gestaltungsräumen. Bezuschusst werden acht Bausteine rund um Regenwasser, Entsiegelung und Begrünung mit bis zu 90 Prozent der Kosten. Anträge laufen über die Serviceorganisation der Emschergenossenschaft, nicht über die Stadtverwaltung.

Zuständig
Emschergenossenschaft (Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk); Gestaltungsräume durch Ratsbeschluss der Stadt Essen festgelegt
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Zuschuss
Geltungsbereich Kommunal
Fördergeber Emschergenossenschaft (Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk); Gestaltungsräume durch Ratsbeschluss der Stadt Essen festgelegt
Förderquote 90 %
Zielgruppe Privatperson, Unternehmen

Worum geht es?

Die Maßnahme muss in Messe-Gruga, Neues Bernetal oder Katernberg/Zollverein liegen. Die Räume wurden im Rahmen einer geförderten Machbarkeitsstudie definiert, vom Rat am 11. Februar 2026 beschlossen und am 8. Juli 2026 vom Fördermittelgeber anerkannt. Eine Unterstützung besteht erst, wenn der Aufwand für das Gesamtprojekt 3.333 Euro übersteigt. Bereits Planungsarbeiten können gefördert werden. Förderfähig sind Flächenentsiegelung, Mulden- und Flächenversickerung, Mulden-Rigolen-Versickerung, Rigolenversickerung, Baumrigolen, extensive Dachbegrünung, Fassadenbegrünung mit Zisterne sowie das Zuführen von Regenwasser zu Gewässern.

Fördergelder können alle Eigentümer von Grundstücken erhalten. Das umfasst neben Privatpersonen auch juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts wie Wohnungsgesellschaften, Kliniken und Wohlfahrtsverbände. Die Anträge werden nicht bei der Stadt, sondern über die Serviceorganisation der Emschergenossenschaft eingereicht. Das Antragsformular steht im Download-Center von klima-werk.de bereit.

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Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

5 Pflicht-Kriterien

Lage in einem der drei Essener Gestaltungsräume

Projektaufwand über 3.333 Euro

Acht Förderbausteine

Alle Grundstückseigentümer antragsberechtigt

Antragsweg über die Emschergenossenschaft

Was bekommst du konkret?

Der Zuschuss beträgt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Eine Unterstützung aus dem KRiS-Programm besteht erst, wenn der Aufwand für das Gesamtprojekt 3.333 Euro übersteigt. In drei Essener Gestaltungsräumen — Messe-Gruga, Neues Bernetal und Katernberg/Zollverein — werden Maßnahmen nach dem Schwammstadtprinzip gefördert: Flächenentsiegelung, Mulden-, Rigolen- und Baumrigolen-Versickerung, extensive Dachbegrünung, Fassadenbegrünung mit Zisterne und die Zuführung von Regenwasser zum Gewässer. Fördersatz und Schwelle nennt bislang nur die Pressemeldung der Stadt zum Programmstart, nicht die Programmseiten. Gefördert werden Grundstückseigentümer, auch juristische Personen.

Wie stellst du den Antrag?

Zuerst prüfen, ob das Grundstück in einem der drei Essener Gestaltungsräume liegt. Das Antragsformular steht im Download-Center von klima-werk.de bereit und wird bei der Serviceorganisation der Emschergenossenschaft eingereicht, nicht bei der Stadt. Bereits Planungsarbeiten sind förderfähig, der Gesamtaufwand muss aber 3.333 Euro übersteigen. Ansprechpartner auf städtischer Seite ist das Umweltamt der Stadt Essen.

Häufige Fragen

Welche Essener Quartiere sind KRiS-Gestaltungsräume?
Messe-Gruga, Neues Bernetal und Katernberg/Zollverein. Grundlage waren vier Vorentwürfe der Verwaltung, aus denen eine geförderte Machbarkeitsstudie die drei Räume final definiert hat; Auftraggeberin der Studie war die Emschergenossenschaft.
Wie viel Förderung ist möglich?
Bis zu 90 Prozent der Investition in wasser- und pflanzenfreundliche Infrastruktur. Zusätzlich sinken die Abwassergebühren, weil abgekoppelte Flächen nicht mehr in die Mischwasserkanalisation entwässern.
Was ist das Schwammstadtprinzip in diesem Zusammenhang?
Regenwasser soll vor Ort gespeichert und nutzbar gemacht werden statt sofort in die Kanalisation zu fliessen. In den Gestaltungsräumen sollen 25 Prozent der befestigten Fläche gegenüber dem Stand von 1996 abgekoppelt und die Verdunstungsrate um zehn Prozentpunkte gesteigert werden.
Bis wann kann ich einen Antrag stellen?
Nach dem Stand der städtischen Mitteilung können Anträge bis 2030 gestellt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen verfolgt mit dem Programm das Ziel, bis 2030 rund 25 Prozent der befestigten Flächen in ausgewiesenen Räumen abzukoppeln.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    KRiS — Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft in Essen — Offizielle Programmseite
    essen.dePrimärquelleEmschergenossenschaft (Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk); Gestaltungsräume durch Ratsbeschluss der Stadt Essen festgelegt
  2. [02]
    Pressemeldung der Stadt Essen zum Start des KRiS-Förderprogramms
    essen.dePrimärquelleEmschergenossenschaft (Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk); Gestaltungsräume durch Ratsbeschluss der Stadt Essen festgelegt
  3. [03]
    KRiS-Förderung der Zukunftsinitiative Klima.Werk
    klima-werk.dePrimärquelleEmschergenossenschaft (Serviceorganisation Zukunftsinitiative Klima.Werk); Gestaltungsräume durch Ratsbeschluss der Stadt Essen festgelegt
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