BundesBonus
Top Bonus · Balkonkraftwerk · Frankfurt am Main

Balkonkraftwerk in Frankfurt am Main.

Ein 800-W-Set erzeugt hier rund 833 kWh pro Jahr. 2.029 Steckersolargeräte sind in Frankfurt am Main aktuell als „in Betrieb" im Marktstammdatenregister registriert. Wir kombinieren PVGIS-Sonnenertrag mit lokaler Statistik und einer ehrlichen Amortisations-Schätzung.

In Zahlen

Was zählt für Frankfurt am Main

Kennzahlen für Balkonkraftwerke in Frankfurt am Main
Kennzahl Wert Grundlage
Sonnenertrag pro Jahr 833 kWh 800-W-Set, Süd-Ausrichtung, 35° Neigung, Gebäude-Montage. Quelle: PVGIS (EU JRC).
Steckersolar registriert 2.029 Anlagen In Frankfurt am Main aktuell als „in Betrieb" im MaStR (17. Mai 2026). Plus 8.749 klassische PV-Dachanlagen.
Amortisation 4,1 Jahre Bei 600 € Setpreis, 35 ct/kWh Strom, 50 % Eigenverbrauch ≈ 146 € Ersparnis/Jahr.
Lohnt sich das?

Sonnenertrag und Amortisation für Frankfurt am Main

Schiebe an den Reglern — die Werte rechnen sich live um.

Sonnenertrag pro Monat · Frankfurt am Main
in kWh
103 kWh031Jan45Feb73Mär96Apr99Mai100Jun103JulkWh94Aug81Sep56Okt31Nov24Dez

● Stärkster: Juli (103 kWh) · ● Schwächster: Dezember (24 kWh) · ≈ 305 kg CO₂ eingespart/Jahr

Schnell-Auswahl Eigenverbrauch
Frankfurt am Main · 800 W · Süd-Lage
833kWh / Jahr
Stromkosten-Ersparnis
146 €/Jahr
833 kWh × 50 % × 35 ct
Amortisation
4,1 Jahre
600 € ÷ 146 €/Jahr
Gewinn nach 20 Jahren
+2.315 €
20 × 146 € − 600 €
Wähle einen Monat für die Detail-Rechnung.
Förderung

Geld vom Staat in Frankfurt am Main

Bundesweit gilt seit Solarpaket I (2024) der Nullsteuersatz auf Anschaffung und Installation (§ 12 Abs. 3 UStG) und die vereinfachte Anmeldung nur noch im Marktstammdatenregister. Bei einem 600-€-Set spart der Nullsteuersatz schon rund 96 € — kommunale Programme kommen ggf. obendrauf, der Stand variiert pro Stadt deutlich.

Eingestellt Klimabonus-Mittel für Mini-PV seit 03.06.2025 ausgeschöpft, kein Wiederaufnahme-Termin · übrige Gegenstände laufen: Dach-PV, Speicher und Ladesäulen 20 %, Solar-Gründach 30 %

Eingestellt 2026 · Frankfurt hat den Förderbaustein für Mini-PV nicht gestrichen — er steht unverändert in der Klimabonus-Richtlinie. Aufgebraucht ist das Geld: Seit dem 3. Juni 2025 sind die Mittel für Mini-PV-Anlagen ausgeschöpft, eine Antragstellung ist seither nicht mehr möglich. Zuletzt zahlte die Stadt 50 % der förderfähigen Kosten, für Inhaber eines Frankfurt-Passes 75 %, und das mit einem ungewöhnlich engen Zuschnitt: förderfähig waren ausschließlich Wohneinheiten zur Miete sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten, je Stromzähler eine Anlage, nur Material und keine Lohnkosten.

Der Grund für den Stopp ist nicht politisch, sondern haushaltstechnisch — und er erklärt, warum ausgerechnet diese Säule leerlief, während das Programm daneben weiterläuft: Der Klimabonus wird aus dem Investitionsprogramm bezahlt. Ein Balkonkraftwerk für unter 1.000 € ist aber keine Investition, es müsste aus dem Ergebnishaushalt kommen, und zwischen beiden darf die Stadt nicht umschichten. Die Mini-PV-Mittel stammten deshalb aus jährlichen Etatanträgen im Stadtparlament statt aus dem Programmtopf. Ob und wann sie wiederkommen, lässt der Magistrat ausdrücklich offen; ein Datum nennt er nicht.

Für alles andere läuft der Klimabonus weiter: 20 % für Dach-Solaranlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen — die beiden Letzteren allerdings nur zusammen mit einer neuen Photovoltaikanlage im selben Gebäude —, 30 % für Solar-Gründächer sowie 50 % für Dach-, Fassaden- und Hofbegrünung, Regenwasserspeicherung und Trinkbrunnen. Gedeckelt ist das auf 50.000 € je Fördersäule und Gebäude. Beantragt wird digital und zwingend vor Maßnahmenbeginn; schon eine verbindliche Bestellung zählt als Beginn.

Für den Balkon bleibt, was kein Geld kostet. Die Stadt weist selbst darauf hin, dass eine fachgerecht installierte Anlage ohne Eingriff in die Bausubstanz in der Regel zu dulden ist. Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG erlaubt Balkonkraftwerke nach vorheriger schriftlicher Genehmigung. Und das Klimareferat bietet kostenlose Gruppenberatungen, Solar-Spaziergänge und Aktionstage rund um Mini-PV an, dazu eine feste Anlaufstelle an der Hauptwache.

Zum offiziellen Förder-Portal

Quelle: Stadt Frankfurt am Main

Bundesweite Übersicht zum Balkonkraftwerk

Anzeige · Empfehlung im Vergleich

Empfehlungen für Frankfurt am Main

Beide Komplettsets bringen Mikro-Wechselrichter und Speicher in einem Gerät — App-Steuerung inklusive. So unterscheiden sie sich in den Specs:

Technische Daten der verglichenen Modelle im Direktvergleich
MerkmalIndevoltBK1600 Hybrid Balkonkraftwerk mit SpeicherSunshareGlory Balkonkraftwerk 1000 W mit 1.526 Wh SpeicherEcoFlowSTREAM Ultra X (3,84 kWh)
AC-Leistung800 W800 W—
Speicher1.638 Wh1.526 Wh3,84 kWh
Erweiterbar bis4,9 kWh—23 kWh
MPPT-Eingänge224
Hersteller-Garantie10 Jahre12 Jahre10 Jahre

Affiliate-Empfehlung — bei einer Bestellung über diese Links bekommen wir eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Alle drei Anbieter sind als Werbepartner verifiziert (Awin Network). Details im Datenschutz § 7.

Häufige Fragen

Wie viel Strom erzeugt ein Balkonkraftwerk in Frankfurt am Main?
Ein 800-W-Set mit Süd-Ausrichtung und 35° Neigung erzeugt in Frankfurt am Main laut PVGIS rund 833 kWh im Jahr. Bei 50 % Eigenverbrauch und 35 ct/kWh entspricht das etwa 146 € Ersparnis pro Jahr; ein Set für 600 € hat sich damit nach rund 4,1 Jahren bezahlt gemacht.
Gibt es in Frankfurt am Main eine Förderung für Balkonkraftwerke?
Derzeit nicht. Klimabonus-Mittel für Mini-PV seit 03.06.2025 ausgeschöpft, kein Wiederaufnahme-Termin · übrige Gegenstände laufen: Dach-PV, Speicher und Ladesäulen 20 %, Solar-Gründach 30 %
Wie viele Balkonkraftwerke sind in Frankfurt am Main schon in Betrieb?
Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur sind in Frankfurt am Main 2.029 Steckersolar-Geräte als „in Betrieb" registriert, dazu 8.749 klassische PV-Dachanlagen.

Woher die Zahlen für Frankfurt am Main stammen

Die 833 kWh Jahresertrag und die 2.029 in Frankfurt am Main registrierten Steckersolar-Anlagen stammen aus den folgenden Registern; die Nummern verweisen auf die jeweilige Quelle.

  1. [01] Sonnenertrag: PVGIS (EU Joint Research Centre, Lizenz CC BY 4.0) — 800-Wp-Modul, 35° Neigung, Süd-Ausrichtung, 14 % Systemverluste, Gebäude-Montage.
  2. [02] Anlagen-Statistik: BNetzA Marktstammdatenregister ( marktstammdatenregister.de, DL-DE-BY-2.0). Status „in Betrieb", Bruttoleistung ≤ 0,8 kW.
  3. [03] Amortisations-Schätzung: konservative Annahmen (35 ct/kWh Strompreis, 50 % Eigenverbrauchs-Anteil, 600 € Setpreis). Realistische Bandbreite bei reduziertem Eigenverbrauch entsprechend länger.
  4. [04] Stadt-Förderung: Offizielle Quelle der Stadt Frankfurt am Main
  5. [05] Regionales Programm: Offizielles Förder-Portal