BundesBonus
Förderkredit · bis 150 Mio. € Bund

IKK – Investitionskredit Nachhaltige Mobilität

Mit dem KfW-Investitionskredit Nachhaltige Mobilität (Programm 267) finanzieren Kommunen, Eigenbetriebe und Zweckverbände Investitionen in klimafreundliche Mobilität — bis zu 150 Millionen Euro Kredit pro Jahr und Antragsteller.

Max. Kreditrahmen
150 Mio. €
pro Vorhaben (Großprojekt-Cap)
Zuständig
KfW Bankengruppe
als Bewilligungsstelle

Auf einen Blick

Programm-Eckdaten in Kurzform
Förderart Darlehen
Geltungsbereich Bundesweit
Fördergeber KfW Bankengruppe
Förderhöhe bis zu 150 Mio. €
Zielgruppe Unternehmen

Worum geht es?

Der IKK – Investitionskredit Nachhaltige Mobilität ist ein zinsgünstiger KfW-Förderkredit für kommunale Investitionen in nachhaltige Mobilität. Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände. Gefördert werden Anschaffung und Bau von Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugen mit klimafreundlichem Antrieb.

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Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskoerperschaften, ihre rechtlich unselbststaendigen Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbaende. Kommunale Unternehmen in privater Rechtsform nutzen das Schwesterprogramm IKU 268.

Investitionen muessen einer der Kategorien fuer nachhaltige Mobilitaet zugeordnet sein. Massnahmen koennen innerhalb eines Antrags kombiniert werden.

Der Kredit liegt bei bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr und Antragsteller. Die Pro-Kopf-Obergrenze betraegt 1.000 Euro je Einwohner (Staedte/Gemeinden) beziehungsweise 300 Euro je Einwohner (Landkreise/Gemeindeverbaende), mindestens 10 Millionen Euro.

Bis zu 100 Prozent der foerderfaehigen Investitionskosten werden ueber den IKK 267 finanziert. Die Auszahlung erfolgt zu 100 Prozent des Kreditbetrags ohne Disagio.

Kombination mit anderen oeffentlichen Foerdermitteln ist zulaessig, solange die Summe aller Foerderungen die Gesamtaufwendungen des Vorhabens nicht uebersteigt.

Voraussetzungen

Welche Bedingungen gelten?

3 Pflicht-Kriterien

Rechtsform des Antragstellers

Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskoerperschaften, ihre rechtlich unselbststaendigen Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbaende. Kommunale Unternehmen in privater Rechtsform nutzen das Schwesterprogramm IKU 268.

Art des Mobilitaetsvorhabens

Investitionen muessen einer der Kategorien fuer nachhaltige Mobilitaet zugeordnet sein. Massnahmen koennen innerhalb eines Antrags kombiniert werden.

Investitionsvolumen pro Antragsteller (Euro)

Der Kredit liegt bei bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr und Antragsteller. Die Pro-Kopf-Obergrenze betraegt 1.000 Euro je Einwohner (Staedte/Gemeinden) beziehungsweise 300 Euro je Einwohner (Landkreise/Gemeindeverbaende), mindestens 10 Millionen Euro.

Ablauf

Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?

6 Schritte

  1. 01

    Vorhaben strukturieren und KfW-Beratung

    Vor Antragstellung das Mobilitaetsvorhaben strukturieren: Massnahmen-Kategorien, Investitionsvolumen, Zeitplan. Die KfW-Infoline (0800 539 9008, Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr) bietet kostenlose telefonische Beratung zur Programmwahl und zu Konditionen.

  2. 02

    Antrag ueber KfW-Webportal KODA erstellen

    Der Antrag wird ueber die KfW-Web-Anwendung KODA (public.kfw.de/KODA/) erstellt — anders als bei Privatkrediten laeuft der IKK 267 direkt bei der KfW, nicht ueber die Hausbank. Antrag ausdrucken, vom zeichnungsberechtigten Organ unterschreiben und siegeln lassen.

  3. 03

    Kommunalaufsichtliche Genehmigung einholen

    Vor Einreichung muessen kommunale Antragsteller die nach Landeskommunalrecht erforderliche Genehmigung der Kommunalaufsicht fuer die Kreditaufnahme einholen. Zweckverbaende legen die satzungsgemaessen Beschluesse ihrer Organe bei.

  4. 04

    Antrag einreichen und Zusage abwarten

    Antragsunterlagen per Upload-Formular, E-Mail oder Post an die KfW-Niederlassung Berlin senden. Nach Pruefung erteilt die KfW ein Kreditangebot. Annahmeerklaerung durch den Antragsteller schliesst den Vertrag ab — der Zinssatz wird wahlweise bei Zusage oder erst beim Abruf fixiert.

  5. 05

    Kreditabruf und Auszahlung

    Nach Vertragsschluss wird der Kreditbetrag mittels Abrufformular abgerufen. Auszahlung erfolgt zu 100 Prozent des Kreditbetrags. Investitionen muessen entsprechend der vorgesehenen Massnahmen und Zeitplaene durchgefuehrt werden.

  6. 06

    Rueckzahlung und Verwendungsnachweis

    Nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre (maximal 3 Jahre) beginnt die vierteljaehrliche Tilgung. Eine vorzeitige Rueckzahlung ist gegen Vorfaelligkeitsentschaedigung moeglich. Der Verwendungsnachweis dokumentiert die zweckgemaesse Umsetzung der gefoerderten Mobilitaetsmassnahmen.

Häufige Fragen

Wer ist antragsberechtigt fuer den KfW-Kredit 267?
Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskoerperschaften (Staedte, Gemeinden, Landkreise), rechtlich unselbststaendige Eigenbetriebe dieser Koerperschaften sowie kommunale Zweckverbaende. Privatpersonen und privatwirtschaftliche Unternehmen koennen den IKK 267 nicht in Anspruch nehmen — fuer kommunale Unternehmen in privater Rechtsform existiert das Schwesterprogramm IKU 268.
Welche Massnahmen sind foerderfaehig?
Foerderfaehig sind Investitionen in nachhaltige Mobilitaet: aktive Mobilitaet (Geh- und Radwege, Fahrradabstellanlagen, Fussgaengerzonen), OePNV und Schiene (Schienennetzausbau, Haltestellen, Bustrassen), Ladeinfrastruktur fuer Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, klimafreundliche Fahrzeuge (E-Busse, Brennstoffzellenfahrzeuge, E-Pkw, Lasten-E-Bikes) sowie digitale Mobilitaetsloesungen wie Verkehrsmanagement und intelligente Parkraumsysteme.
Wie hoch ist der maximale Kreditbetrag?
Der Kreditbetrag liegt bei bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr und Antragsteller. Pro Vorhaben werden bis zu 100 Prozent der foerderfaehigen Investitionskosten finanziert, die Auszahlung erfolgt zu 100 Prozent. Pro Einwohner gilt eine Obergrenze von 1.000 Euro bei Staedten und Gemeinden beziehungsweise 300 Euro bei Gemeindeverbaenden und Landkreisen, mindestens jedoch 10 Millionen Euro je Antragsteller.
Welche Laufzeit- und Zinsoptionen stehen zur Verfuegung?
Die Laufzeit ist flexibel waehlbar, typische Varianten sind 20/3/10 (20 Jahre Laufzeit, 3 tilgungsfreie Anlaufjahre, 10 Jahre Zinsbindung). Zinsbindungen von 5, 10 oder 20 Jahren sind moeglich, die Mindestlaufzeit betraegt 4 Jahre, maximal 3 tilgungsfreie Anlaufjahre sind vereinbar. Der Zinssatz orientiert sich tagesaktuell am Kapitalmarkt und kann wahlweise bei der Zusage oder beim Kreditabruf fixiert werden.
Wie laeuft der Antrag — ueber die Hausbank oder direkt bei der KfW?
Anders als KfW-Programme fuer Privatpersonen oder Unternehmen laeuft der IKK 267 direkt bei der KfW, nicht ueber die Hausbank. Der Antrag wird ueber die KfW-Web-Anwendung KODA erstellt, vom Antragsteller unterschrieben und gesiegelt und anschliessend per Upload, E-Mail oder Post an die KfW-Niederlassung Berlin eingereicht. Eine vorherige Beratung mit der KfW-Infoline (0800 539 9008) ist empfohlen.
Ist eine Kombination mit anderen Foerderprogrammen moeglich?
Ja, der IKK 267 ist mit anderen oeffentlichen Foerdermitteln kombinierbar, solange die Summe aller Foerderungen die Gesamtaufwendungen des Vorhabens nicht uebersteigt. In der Praxis wird der Kredit haeufig mit Zuschussprogrammen des Bundes (etwa BMV-Richtlinie Elektromobilitaet, KsNI-Programm fuer schwere Nutzfahrzeuge) oder mit Landesfoerderungen fuer OePNV-Modernisierung kombiniert.
Welche Sicherheiten und Bonitaetsanforderungen gelten?
Die KfW bewertet die Bonitaet des kommunalen Antragstellers im Rahmen der oeffentlich-rechtlichen Kreditvergabe. Kommunale Gebietskoerperschaften benoetigen die jeweils kommunalrechtlich vorgeschriebene Genehmigung der Kommunalaufsicht fuer die Kreditaufnahme. Zweckverbaende und Eigenbetriebe muessen die satzungsgemaessen Beschluesse ihrer Organe vorlegen. Eine Vorfaelligkeitsentschaedigung kann bei vorzeitiger Tilgung anfallen.

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Wo findest du die Originalquellen?

Transparenz

Unsere Quellen

  1. [01]
    KfW 267 — IKK Nachhaltige Mobilitaet (Programmseite)
    kfw.dePrimärquelleKfW Bankengruppe
  2. [02]
    KfW Merkblatt 267 — Nachhaltige Mobilitaet (PDF)
    kfw.deRechtsgrundlageKfW Bankengruppe
  3. [03]
    Foerderdatenbank des Bundes — IKK Nachhaltige Mobilitaet
    foerderdatenbank.deRechtsgrundlageBundesministerium fuer Wirtschaft und Klimaschutz
  4. [04]
    Technische Mindestanforderungen IKK/IKU 267/268/269 (PDF)
    kfw.deRechtsgrundlageKfW Bankengruppe
  5. [05]