Auf einen Blick
| Förderart | Zuschuss |
|---|---|
| Förderebene | Landesprogramm |
| Fördergeber | Freistaat Bayern |
| Förderhöhe | bis zu 200 € |
| Zielgruppe | Unternehmen |
Worum geht es?
In benachteiligten Gebieten erhalten Landwirte zum Ausgleich der natürlichen ungünstigen Standortbedingungen eine Ausgleichszulage (AGZ). Sie soll Einkommensnachteile und zusätzliche Kosten teilweise kompensieren. Die Zahlungen sollen dazu beitragen, die Landwirtschaft in diesen Gebieten fortzuführen und die Kulturlandschaft zu erhalten. Ab 2019 erfolgte eine Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete mit Unterscheidung in Berggebiete, erheblich benachteiligte und andere spezifische Gebiete.
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Welche Bedingungen gelten?
4 Pflicht-Kriterien
| Kriterium |
|---|
| Betriebsinhaber |
| Mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche in benachteiligten Gebieten in Bayern bewirtschaftet |
| Flächen in benachteiligtem Gebiet |
| Eigenverantwortliche Bewirtschaftung |
Was bekommst du konkret?
Ausgleichszulage wird entsprechend des Umfangs der bewirtschafteten landwirtschaftlich genutzten Fläche in benachteiligten Gebieten Bayerns gewährt. Höhe abhängig vom Grad der Benachteiligung und vom Bewirtschaftungssystem des jeweiligen Betriebes.
Wie läuft ein Antrag typischerweise ab?
4 Schritte
- 01
Voraussetzungen für die Ausgleichszulage prüfen
Antragsberechtigt sind Betriebsinhaber, die mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche in benachteiligten Gebieten in Bayern bewirtschaften und die Bestimmungen zur Konditionalität einhalten. Unternehmen mit einer Kapitalbeteiligung der öffentlichen Hand von 25 % und mehr sind nicht förderfähig.
- 02
Mehrfachantrag online im Serviceportal iBALIS stellen
Die Ausgleichszulage wird mit dem Mehrfachantrag beantragt, der elektronisch über das Serviceportal iBALIS gestellt wird. Die jährliche Antragstellung erfolgt bis zum 15. Mai; der Antragszeitraum 2026 lief von Mitte März bis 15. Mai 2026 und ist abgelaufen.
Zum Serviceportal iBALIS - 03
Gesamte bewirtschaftete Fläche im Flächen- und Nutzungsnachweis angeben
Die Zuwendung wird nach den aktuellen Daten des Mehrfachantrags bemessen. Anzugeben ist die gesamte bewirtschaftete landwirtschaftliche Fläche mit der konkreten Nutzung; ob und in welchem Umfang die Flächen im benachteiligten Gebiet liegen, stellt die Verwaltung fest.
- 04
Prüfung und Bewilligung durch das zuständige AELF abwarten
Antrags- und Bewilligungsbehörde ist das für den Betriebssitz zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Es prüft die Antragsangaben und bewilligt gegebenenfalls die Zuwendung; ausgezahlt wird erst nach Durchführung der Kontrollen.
Häufige Fragen
Wer kann eine Ausgleichszulage erhalten?
Wie hoch ist die Ausgleichszulage?
Welche Gebiete sind benachteiligt?
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Wo findest du die Originalquellen?
Unsere Quellen
- [01]Ausgleichszulage in Bayern — Offizielle Programmseitestmelf.bayern.dePrimärquelleFreistaat Bayern
- [02]Richtlinie Ausgleichszulagegesetze-bayern.deRechtsgrundlageFreistaat Bayern
Wie wir Quellen auswählen, gegeneinander abwägen und Angaben vor der Veröffentlichung gegen das Original prüfen, steht in unserer Methodik.